Re: Der Ton der Erde
Verfasst: 07.03.2015, 06:13
Hallo Ihr Lieben:
Hier wieder eine neue bemalte Schale.
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Shunga Poesie.
Im Gegensatz zu chinesischen, erotischen „Frühlingsbildern“, wurden im alten Japan, in den sogenannten “Kopfkissenbüchern“, nackte Körper oder eindeutige sexuelle Szenen eher selten dargestellt. Ausnahmen machten hier nur die oft recht deftigen Karikaturen.
In der Malerei oder der Holzschnittkunst wurden in Japan die erotisch agierenden Personen fast immer bekleidet dargestellt.
Die oft sehr fantasiereichen Künstler gestalteten ihre erotischen Werke so, dass die auch oft sehr kostbaren Seidenstoffe und Gewänder den größten Teil des Bildes ausfüllten.
An den pikanten erotischen Stellen aber, die man auf den ersten Blick fast nicht wahrnimmt, sieht man dann an der einen kleinen vom Soff ausgesparten Stelle gigantisch vergrößerte Geschlechtsteile beim Liebesspiel.
Das Bekleidet sein hatte jedoch nichts mit Prüderie zu tun, denn im alten Japan war man immer bekleidet, auch nachts.
Mir hat es wieder einmal Freude bereitet auch solche Bilder auf eine Bonsaischale zu malen.
Ich habe mir herausgenommen solche Liebespaare zu zeigen die sich noch im Vorspiel befinden. Die noch versteckenden Stoffe regen die eigene Fantasie an.
Die Bilder zeigen Paare die noch die Form bewahren, und die sich an der aufkommenden Lust erfreuen, wenn sich Seide an Seide reibt.
Ich nenne diese Motive und Schale „Shunga-Poesie"
Schale Nr. 075 - Schungapoesie - Größe: 22 cm x 22 cm x 15,5 cm
Herzliche Grüße
Peter
Die Welt der Schale http://www.peter-krebs.de
Hier wieder eine neue bemalte Schale.
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Shunga Poesie.
Im Gegensatz zu chinesischen, erotischen „Frühlingsbildern“, wurden im alten Japan, in den sogenannten “Kopfkissenbüchern“, nackte Körper oder eindeutige sexuelle Szenen eher selten dargestellt. Ausnahmen machten hier nur die oft recht deftigen Karikaturen.
In der Malerei oder der Holzschnittkunst wurden in Japan die erotisch agierenden Personen fast immer bekleidet dargestellt.
Die oft sehr fantasiereichen Künstler gestalteten ihre erotischen Werke so, dass die auch oft sehr kostbaren Seidenstoffe und Gewänder den größten Teil des Bildes ausfüllten.
An den pikanten erotischen Stellen aber, die man auf den ersten Blick fast nicht wahrnimmt, sieht man dann an der einen kleinen vom Soff ausgesparten Stelle gigantisch vergrößerte Geschlechtsteile beim Liebesspiel.
Das Bekleidet sein hatte jedoch nichts mit Prüderie zu tun, denn im alten Japan war man immer bekleidet, auch nachts.
Mir hat es wieder einmal Freude bereitet auch solche Bilder auf eine Bonsaischale zu malen.
Ich habe mir herausgenommen solche Liebespaare zu zeigen die sich noch im Vorspiel befinden. Die noch versteckenden Stoffe regen die eigene Fantasie an.
Die Bilder zeigen Paare die noch die Form bewahren, und die sich an der aufkommenden Lust erfreuen, wenn sich Seide an Seide reibt.
Ich nenne diese Motive und Schale „Shunga-Poesie"
Schale Nr. 075 - Schungapoesie - Größe: 22 cm x 22 cm x 15,5 cm
Herzliche Grüße
Peter
Die Welt der Schale http://www.peter-krebs.de