Es begann letztes Jahr, als ich Lust hatte für eine Ausstellung unseres AK eine Tokonoma für meinen Thymian zu bauen. Ich begann mit einer Miniausgabe, um die Bauweise zu begreifen. Da es ohne Baum auch doof ist, bastelte ich auch noch einen Drahtbaum dazu.
Die nächste Tokonoma war dann schon deutlich größer, Grundfläche A5, die sich aber als etwas zu klein darstellte.
Also musste noch eine her, Grundfläche A4. Die war dann auch auf unserer AK Ausstellung zu sehen.
Für das Sommerfest sollte es noch etwas großer werden. Angespornt von den Vorschlägen meiner lieben AK Kollegen und meinem eigenem Anspruch, wollte ich eine bauen, in der man min. 2 Mame bzw. 1 Shohin präsentieren kann. Am Ende habe ich sogar die Tische gebaut...
Dabei gab es immer folgende Überlegungen:
- das Material muss sich leicht verarbeiten lassen, da mir (noch) spezielles Werkzeug fehlt
- alles muss stabil sein
- die Einzelteile/Elemente müssen variabel sein
Das führte zu folgenden Grundstoffen:
- LED Band für die Beleuchtung
- Sperrholzplatten in verschiedenen Größen
- 4-Kanthölzer in verschiedenen stärken, angefangen bei Streich- und Kaminhölzern)
- guter Holzleim (keine Schrauben, keine Nägel)
- Fotokarton für die Wände
- bei der großen: eine Tatamimatte (90x90), die ich zurechtschneiden musste
- Kleinkram für Details (Stoffe und Papier für das Rollbild, Fimo für Beisteller usw.)
