Ja. Genau den Beitrag meinte ich auch. Da bleibe ich dabei. Der Ralla ist nicht der Typ der zum "zwang.- und gedankenlosen Sammeln uralter Baumveteranen in geschützten Gebieten" auffordert. Damals glaube ich wollte er nur mit dem Mythos das Yamadori nur was für Einheimische ist aufräumen und zeigen das auch wir Flachland Tiroler so was können. Und da sind ja die "Einheimischen" tw. selbst Schuld. Denn die häufig überzogenen Preisvorstellungen die dann für jeden "krummen Scheißer der eine etwas älter wirkenden Borke" aufweist sind auch(!) eine Triebfeder für Leute die dann sagen "Das kann ich auch selber sammeln". Und damit sind wir wieder bei dem Thema "Warum ist Yamadori so teuer" angekommen.
Meine Meinung dazu ist nach wie vor die gleiche. Es gibt unter den Yamadori Jägern (oder solchen die sich gerne so bezeichnen) auch welche die wirklich fast alles rausreißen, dir dann ein Ohr abkauen wie toll und hier bei uns niemals zu finden und so auch immer wieder Deppel finden die so'n tw. unbrauchbares Zeug für viel Geld kaufen. Kommt so Kohle in deren Kasse buddeln die weiter und bringen die nächste Fuhre unters Volk. So und da wage ich mal zu behaupten, dass das nicht nur Leute aus den weniger hoch liegenden Gegenden Deutschlands und Österreichs oder Schweiz sind.
Ich habe noch vor nicht allzu langer Zeit Kiefern gesehen, da lag das Grün an dürren Zweigen 1,5 bis 2 m weit weg, der Stamm sah zwar sehr alt aus, hatte aber nur einen Durchmesser wie mein dicker Zeh und der Preis war schon dreistellig. Dafür gab es dann ganze 6 Nadelbüschel....
Soviel vielleicht mal zur Ethik und dem Preis und dem daraus resultierenden Verlangen es "sich selbst zu besorgen"
Ich sage nicht "Yamadori muß billig sein"! Nein, nein. Ich meine vielmehr, dass auch die Anfänger unter uns nicht jeden Scheiß aufschwatzen lassen sollen nur weil auf dem Schild nicht "Obi" sondern "Yamadori" steht.
Martin S