Soderle, hier isses.
Ein sonnengelber Farbtupfer samt Solitärbienengast, natürlich wieder mal eine Staude aus dem Naturgarten:
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Hi Ralf,
das ist immerhin schon die richtige Familie - die gar nicht soooo kleine Gemeinde der Korbblütler (Asteraceae)! Davon sind natürlich auch ziemlich viele gelb (die ganzen Ferkelkräuter, Pippaus etc.), aber diese Art hier steht schon recht besonders da (will sagen, ist nicht nur eine unter vielen ähnlichen).
Hier noch mal eine Aufnahme mit Blättern (und Blattläusen - sicher auch ein wichtiges Element des Naturgartens, da zeigt sich die informierte Gelassenheit des Biologen ):
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Hi Claudia,
zwar noch mal die richtige Familie - aber es hieß "einheimische Staude" (insofern winterhart und europäisch), also nicht so ganz die richtige Richtung.
Ich gebe noch einen Tipp:
Es handelt sich um eine alte Kultur- bzw. Nutzpflanze, die offenbar auch heute noch angebaut wird (wozu, sage ich nicht, sonst wird's zu einfach).
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Hi Ursula,
den Nagel auf den Kopf getroffen - du bist dran!
Die Färberkamille, Anthemis tinctoria, wächst wild in allerlei nährstoffarmen Ruderalfluren, sprich im Bahnschotter, Bauschuttdeponien etc.. Sie ist nicht so ganz zuverlässig ausdauernd, z.T. wächst sie eher zweijährig, wie z.B. der Fingerhut. Aber auch letzterer treibt recht häufig im Folgejahr nach der Blüte noch einmal aus der Rosette aus, da verschwimmen die Grenzen also etwas.
Durch einen Rückschnitt im Spätsommer soll man eine Zweitblüte rauskitzeln können, das hat nur spärlich funktioniert. Aber insgesamt eine tolle Pflanze, wie gesagt, mit ihrer ganz speziellen Minibienenart als Gast.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Dann wollen wir mal:
Dies ist eine meiner Lieblingspflanzen in meinem Garten. Sie gedeiht sowohl in voller Sonne als auch im Schatten, auch wenn sie dort sparsamer blüht. Wenn man sie lässt, samt sie sich fleißig aus und keimt in Mauerritzen und Fugen. Da sie 2 lateinische Namen hat, würde ich gerne den vollen deutschen erfahren.
da behaupte ich mal, das ist Corydalis lutea, der gelbe Lerchensporn. Blüht bei mit von März bis November, ist ebenfalls einer meiner Lieblinge. Vor allem geht der leicht raus, wenn man zuviel davon hat....
Ich glaube, lieber Erwin, Du hast einen ähnlichen Blumengeschmack wie ich Hast Du auch den "hohlen" Cousin, der im Frühling blüht und sich dann verzieht, in Deinem Garten? Den finde ich auch sehr schön.
Corydalis solida (hab ich fälschlicherweise für C. cava gehalten, S. nächster Post)
Dann bist Du dran, Erwin.
Viele Grüße
Ursula
Zuletzt geändert von Frau Chen am 27.11.2014, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
bei deiner zweiten, wunderschönen Makro-Aufnahme handelt es sich wahrscheinlich eher um einen "gefingerten" Cousin. Das Tragblatt unter dem Blütenstand ist handförmig geteilt, beim "hohlen" ist es ganzrandig. Oft hat man beide im Garten und merkt es gar nicht.
Den gelben finde ich auch ganz toll. Diese Jahr endlich auf einem Foto gebannt.
oh ja, da hast Du Recht. Vielen Dank für den Hinweis. Es ist ein Corydalis solida, ist schon einige Jahre her, seit ich die Knollen gekauft hab. Schön, dass man hier immer was dazu lernt. Dein gelber sieht nicht so fett aus, wie meiner, der wohl zu viel von dem Kompost abbekommen hat. So wie Dein Lerchensporn aussieht, finde ich ihn am schönsten.