Hallo Michael,
zwar kenne ich diese spezielle Birnenart nicht persönlich,
doch weshalb bezweifelst Du das sich aus den Samen die selbe Art entwickeln wird?
Normaler Weise ist dies die übliche Reproduktionsmethode in der Natur
oder sollte irgendein "Black Forest Voodoo" im Spiel sein den wir nicht kennen?
Grüße aus dem sonnigen Baden Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
AK-Treffen jeden 1. Samstag im Monat
Gary hat geschrieben:...weshalb bezweifelst Du das sich aus den Samen die selbe Art entwickeln wird?
Hallo Gary,
keine Ahnung, ob es wirklich eine wilde Art ist und ich dachte da so an die gepfropften Obstbäume, aus deren Früchten sich dann nur die Art der (Wild)Unterlage entwickelt.
OK, ob der Begriff 'Art' für Kulturbirnen überhaupt wirklich passt, weiß ich auch nicht. Aber Mostbirnen sind züchterisch noch nicht so stark bearbeitet wie Tafelbirnen und stehen den Wildbirnen noch näher. Ich würde deshalb erwarten, dass Sämlinge ähnlich der Mutterpflanze ausfallen.
Sorten stellen - zumindest bei Gehölzen - normalerweise selektierte Klone dar, alle Exemplare einer Sorte sind also aus einem Sämling vegetativ (durch Veredelung) vermehrt. Deshalb kann ein neuer Sämling also keiner schon existierenden Sorte zugerechnet werden.