es ist bereits alles gesagt, da kann ich mich nur wiederholen.
Du bist ein großartiger Künstler.
Aus einem Klumpen "Erde" solche Meisterwerke erschaffen zu können, ist eine wirklich außergewöhnliche Begabung.
Hallo Holger,
hallo Stephan,
hallo Lukas,
hallo Josef,
vielen Dank für Euren schönen Kommentar, das tut der Seele gut.
Aber vergesst nicht, ich muss da auch wieder herunter, von dem hohen Stuhl.
In Anbetracht des oft unkontrollierbaren Töpferhandwerkes muss ein Töpfer, wenn er nicht kopflastig werden will, doch sehr bescheiden bleiben.
Wie heißt es doch so schön in der "Dreigroschen Oper", "und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkel sieht man nicht". (Schalen)
Hallo liebe Klaudia,
auch Dir vielen Dank für das schöne Kompliment.
Ich bin schon sehr gespannt auf Dein Meisterwerk, halte Dir immer noch die Daumen, dass das Werk gelingt. :D :D :D
Das ist es, was ich oben meine, vor dem Öffnen des Ofens wird ein Töpfer immer ganz klein.
Nach dem Öffnenergeben sich dann die beiden Möglichkeiten, groß oder klein bleiben.
Bei aller Bescheidenheit Peter, von Deinen Schalen wird man noch lange reden wenn wir nicht mehr sind. Schönes, verbunden mit so hoher Qualität ist eben sehr lange beständig. Schönen Advent.
Hallo Jupp,
danke fürs schöne Kompliment.
Wenn nichts schlimmes passiert, so denke ich, könnte diese Schale über 2000 Jahre alt werden, und das ist für meinen letzten Rest noch ganz schön lang.
Auch Dir schöne und besinnliche Adventstage. :D
Gruß
Peter
Melancholie
Als ich den Ofen öffnete, da schaute sie mich an, und erzählte mir von der Melancholie des Alters, und mir war,
... als berührten mich tausend mal tausend Jahre.
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Welch ein wunderschönes Gefäß, Peter! Ich hoffe, dass diese Schale immer in Ehren gehalten wird und Deinen Ruf als besonderen Töpfermeister in die Zukunft trägt.
Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Bin noch kein Bonsaianer, gerade erst dabei mir die Grundausstattung zusammen zu suchen und ein wenig an Wissen zu sammeln. Aus diesem Grund stöbere ich seit rund einem Monat in diesem Forum, geschrieben habe ich hier noch nichts.
Mein erster Blick galt natürlich vor allem den Baumpräsentationen. Deinen Thread, Peter, habe ich erst heute gefunden. Und jetzt sitze ich hier mit Tränen in den Augen und erkenne, wie facettenreich dieses Hobby sein kann und wie schön es sein muss, ein (Kunst)Handwerk so perfekt zu beherrschen wie Du es tuts. Die Hingabe mit der Du Deine Schalen gestaltest, Deine Liebe zum Detail und die Tiefgründigkeit und Ruhe Deiner Gedanken lösen in mir vor allem Demut und vielleicht auch ein wenig Erfurcht aus. Das ist etwas, was ich in meinem Leben noch nicht erreicht habe.
Ich freue mich darauf meine ersten Bäume zu gestalten und werde wohl in den kommenden Jahren noch oft Deine Schalen bewundern und vielleicht die eine oder andere davon zu erwerben versuchen... in der Hoffnung auch für mich einen Ort der Ruhe und Reflektion schaffen zu können.
dafür, dass du noch "Anfänger" bist, ich hoffe ich darf dich so nennen, hast du Peter und seine Töpferkunst so treffend und umfassend beschrieben wie kaum ein anderer hier.
Ich geh davon aus, dass du Peter nicht persönlich kennst. - Die, die ihn kennen könnten ihn mit Worten nicht besser würdigen.
Peter ist in seinem Fach ein absolutes Ass und ein toller Typ dazu.
Ach, liebe Heike,
die Schalen sollen doch nur den Ruf des Baumes in die Zukunft tragen. Sie sind seine Behausung, und manchmal schmücken sie ihn auch, und zu Ehren des Baumes ist es auch schon mal ein Festkleid. (Meine Leidenschaft gilt dem" kleinen Schwarzen")
Hallo Lars,
Mit so viel Gefühl im Bauch hast Du einen großen Bonus, einen tiefgründigen Bonsai-Weg zu gehen.
Wenn man zum Beispiel von Joga spricht, meint man zumeist im Westen die Jogatechniken. Aber wirkliches Joga beinhaltet alle Fassetten des Lebens. Die Lebensweise, die Ernährung, den Körper und den Geist, erst dann kommen die Wirkmechanismen des Jogas zu ihrer vollen Vitalität und Kraft.
Für mich steht dieses Beispiel auch für den Bonsai- oder Töpfer-Weg. Bei beiden kann man auch nur bei den Techniken bleiben, das funktioniert auch! (das ist nur eine wertfreie Feststellung).
Wenn Du aber Bonsai oder das Töpfern, oder, oder,- in Dein Leben integrierst, und es zu einer schönen Fassette Deines Lebens wird. Dann wird es sich mit all den anderen Dingen zur höchsten Vitalität entfalten.
Nun zu Deiner letzten Aussage.
Mit einer Schale von mir, das klingt jetzt hart, wirst Du keinen Schritt weiterkommen.
Erst Du erfüllst die Schale mit Leben, und erst durch Deine Nutzung findet sie ihre Bedeutung, und trägt so zu Deiner Lebensvitalität bei.
Die Ruhe, die Du suchst, ich weiß jetzt nicht wie alt Du bist, liegt schon in Dir selbst, und zwar in höchster Potenz. Die Lebenszeit und das Erfahrene sind der Dünger, auf dem eine große Ruhe wächst, und das ist auch meine Suche.
Der Preis für eine solche Ruhe ist das Leben selbst, und auch gleichzeitig sein Abschluss.
Hallo Josef,
danke fürs Kompliment, wir haben ja schon öfters mal durch das Telefon philosophiert.
Es ist die Spiegelung des anderen, die wir brauchen, um uns selbst entwickeln zu können. Ideal ist immer die gleiche Augenhöhe in der Achtung des anderen.
Diese Schale habe ich im März 1994 aus dem Ofen geholt.
Sie ist bis heute ein Einzelstück, sowohl was die Engoben-Malerei, die Form und die Größe der Schale betrifft.
(Größe:39 cm x 39 cm x 28 cm)
Für mich gehört sie zu den Schalen, die ich bis heute nicht mehr toppen konnte.