Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Alles andere was zu Bonsai passt.
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Odoridori
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Odoridori »

zopf hat geschrieben:Hallo Holger
1-2 Ausstellungen pro Jahr, früher Gingko und Nolanders,
letztes Jahr Nolanders und EBA, dieses Jahr Nolanders und BFF,
dazwischen auch mal BCD, mal Spätsommertreffen bei Walter.
Hallo Dieter,
das sind doch wenigstens jetzt mal Aussagen die man auch akzeptieren kann und
nicht wenn es 7 Euro gekostet hätte wäre ich gefahren ...

Ich denke wir sollten dieses Thread jetzt beenden, es ist alles geschrieben was es für Gründe
für ein Fernbleiben gibt und die Veranstalter haben sich einfach darauf einzustellen, oder
es zu lassen.
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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Kinglouie
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Kinglouie »

Wie schaffen es denn die Belgier mit ihrer Noelanders das Fachpublikum aus ganz Europa (Portugal bis Baltikum) anzuziehen?
Sicherlich hilft da die schillernde Persönlichkeit von Marc Noelanders. Die Location ist aber auch außerhalb, die Beschilderung vor Ort winzig, die Bewirtung solala und das Konzept mit den Demos auch althergebracht. Den OttoNormalBesucher sucht man dort vergebens.

Ist vielleicht die Konzentration auf das deutsche Fachpublikum nicht ausreichend? Mit einer Konzentration auf belgische Fachgäste hätten sie die Veranstaltung unmöglich zur Leitveranstaltung Europas bringen können.

sonnige Grüße
Marius
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ChristianB
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von ChristianB »

Ich besuche im Jahr einige Ausstellungen. Ich fahre immer zur Noelanders , fast immer zur BCD Ausstellung und besuche auch die regionalen Ausstellungen, wenn es zeitlich passt. Nachdem ich im letzten Jahr bei der EBA/BCD- Ausstellung mitgearbeitet habe , kann ich ungefähr abschätzten was für ein Aufwand hinter einer solchen Veranstaltung steht (und kann z.B. jetzt auch besser verstehen warum Danny Use keinen Gingko mehr veranstaltet).

Ich habe im folgenden mal zusammengeschrieben was mir zu Deinen Gedanken zu Ausstellungen einfällt:

Die erfolgreiche Ausstellungen haben m.E. alle ein ähnliches Konzept:
Jeder darf teilnehmen, entscheidend ist ob die Bäume gut genug sind,
die Ausstellung steht in keiner großen Konkurrenz mit anderen Veranstaltungen,
die Bäume werden bewertet und prämiert (und das einigermaßen gerecht, es muss nicht so ein überzogenes System wie im BCD sein),
der Veranstaltungsort liegt geographisch günstig für das zu erwartende Publikum.

Schon beim ersten Punkt gibt es oft Schwierigkeiten. Einige Beispiele:
Bei einer BCD Ausstellung dürfen nur BCD Mitglieder Bäume ausstellen, das repräsentiert natürlich nicht die deutsche Bonsaiszene (was ja eigentlich der Anspruch ist).
Genauso wird’s schwierig wenn die Veranstalter Vorgaben machen, dass Bäume erst längere Zeit im Besitz des Ausstellers sein müssen (man schließt per se neue Importe aus) oder der Veranstalter ist so japanophil dass europäische Yamadori nicht gern gesehen werden.

Ausstellungen gewinnen immer dann an Qualität, sobald der Zeitpunkt erreicht ist, an dem nicht mehr jeder Baum der angemeldet ist, ausgestellt werden kann und die Besitzer stolz sind, wenn Ihr Baum es auf die Ausstellung "geschafft" hat (siehe Ginko, Noelanders oder BCD in Mannheim). Das zieht über kurz oder lang auch das überregionale Fachpublikum an.

Genau so find ich einen Zeitpunkt im Frühjahr schwierig.
Das ist die Zeit, in der es an den eigenen Bäumen am meisten Arbeit gibt. Zu den Bäumen gehärt auch meist ein Garten = noch mehr Arbeit. Da überlegt der ein oder andere sicherlich, ob er zu einer Ausstellung fährt oder einen Baum ausstellt (und den auch vorbereiten muss). Und man überlegt um so mehr, wenn man nicht nur einen Tag opfern müsste sondern ein ganzes Wochenende, wenn man wie ich doch 650 km pro Weg hat.
Wenn ich mir die Bonsai-Zeitschriften anschaue dann sind auch noch eine Menge andere Veranstaltungen im gleichen Zeitraum. Es gab mindestens noch eine zweite "… - ten", diverse Frühjahrsfeste, Saisoneröffnungen, Containerverkäufe, etc.
Für eine hochwertige Ausstellung in Deutschland sähe ich z.B. eher ein Zeitfenster im November, wenn die Arbeit im Garten getan ist, auch im Bonsaihandel grad keine Saison ist und es zu dieser Zeit keine andere Ausstellung gibt . Dann ist es aber keine Frühjahrsaustellung mehr und man spricht sicher noch weniger Laufkundschaft an, die sich an frischem Grün und den ersten Blüten erfreuen.

Wie gesagt, dies sind lediglich meine Gedanken. Es gibt sicherlich viele Stellschrauben an denen man drehen könnte, die Frage ist natürlich immer, ob man es will und ob der Aufwand für die vielen Helfer die regelmäßig und unentgeltlich helfen müssen über die Jahre vertretbar bleibt.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Erfolg für weitere Ausstellungen!
Viele Grüße

Christian
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Dagmar M.
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Dagmar M. »

Der Beitrag von Christian trifft es für mich fast auf den Punkt. Wobei der Termin Anfang März noch machbar wäre. Da passiert in den Gärten doch in der Regel noch nicht soooo viel.

Der Knackpunkt ist m.E. - und das trifft z.B. mich in unserer nord-östlichen Ecke bei fast jeder Ausstellung in Deutschland, der weite Weg.
Warum kann eine wichtige deutsche Ausstellung nicht zentral veranstaltet werden. Weil auch der Veranstalter zu bequem ist aus seiner südbayerischen Ecke weiter in den Norden zu fahren? Da muss doch damit gerechnet werden, dass Bayern und Baden-Württemberg vielleicht kommt, und es dann schon lichter wird.

Zentral in Deutschland hätten auch unsere Nachbarn Belgien, Holland, Frankreich, Luxemburg, und der Osten mit Polen und Tschechien nicht so weite Anfahrtswege, so sie denn kommen möchten. Erst mal sollten aber wohl das gesamte deutsche Publikum angestrebt werden und das ereicht man m.E. nicht südlich von München. Auch eine BCD-Ausstellung schafft es nie in die Nordhälfte sprich über den Weißwurtäquator (konkret sind wir dieses Jahr mal wieder an der westlichen Grenze.) 6-7 Stunden Autofahrt einfach - da braucht es schon 2 Übernachtungen und 1 Tag Urlaub um z.B. einen Samstag nutzen zu können. Möchte man dann noch einen Workshop belegen kommt die Ausstellung zu kurz oder es ist eine 3. Übernachtung fällig. Ich möchte wetten, so denken viele. Bei "nur" 3 Stunden Fahrzeit könnte das durchaus anders aussehen. Denn plötzlich wäre das Zeitproblem gar kein Zeitproblem mehr. 1 Tag kann man sich locker mal ans Bein binden. Da klappt das auch mit Fahrgemeinschaften gleich viel besser. Ergo - mehr Leuten eine Chance geben auch tatsächlich fahren zu können.

Hofft man auf die paar Leutchen, die nur 1 Stunde Fahrzeit haben, dann ist das Ergebnis eben so, wie es eben ist.

Noch was - so ein Ausstellungsteam vorort übernachten zu lassen lohnt sich vermutlich eher, als zu glauben, dass 82 Mio. Einwohner (nur mal sinnbildlich) 200 - 400 € für so eine WE ausgeben wollen und können) Die meisten sehen darin dann wohl eher ein neues Bäumchen für sich und seine Sammlung. Investieren muss normalerweise derjenige, der auch Profit machen möchte und nicht der, den man anlocken möchte.

Only my five cents.
Grüßle
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Andreas Ludwig
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Andreas Ludwig »

Holger - der Streit lohnt nicht, brich ihn ab. Einzge Mitteilung, die ich zu machen habe, ist nämlich: Es steht jede Menge Publikum in den Startlöchern. Ich nehme jetzt mal die L., 18 Jahre, völlig mit ihrem Smartphone, der unendlichen Welt und den stressigen Eltern beschäftigt. So. Das Moor (hatten wir ja auch schon ein paarmal - man suche selbst) findet sie «voll mega». Anderes weniger. Das nehme ich wiederum «voll cool», in ihrem Alter sieht man das halt so. Pickelromantik, ok.

Aber trotzdem: Wenn die jetzt an deine Ausstellung käme, wäre das doch gut, oder? Eben. Was spricht dann bitteschön dagegen, sie (und ein paar tausend andere) anzusprechen? Dass sie nicht deine Idee von Bonsai hat? Dass ihre Welt heute irgendwo zwischen Facebook und Twihlight oszilliert? Dass man sie - heute - nur dort anspricht oder gar nicht? Tja, es ist nur eine, vielleicht sogar eine durchgeknallte. Also ein paar andere: Die soliden Hausbesitzer, die frustrierten Penisonäre, die entsagenden Kreativen und durchaus auch die gutsituierten Zahnärzte. Das ist Bonsai, im Detail betrachtet. Darum gehts, nur darum. Wenn du die jetzt alle erziehen willst - also, da hilft dir wohl keiner. Kann nicht.

Das meine ich und nur das. Und weil es nicht mehr ist, reicht es jetzt auch.
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Odoridori
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Odoridori »

Dagmar M. hat geschrieben:
Warum kann eine wichtige deutsche Ausstellung nicht zentral veranstaltet werden. Weil auch der Veranstalter zu bequem ist aus seiner südbayerischen Ecke weiter in den Norden zu fahren? Da muss doch damit gerechnet werden, dass Bayern und Baden-Württemberg vielleicht kommt, und es dann schon lichter wird.
Hallo Dagmar,

du kannst das nicht ernst meinen oder Du hast keine Ahnung welche Arbeiten für eine Veranstaltung
einer Shun-ten zu leisten sind und von der Kostenhöhe einer solchen abgesehen. Nun willst Du das
der Veranstalter + AK das sagen wir 400 km von seinem Wohnort leistet ?

Warum glaubst Du, ist der BCD auf ausrichtende AK's bzw. Regionalverbände bei der Ausrichtung der Jahresveranstaltung angewiesen ? Warum finden sich nicht viele Bewerber für solche Veranstaltungen,
obwohl der BCD das Geschäftliche Risiko, sprich das Kosten Risiko trägt ?

Bitte, bevor man so etwas schreibt sich informieren. Ja es wäre schön wenn jeder nur 400 km aus jedem
Winkel der Republik zu fahren hätte, aber aus besagten Gründen für einen Privatveranstalter nicht machbar und es würden ganz sicher immer noch viele hier im Forum Gründe finden warum Sie dann nicht die 400 km
fahren könnten.

Bitte laßt es gut sein, es ist alles gesagt und geschrieben ...

danke
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Dagmar M.
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Dagmar M. »

Odoridori hat geschrieben:
Hallo Dagmar,

du kannst das nicht ernst meinen oder
doch das ist mein Ernst, sonst hätt ich es nicht geschrieben . Ich hab nicht gesagt, dass der Veranstalter es tun muss. Sondern es tun sollte/könnte, wenn er mehr Leute erreichen möchte.
Odoridori hat geschrieben: Warum glaubst Du, ist der BCD auf ausrichtende AK's bzw. Regionalverbände bei der Ausrichtung der Jahresveranstaltung angewiesen ? Warum finden sich nicht viele Bewerber für solche Veranstaltungen,
obwohl der BCD das Geschäftliche Risiko, sprich das Kosten Risiko trägt ?
tja, warum wohl? :lol: und dass der BCD das das Kostenrisiko trägt wär mir das Allerneueste!!!

Und entschuldige, dass ich meine Meinung kundgetan habe, aber genau die war doch gefragt. Nicht fragen, wenn man nur das hören will, was man hören will...
Grüßle
Dagmar

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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von achim73 »

Nicht fragen, wenn man nur das hören will, was man hören will...
*daumen_new*
Gruss, Achim
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Anja M.
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Anja M. »

Dagmar M. hat geschrieben:
tja, warum wohl? :lol: und dass der BCD das das Kostenrisiko trägt wär mir das Allerneueste!!!
Mir ist da auch so etwas in Erinnerung, aber mich haben die entsprechenden Strukturen nicht weiter Interessiert. Kann das jemand präzisieren, wenn es schon als Argument angeführt wird?
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Robert S.
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Robert S. »

achim73 hat geschrieben:
Nicht fragen, wenn man nur das hören will, was man hören will...
*daumen_new*
*daumen_new* *daumen_new*
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Odoridori
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Odoridori »

achim73 hat geschrieben:
Nicht fragen, wenn man nur das hören will, was man hören will...
*daumen_new*
Ich hatte Eigentlich für mich den Thread schon geschlossen.

Ich habe eben mit dem Clubpräsidenten Klaus Willberg telefoniert, der bestätigte mir das was ich bzgl. des Clubs und der Ausgleichszahlung, falls der Veranstalter Minus macht, geschrieben habe. Erst informieren, dann schreiben Dagmar.

Das gleich gilt auch für die Kostenfrage einer solchen Ausstellung, wie sollte ein Privater Veranstalter 3 LKW's Material, mindestens 10 Helfer über sagen wir 3,5 Tage zusätzlich bezahlen ? Wieviel Tausend Besucher braucht man denn dann ?
Einfach realistisch bleiben ...

Und jetzt ist für mich hier Schluß.

Viele Grüße
Holger
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Heike_vG
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Heike_vG »

Ich fand es eine gute Idee von Peter, dieses Thema zu diskutieren, um vielleicht ein paar Erkenntnisse zu gewinnen, warum die Besucherzahlen auf hochklassigen Ausstellungen nicht befriedigend sind / waren und was für Möglichkeiten der Verbesserung man finden könnte. Ich finde, dass hier auch eine Menge gekommen ist, was eine Überlegung wert sein kann.

Allerdings finde ich es total schade, dass hier jetzt so viel gestritten und krumm genommen wird. Wozu das alles? Warum geht das nicht sachlicher?
Man kann doch mal Aussagen und Meinungen mit einer gewissen Distanz zur Kenntnis nehmen, auch wenn man sie nicht teilt. Menschen sind nun mal unterschiedlich.
Mich nervt diese ewige Empfindlichkeit und Aufgeregtheit, ich habe nicht mehr viel Lust, das zu lesen.
Um diese Jahreszeit sollten doch alle wieder Freude an ihren Bäumen und genug Schönes zu tun haben, die Sonne scheint auch eifrig, das müsste doch gute Laune machen. 8) Mir macht es jedenfalls gute Laune und sie mir hier wieder zu verderben ist schade. :?

Geht doch bitte ein bisschen entspannter an die Sache, sonnige Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Andreas Ludwig
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Andreas Ludwig »

Ir Ysebahn sitze die Einte eso
Dass si alles was chunnt scho zum Vorus gseh cho
Und dr Rügge zuechehre dr Richtig vo wo .. dr Zug chunnt

Die Andere sitze im Bank vis-à-vis
Dass si lang no chöi gseh, wo dr Zug scho isch gsy
Und dr Rügge zuechehre dr Richtig wohi .. dr Zug fahrt

Jiitz stellet nech vor, jede bhouptet eifach
So win är's gseht, sys's richtig ond scho hei si Krach
Si gäbe enander mit Schirme ufs Dach .. dr Zug fahrt

Und o wenn dr Kondüktör jitze no chunnt
So geit är däm Sachverhalt nid uf e Grund
Er seit nume, was für ne Ortschaft jitz chunnt
.. s'isch Rorschach

Mani Matter
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Odoridori »

Dagmar M. hat geschrieben:
tja, warum wohl? :lol: und dass der BCD das das Kostenrisiko trägt wär mir das Allerneueste!!!
Hallo Anja,
hallo Dagmar,

es kommt so gar noch besser ...
hatte eben einen Rückruf von Bernhard Reiling, Schatzmeister BCD, der bestätigte das was ich geschrieben habe und seit letztem Jahr zahlt der Club sogar seinem Veranstalter noch 2000,-- Euro wenn er null auf null bei der Veranstaltung rauskommt.

Dagmar wie wärs, macht doch mal eine Clubveranstaltung für den BCD in Berlin.
Ihr müßt Euer Konzept und natürlich die zu erwartenden Kosten einreichen und wenn der Vorstand des
BCD sagt das ist machbar, dann hätte Berlin mal eine große Bonsai Veranstaltung. Und Berlin ist immer eine
Reise wert. Wir von der Suiseki Gesellschaft haben das 2008 schon im Berliner Museum Dahlem verwirklicht.
und dann kannst Du auch dein "Warum wohl" streichen ...

Viele Grüße
Holger
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Dagmar M.
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Re: Rückschau auf die GO SHUN-TEN 10. und 11. März 2012

Beitrag von Dagmar M. »

Tja Holger, da kann dir der Bonsaiclub Berlin sicherlich genauer sagen, warum das vor ein paar Jahren vom BCD in Berlin nicht gewollt war - vielleicht vor dem Schreiben mal vorher schlau machen...

Die Bonsai-Junkies machen in Berlin jetzt schon im 3. Jahr hintereinander eine tolle Ausstellung mit sehr guten Besucherzahlen. Ich weis daher sehr wohl um die Kosten - aber das gehört hier gar nicht hin und du wolltest doch eh nix mehr dazu schreiben. Das war jetzt mein letztes Statement dazu.

Ich wollte lediglich deutlich machen, dass der Süden von München vielleicht nicht der richtige Standort ist, genauso wie Berlin vermutlich verkehrt wäre.
Grüßle
Dagmar

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