Erste zarte Versuche

Schalenvorschläge, eigene Töpferversuche, Vorstellung und Besprechung eurer Schalen und Gefäße. Keine gewerblich getöpferten Schalen einstellen.
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Gatze
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Erste zarte Versuche

Beitrag von Gatze » 22.11.2016, 22:01

Hi
Ich habe letztens versucht mir meine erste eigne Schale zu töpfern. Seht selbst:
Schale1.1(2).jpg
von vorne
Die Schale weißt natürlich noch ein paar Schönheitsfehler auf, wenn doch die grüne Glasur mir ganz gut gefällt. Erst durch Erwins Beitrag Nun isses soweit (!?) habe ich gelernt wie wichtig das versäubern des Tons ist. (wirklich ein sehr hilfreicher Beitrag)
Schale1.2(1).jpg
Rückseite
Auf der Rückseite fällt die doch nicht ganz gleichmäßige Form noch mehr auf.
Scahle1.3..jpg
von oben

Da mir mein Erster Versuch bei dem Trocknen, wegen des großen Abzugsloch sprang entschied ich mich für viele kleine Abzugslöcher.
Schale1.4.jpg
von unten
Wie die Glasur dahin kam weiß ich nicht :oops: sie ist generell etwas arg vom ton geronnen. Der "Töpfermeister" sagte ich solle sie dick auftragen. War es etwa zu dick? Ich musste auf jeden Fall Ofen putzen :lol:
Die schale hat die Maße 11 x 9 x 3 cm (ohne Füße, das Wort Füße würde ich nicht unbedingt gebrauchen *dance* )
Für Meinungen und Tipps wäre ich euch sehr dankbar!
Vor dem Glasurbrand war ich mächtig stolz doch als sie fertig war begeisterte mich nur noch die Farbe da ich leider etwas geschlammt habe.... Die nächsten schalen habe ich fein säuberlich geglättet und befinden sich jetzt im Rohbrand. (sie schauen jetzt schon besser aus)
Grüße Magda

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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von HeikeV » 23.11.2016, 13:13

Liebe Magda,

ich finde deinen Beitrag einfach herzerfrischend !

"Gematscht" habe ich bisher noch nicht, deshalb möchte ich mich zur Ausführung wirklich zurück halten. Aber ich finde es einfach wunderbar, wenn hier jemand Beiträge einstellt, die nicht das perfekte Enprodukt zeigen, sondern auch mal die vielen Versuche auf dem Weg zur Perfektion.

Vielen Dank und töpfere bitte weiter.

LG
Heike
Taten geht das Wort voraus,
Worten die Gedanken.

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Gatze
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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Gatze » 23.11.2016, 13:59

Hi Heike
Dein Beitrag hat mich super motiviert, danke hierfür.
Heute sind weitere Schalen aus dem Rohbrand gekommen (alle ganz und sie klingen nicht stumpf :-D ) und werden am Freitag im Glasurbrand bei 1100°C gebrannt.
Ich werde auf jeden Fall weitermachen und euch berichten. Das töpfern macht mir sehr viel Spaß und da ich die Möglichkeit habe gratis brennen werde ich auch so schnell nicht aufgeben.

Ich kann nur allen empfehlen das töpfern selbst zu probieren, denn es macht richtig Spaß und ich habe gelernt wie viel arbeit in einer gekauften Schale steckt.
Grüße Magda

Geduld ist die Kunst nur langsam wütend zu werden.

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Günter Maier
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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Günter Maier » 24.11.2016, 15:35

Hallo Magda,

mein Tipp wäre, die Schalen bei höherer Temperatur zu brennen, um sie frostfest zu bekommen.
liebe Grüße
Günter

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Gatze
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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Gatze » 24.11.2016, 18:05

Hi Günter

Danke für deine Anmerkung! Ich habe leider keinen Einfluss auf die Brenntemperatur, da ich aber frostfrei überwintere sollte es zu keinen Problemen kommen.
Auch habe ich früher einmal einen Topf für meine Mutter gemacht und der stand schon zwei winter drausen und hat nichts. Vielleicht liegt es am milden Wetter? (letztes jahr nur 3 tage unter null grad)
Grüße Magda

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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von schmieda » 24.11.2016, 19:06

Hallo
Das mit dem "frostfest" kann man nicht nur an der Temperatur festmachen. Es gibt auch frühsinternde Tone. Wenn du einen Ton findest, der bei 1100 Grad "dicht" brennt (weiß nicht ob es das gibt, ich hatte 1160), dann sind die schalen auch frostfest.
Zum Rest, Übung machten Meister. *daumen_new*
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++

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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Gatze » 25.11.2016, 22:05

Hi
Ich wusste, bis ich deinen Beitrag lass, auch nicht das es früh sinternde Tone gibt. Ich habe auf meine Tonpakung geschaut und da steht: Brennbereich 1000-1160 °C. Ob das jetzt früh sinternd bedeutet oder nicht? Auf jeden Fall danke für den wertvollen Hinweis!
Als ich nachgeschaut habe hatte ich schon wieder Ton in der Hand. :lol: Am Montag kann ich euch das Ergebnis des heutigen Glasurbrands (hoffentlich bleibt alles heil :roll: ) zeigen.
Grüße Magda

Geduld ist die Kunst nur langsam wütend zu werden.

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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Gatze » 28.11.2016, 21:31

Guten Abend Forum!
Heute konnte ich die neuen Schalen abholen. Leider habe ich die Glasur auf der gelben und der grünen Schale unregelmäßig/ zu dünn geworden. Diese werden in den nächsten Tagen nochmals gebrannt, damit die Glasur gleichmäßiger wird.
Generell finde ich:
+ es gab eine deutliche Verbesserung der Oberfläche
- die Glasur ist teilweise unregelmäßig geworden
- die Formen sind immer noch nicht gleichmäßig
+ schöne nicht lieblos wirkende Füße für die Schalen

(entschuldigt die schechte Qualität des Bildes, da muss ich echt noch üben :oops: )
schaalen 2 (1).jpg
Über Kritik und Kommentare freue ich mich wie immer, gerne liefere ich weitere Bilder nach *dance*
Grüße Magda

Geduld ist die Kunst nur langsam wütend zu werden.

Helmut Edlmayer

Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Helmut Edlmayer » 07.01.2017, 19:31

Günter Maier hat geschrieben:Hallo Magda,

mein Tipp wäre, die Schalen bei höherer Temperatur zu brennen, um sie frostfest zu bekommen.
sorry diese aussage ist völlig falsch.

lg
helmut

Helmut Edlmayer

Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Helmut Edlmayer » 07.01.2017, 19:34

Gatze hat geschrieben:Guten Abend Forum!
Heute konnte ich die neuen Schalen abholen. Leider habe ich die Glasur auf der gelben und der grünen Schale unregelmäßig/ zu dünn geworden. Diese werden in den nächsten Tagen nochmals gebrannt, damit die Glasur gleichmäßiger wird.
Generell finde ich:
+ es gab eine deutliche Verbesserung der Oberfläche
- die Glasur ist teilweise unregelmäßig geworden
- die Formen sind immer noch nicht gleichmäßig
+ schöne nicht lieblos wirkende Füße für die Schalen

(entschuldigt die schechte Qualität des Bildes, da muss ich echt noch üben :oops: )
schaalen 2 (1).jpg

Über Kritik und Kommentare freue ich mich wie immer, gerne liefere ich weitere Bilder nach *dance*
aber die sehen doch nicht schlecht aus :) ich mag auch "unperfekte" schalen, sie haben einfach leben, ansonsten wären doch in eine form gegossene die perfekten, und das sind sie nicht :) sie müssen dem besitzer gefallen, und den zweck erfüllen :)

lg

helmut

Helmut Edlmayer

Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Helmut Edlmayer » 07.01.2017, 19:45

Gatze hat geschrieben:Hi
Ich wusste, bis ich deinen Beitrag lass, auch nicht das es früh sinternde Tone gibt. Ich habe auf meine Tonpakung geschaut und da steht: Brennbereich 1000-1160 °C. Ob das jetzt früh sinternd bedeutet oder nicht? Auf jeden Fall danke für den wertvollen Hinweis!
Als ich nachgeschaut habe hatte ich schon wieder Ton in der Hand. :lol: Am Montag kann ich euch das Ergebnis des heutigen Glasurbrands (hoffentlich bleibt alles heil :roll: ) zeigen.
brennbereich sagt nicht aus wann der ton "dicht" ist, es gibt aber ton der schon bei ca 1100 sinterd und dicht müssen die schalen ja nicht sein, ca 3-4% wasseraufnahme sind ok. zumindest haben meine ca 500 schalen den letzten winter so überlebt, und winterfest sind so und so nur schalen mit perfekt glatter glasur, zb bei den beliebten krakeelen in der glasur kann diese schon bei bisserl minusgraden abblättern. egal wie hoch gebrannt :) und auf alle fälle nicht höher brennen als die maximal angegebene temperatur des herstellers, sonst ist der ofen hinüber!


lg
helmut

Helmut Edlmayer

Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Helmut Edlmayer » 07.01.2017, 19:50

schmieda hat geschrieben:Hallo
Das mit dem "frostfest" kann man nicht nur an der Temperatur festmachen. Es gibt auch frühsinternde Tone. Wenn du einen Ton findest, der bei 1100 Grad "dicht" brennt (weiß nicht ob es das gibt, ich hatte 1160), dann sind die schalen auch frostfest.
Zum Rest, Übung machten Meister. *daumen_new*
ja es gibt einen der bei ca 1080 die schale winterhart macht (wasseraufnahme 3-4%), jedoch ohne schamotte und somit für grössere schalen wie ich finde nicht brauchbar (meine meinung)

lg
helmut

Helmut Edlmayer

Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Helmut Edlmayer » 07.01.2017, 19:51

...doppelt gepostet

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Erwin
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Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Erwin » 07.01.2017, 21:01

Helmut Edlmayer hat geschrieben:und auf alle fälle nicht höher brennen als die maximal angegebene temperatur des herstellers, sonst ist der ofen hinüber!

lg
helmut
Hallo Helmut,

jetzt zitiere ich Dich mal: sorry diese aussage ist völlig falsch.

Zumindest diese Deine Aussage ist völlig falsch und ich lass das mal genau so unhöflich unbegründet wie Du das gemacht hast.

Erwin

Helmut Edlmayer

Re: Erste zarte Versuche

Beitrag von Helmut Edlmayer » 07.01.2017, 21:18

Erwin hat geschrieben:
Helmut Edlmayer hat geschrieben:und auf alle fälle nicht höher brennen als die maximal angegebene temperatur des herstellers, sonst ist der ofen hinüber!

lg
helmut
Hallo Helmut,

jetzt zitiere ich Dich mal: sorry diese aussage ist völlig falsch.

Zumindest diese Deine Aussage ist völlig falsch und ich lass das mal genau so unhöflich unbegründet wie Du das gemacht hast.

Erwin
ich brauche auch keine begründung meine aussage zum thema frosthärte ist sicher richtig.

und wenn der ton (früh sinternd) zu hoch gebrannt wird zb 1260 dann passiert was ? denken sie die angaben der hersteller sind jux ?

zb hier zu sehen ! http://2.bp.blogspot.com/-8oIiD00PMUM/U ... d_clay.JPG


lg

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