Was macht denn einen "Master" in der Gestaltung von Bäumen aus ?
- ist es , wie in Japan, eine über Jahre dauernde Ausbildung mit fragwürdigen Zielsetzungen und Ausbildungsschwerpunkten wie z.B. erst Jahre andauerndes Drahten und Entdrahten von Master-Bäumen ?
- einer zur Ausbildung gehörenden respekterweisenden und fast unterwürfigen Anerkennung der Anweisungen des Meisters ohne überhaupt den Ansatz machen zu dürfen auch eigene, kreative Ansätze als Schüler umsetzen zu dürfen?
- Muss man, wie Ryan o Neil, sich erst in Japan einer unbezahlten Zeit widmen oder bei einem Meister eine gewisse Zeit ins Praktikum gehen ...
- muss man eine gewisse Zahl von Seminaren , Fortbildungen und Workshops besuchen bei verschiedensten sog. "Gestaltern" ? die selber tolle Bäume in ihrem Besitz haben und selber gestaltet haben ?
- muss man selbst viele gute Rohlinge haben ? sie gestalten und auf Ausstellungen präsentieren?
--welches Maß an eigenem muss in dem Baum stecken ? ... reicht es, Masterrohlinge zu kaufen , sie zu besitzen und sie von anderen gestalten zu lassen um sich als Eigentümer Master nenn zu können? oder gar fertige Bäume zu kaufen und sie am leben zu erhalten ?
- muss man die Bäume die man vorstellt, gestaltet etc. selber gesucht und gestaltungsbereit gezogen haben ( also gärtnerisches Talent und Erfahrung haben)?
- Welche Kriterien werden für "gutes Rohlingsmaterial" angesetzt ?
- und und und ...
Es ergeben sich so viele Aspekte die man trefflich diskutieren kann ...
um dann letztlich zu entscheiden ...Kann man den Titel für sich selbst erheben oder muss er einem verliehen werden ...
ich bin gespannt ob sich eine Diskussion entwickelt
saludos
avicenna


