Meine eigenen Töpferversuche

Schalenvorschläge, eigene Töpferversuche, Vorstellung und Besprechung eurer Schalen und Gefäße. Keine gewerblich getöpferten Schalen einstellen.
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espanna
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von espanna » 10.02.2019, 22:38

Ja, Erwin ist wirklich hilfsbereit.
Ich bin auf die weiteren Werke gespannt!
Gruß!

László

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Herb
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von Herb » 11.02.2019, 18:39

Hallo Robert
deine neuen Werke zeigen immer wieder, dass man dran bleiben sollte wenn man etwas will.
Es gibt wie immer viele Meinungen. Meine ist, das der raue Ton etwas altes, stabiles ausdrückt. Manchmal sieht es so aus, als wenn man nach dem Brennen sehen kann wie hoch die Temperaturen im Ofen gewesen sein müssen.
Auch deine Glasuren gefallen mir immer besser und ich sauge alles auf was du dazu preis gibst.

Gruß Dieter

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peter krebs
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von peter krebs » 12.02.2019, 17:44

Hallo Robert,
ist zwar schon alt, aber immer noch aktuell.

https://www.the-world-of-the-pots.com/1 ... d-burning/

Herzliche Grüße
Peter

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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von nemsi » 17.02.2019, 00:55

Hallo Peter,

danke für den Link. Mit der Zeit kommt immer mehr Licht ins Dunkel. Ich habe mir jetzt Kunststoffkisten mit Deckel gekauft, in denen ich die Schalen ganz langsam und ohne Luftzug trocknen kann. Es wird immer besser, jedoch noch lange nicht gut. Ich bleibe auf alle Fälle dran.

Grüße
Robert
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von Tofufee » 17.02.2019, 20:13

Hallo Robert,

macht Spaß, deine neuen Schalen zu betrachten!
Zu manchen Schalen pass die rauhe Oberfläche ganz gut, wie ich finde, aber nicht zu allen gleichermaßen.
Zeige gern Weiteres!
Grüße
Monika

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Erwin
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von Erwin » 18.02.2019, 10:20

Robert,

die Schalen in Kunststoffkisten zu trocknen, ist (vorsichtig ausgedrückt) kontraproduktiv. Das aus dem Ton entweichende Wasser kondensiert am Plastik und tropft wieder auf den Ton. Dann verteilt sich das Wasser wieder im Ton, aber eher ungleichmäßig. :roll: kondensiert wieder am Plastik.... *confused* *autsch*
Das modern Wort dafür heißt: suboptimal.....

Erwin
sorry, "schalenstudio.de" existiert nicht mehr...neue HP in Vorbereitung

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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von nemsi » 18.02.2019, 18:34

Hallo Erwin,

danke für Deinen Hinweis. Wenn man oben am Deckel ein Blatt Zeitung oder Küchenpapier einlegt, öfter mal austauscht und mehrmals wöchentlich lüftet, funktioniert es eigentlich ganz gut. Es handelt sich auch um keine luftdicht schliessenden Plastikkisten.
Ich bin ja immer noch am experimentieren, was am besten zu meiner Situation passt (eine Ehefrau, die auch dann lüftet, wenn es nicht angebracht ist etc.. :) :roll: )

Schöne Grüße

Robert
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von Erwin » 18.02.2019, 20:40

Robert,

ich geb´ auf *schulter zuck*
Man nennt sowas "Beratungsresistenz"
Es muss wohl jeder seinen eigenen Schutt produzieren.


Erwin
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von nemsi » 18.02.2019, 21:04

Hallo Erwin,

versteh ich jetzt nicht. Ich verstehe Deine Ausführung, jedoch tropft bei mir kein Kondenswasser von der Kiste auf den Ton, da es entweichen kann und zusätzlich von saugfähigen "Einlagen" gespeichert wird. Seitdem ich das so mache, hat sich der Verzug beim Trocknen wesentlich gebessert. Soll aber nicht heissen, dass das jetzt in Stein gemeisselt ist.
Andere packen die Schalen in Plastiksäcke oder wickeln sie in Folie ein. Da ist doch der Effekt ähnlich oder genau so wie von Dir beschrieben, oder nicht?? :oops:
Wie machst Du denn das im Detail?

Schöne Grüße
Robert
Bonsaifreunde Franken e. V.

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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von FailX » 20.02.2019, 19:44

Hallo Robert,

ich hatte auch mal Probleme das eine Lüftungsanlage, nur 35 % Luftfeuchtigkeit und andere Faktoren dazu beigetragen haben das die Scherben teilweise eingerissen sind beim trocknen. Ich habe auch recht gute Erfahrungen mit solchen Plastik boxen gemacht, wenn man sie jeden tag lüftet bzw das Kondensat am Deckel abwischt (Die Boxen Standen bei mir auf der Fußbodenheizung)
Nun nach einem Umzug in ein älteres Haus, decke ich meine Töpfereien nur noch locker mit Frischhaltefolie ab und habe bis jetzt keine Probleme mehr gehabt.
Bin aber auch nur Laie und kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.

VG

Felix

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Erwin
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Re: Meine eigenen Töpferversuche

Beitrag von Erwin » 21.02.2019, 12:12

Hallo Robert, ich war der Meinung, ich hätte Dir zu dem Thema mal was geschrieben...

Also jetzt für alle:

Beim Trocknen immer den Boden abstützen. Wenn die Schale auf dem Kopf steht, von innen mit Styrodur/-por, was auch immer abstützen. Das sollte schon auf 1-2 mm genau passen. Steht die Schale auf den Füßen, ein paar Tonklümpchen oder Reste aus der Fußherstellung drunter pappen; am besten drunter lassen, bis der Boden sich nicht mehr bewegt. Wenn der Boden beim Trocknen und Drehen immer hin und her schlabbern kann, dürfte das die Rissbildung fördern.
Das Werkstück mit einem TUCH abdecken. Das nimmt die Zugluft und lässt das Wasser durch. Steht die Schale dabei auf den Füßen, kann man eine Folie lose drüber legen, damit der obere Teil nicht zu schnell trocknet. Oder ein feuchtes Tuch nehmen. Steht die Schale auf dem Kopf, lasse ich die Folie ganz weg.
Täglich ein trockenes Tuch nehmen und die Schale(n) täglich umdrehen.

Probier´s mal aus. Bei mir Klappt das.

Erwin
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