großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Alles andere was zu Bonsai passt.
Andreas Ludwig
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Andreas Ludwig » 11.11.2017, 17:12

Hihi – das ist ein spassiger Thread. Da wird argumentiert, ein Verkäufer sollte sich professionell verhalten – als wäre das möglich bei diesen Winzbäumchen, wo alles, aber alles subjektiv ist (wenn er mal älter als drei Jahre ist). Am Ende geht es darum, ob der Käufer den will.

119 Euro, gemessen an der vermuteten Haltedauer – wieviel ist das? Wieviel kostet das neue I-Phone? Wieviel davon ist reiner Marken-Zuschlag? H&M, BMW, Louis Vuitton, Chanel – was ist denn eigentlich «professionell» in einer Marktwirtschaft? Das, was der Käufer will.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
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Anja M.
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Anja M. » 11.11.2017, 17:48

Nicht nur das, der Käufer möchte ein Puzzle und alle raten ihm dringend zu einem Druck auf Leinwand, weil das ja schon ganz ist. ;-)
73 Anja

Michael 86
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 12.11.2017, 09:44

Schönen Sonntag Morgen wünsche ich euch. Hoffe ihr habt schöneres Wetter.

Dass intensiver über den Preis als die Gestaltungsoptionen oder Artbestimmung diskutiert wird ist zwar etwas schade, aber okay. Es ist wichtig wenn jemand wie ich, der noch keine Erfahrung mitbringt, vor überteuerten Geschäften gewarnt wird. Immerhin wächst das Geld auch nicht auf Bäumen.
Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck dass der Baum so überteuert ist, gemessen an der Wachstumszeit, dem Durchmesser beider Stämme im Vergleich zu ansehnlichen Bäumchen oder im Netz gefundener Rohware. Der Tipp von Heike, dass es auf der NT bessere Rohlinge für weniger gibt, ist sehr wertvoll und ich werde mich möglicherweise selbst davon überzeugen. Danke dafür, Heike.
Ich habe für nächste Woche eine Baumschultour geplant. Es gibt noch einige, die ich nicht besucht habe. natürlich unklar, was mich da erwartet.

Trotz allem würde ich vorschlagen, dass wir uns jetzt sofern da noch jemand möchte oder helfen kann, auf die Artenbestimmung und Gestaltungsmöglichkeiten unterhalten.
Da anhand der wenig aussagenden Fotos meine Idee wohl schwer nachzuvollziehen ist, wird es diesbezüglich sicher auch nichts werden. Ich setze jedenfalls nicht alles auf eine Karte, in der Hoffnung, der Baum würde wie wild austreiben, wenn er hart zurück geschnitten wird. Vielmehr setze ich auf eine Totholzgestaltung, bei der die verwendbaren Äste erhalten bleiben, der Rest wird entrindet und mal sehen was dann machbar ist. Wenn ich mir das richtig erlesen habe, kann man lange unverzweite Äste auch aufspalten/biegen und so trotzdem einen ehemals echten Ast nachbauen, auch wenn es davor eine lange Antenne war.

Bleibt erst mal zu klären ob es tatsächlich ein "Blauww" ist, oder ob es nicht auch eine andere Unterart sein könnte, weil er so flächig wächst.
Wo kann ich mir gegebenenfalls schon mal Wissen zu solchen Totholz dominierenden Bäumen aneignen. Vielleicht ergibt sich eine Übung bevor es am ausgesuchten Objekt versucht wird. Das buch "Das Totholz unserer Bäume" habe ich schon mal ins Auge gefasst. Es scheint ein Muss zu sein.
Grüße Michael :)

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chris-git@rre
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von chris-git@rre » 12.11.2017, 10:15

Hallo Michael,
ich würde die Finger davon lassen!
Das Laub ist zu weit vom Stamm weg.
lg chris-git@rre

*Bilder sagen mehr als 1000 Worte*

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 12.11.2017, 12:01

Das wäre etwas, was ich mir zB. vorstellen könnte. Ende des Videos wird erkennbar, dass wenig brauchbare Äste ausreichen.
Ist der Rest dann nicht völlig egal?
https://www.youtube.com/watch?v=8mpnhrsIlM0
Grüße Michael :)

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Heike_vG
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Heike_vG » 12.11.2017, 12:34

Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 09:44
Ich setze jedenfalls nicht alles auf eine Karte, in der Hoffnung, der Baum würde wie wild austreiben, wenn er hart zurück geschnitten wird.
Das wäre auch illusorisch, da gerade Wacholder ihre Kraft aus dem Laub beziehen und wenn man ihnen davon zu viel nimmt, bremst man sie total aus.
Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 09:44
Vielmehr setze ich auf eine Totholzgestaltung, bei der die verwendbaren Äste erhalten bleiben, der Rest wird entrindet und mal sehen was dann machbar ist. Wenn ich mir das richtig erlesen habe, kann man lange unverzweite Äste auch aufspalten/biegen und so trotzdem einen ehemals echten Ast nachbauen, auch wenn es davor eine lange Antenne war.
Ob das die emotionale Baumschulerin freuen würde? *undwech* Aber mal Spaß beiseite, gute, glaubhafte Totholzgestaltungen schüttelt man nicht mal eben aus dem Ärmel, da empfiehlt es sich schon, entsprechende Workshops zu besuchen und sich vernünftig anleiten zu lassen. Äste spalten und aufbiegen solltest Du auch nicht ohne die Hilfe eines Fachmanns probieren, denn die Grundschule und das Gymnasium überspringen und gleich auf der Uni anzufangen ist doch ein bisschen viel gewollt.
Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 09:44
Bleibt erst mal zu klären ob es tatsächlich ein "Blauww" ist, oder ob es nicht auch eine andere Unterart sein könnte, weil er so flächig wächst.
Wenn man kein Schild vom Produzenten hat, ist es fast unmöglich, die Sorte mit Sicherheit zu bestimmen. Es spielt auch keine große Rolle für die Nutzung als Bonsai. Das Laub ist bläulich und die bläulichen Sorten sind in der Regel kaum anfällig für BGR.
Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 09:44
Wo kann ich mir gegebenenfalls schon mal Wissen zu solchen Totholz dominierenden Bäumen aneignen. Vielleicht ergibt sich eine Übung bevor es am ausgesuchten Objekt versucht wird. Das buch "Das Totholz unserer Bäume" habe ich schon mal ins Auge gefasst. Es scheint ein Muss zu sein.
Workshops zum Thema Totholz besuchen! Francois Jeker, der Autor besagten Buchs, gibt hin und wieder welche in Deutschland, aber auch andere gute Fachleute lehren Totholzgestaltung, einfach immer mal in den Seminarprogrammen der einschlägigen Bonsai-Zentren und Händler nachschauen.

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Thorsten1504 » 12.11.2017, 12:42

Hallo Michael,

jetzt bitte nicht falsch verstehen. Ich will Dir nichts böses!!! :-D

Aaaaber hast Du Erfahrung darin einen solchen Wacholder zu gestalten???
Kannst Du entsprechend die Saftbahnen erkennen, damit Dir bei der Totholzgestaltung nicht die wichtigen und brauchbaren Äste noch abschmieren.
Hast Du Erfahrung im Totholzfräsen usw.???
Ich sehe darin ein langzeitprojekt das sich über Jahrzente hinzieht.
Da verliert man auch schnell mal die Lust und der Baum landet nach ein paar Jahren in der hinteren Ecke vom Garten oder in meinem Fall vom Balkon. :-D
Jedenfalls würde ich es mir nach fast 5 Jahren Bonsai defenitiv nicht zutrauen so einen Wacholder zu gestalten.
Mal abgesehen davon das man da auch das passende Werkzeug brauch.
Gut das kann man sich kaufen, wenn man dafür dann auch noch etliche Euros ausgeben will. :-D

Man sollte auch nicht vergessen das solche Gestaltungen auf Demos oder in Youtube Videos immer toll aussehen, aber das auch meistens Leute mit langjähriger Erfahrung sind, die vielleicht sogar noch bei einem großen Meister in der "Lehre" waren.

Deshalb bin ich da bei Heike und rate zu vorgestalteten Material vom Bonsaihändler, wo das grün schon näher am Stamm ist und man direkt loslegen kann.

Gruß und schönen (verregneten) Sonntag

Thorsten *wink*

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 12.11.2017, 15:56

Hallo

Danke für die Erklärung Heike bzgl Rückknospung.
Ich glaube tatsächlich, dass die ältere Dame darüber nicht glücklich wäre...

Thorsten, ich habe natürlich beschränkte Erfahrung mit Wacholdern. Sie begrenzt sich auf die noch lebenden kleinen Pflanzen.
Erfahrungen habe ich in der Richtung eigentlich überhaupt keine, aber sie leben.
Aber wie lange dauert es, bis ich die benötigte Erfahrung habe? So gesehen bin ich mit Anfang 30 schon zu Alt dazu bzw habe nicht das nötige Kleingeld, gleich was hübsches zu kaufen oder bin zu unsicher es zu investieren. Hmmm...


Mittlerweile bin ich schon gut ausgebremst, wenn ich ehrlich sein soll. Vielleicht gönn ich mir doch mal lieber was kleines fertiges in ein paar Jahren. Vielleicht ist das der bessere Weg...
Grüße Michael :)

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Sanne » 12.11.2017, 16:05

Hallo Michael,

hier im BFF-Flohmarkt habe ich einige gute und vorgestaltete Wacholder-Rohlinge gesehen. Vielleicht findest Du da ja etwas passendes und unter VB lässt sich sicherlich noch handeln.

Gruß, Sanne

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Heike_vG » 12.11.2017, 19:41

Hallo Michael,

demotivieren will ich Dich hier auf gar keinen Fall. Was ich mir bzw. Dir wünsche ist, dass Du Dir den Frust ersparst, einfach unbedarft draufloszuwerkeln und Murks zu produzieren. Wenn man es ernst meint mit Bonsai, muss man lernen. Viel lernen, lange lernen. Man sollte sich einen guten Lehrer suchen und regelmäßig Workshops oder durchgängige Kurse, Bonsaischule o.ä. mitmachen und außerdem alle verfügbare Literatur studieren.
Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 15:56
Aber wie lange dauert es, bis ich die benötigte Erfahrung habe? So gesehen bin ich mit Anfang 30 schon zu Alt dazu bzw habe nicht das nötige Kleingeld, gleich was hübsches zu kaufen oder bin zu unsicher es zu investieren. Hmmm...
Mit Anfang 30 ist man doch nicht zu alt! Wenn man mal einigermaßen optimistisch denkt, hast Du vielleicht noch 50 - 60 Lebensjahre vor Dir, das ist doch viel Zeit. Wie lange es dauert, bis man eine gewisse Erfahrung hat, hängt natürlich von der Intensität des Lernens und der Beschäftigung mit dem Thema ab. Wer als Bonsailehrling nach Japan zu einem Meister geht, lernt meist 5 - 6 Jahre superintensiv und ist dann hervorragend ausgebildet. Wer 10 oder mehr Jahre zu Hause alleine vor sich hinbastelt, kann hinterher auch oft noch nicht viel. Je intensiver die Beschäftigung und je größer die Bemühungen und der Einsatz, am besten auch mit etwas Talent gepaart, desto schneller und größer die Fortschritte natürlich. Aber es dauert in jedem Fall mindestens einige Jahre, bis man genügend Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt hat.
Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 15:56
Mittlerweile bin ich schon gut ausgebremst, wenn ich ehrlich sein soll. Vielleicht gönn ich mir doch mal lieber was kleines fertiges in ein paar Jahren. Vielleicht ist das der bessere Weg...
Ich will Dir ja nicht die Illusionen rauben, aber auch etwas "Fertiges" verlangt eine Menge Knowhow. Der Baum bleibt ja nicht so wie er beim Kauf aussieht. Er muss ständig fachgerecht weiterbearbeitet werden, sonst wird er ganz schnell immer schlechter. Auch wenn man Bonsai so herum anpackt, bleibt einem das Lernen und Üben in keinem Fall erspart!

LG, Heike
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Anja M. » 13.11.2017, 18:24

Michael 86 hat geschrieben:
12.11.2017, 15:56

Mittlerweile bin ich schon gut ausgebremst, wenn ich ehrlich sein soll. Vielleicht gönn ich mir doch mal lieber was kleines fertiges in ein paar Jahren. Vielleicht ist das der bessere Weg...
Ich hätte dir schon zugetraut mit dem Busch fertig zu werden. Deiner Schreibe nach hast du dir recht schnell eine eigene Vorstellung von Bonsai erarbeitet, die mir zu der Zuversicht Anlass gegeben hat.

Die anderen fürchten wohl, du endest nachher noch wie ich mit Baumschulverschnippeltem und krummem Selbstgesätem ;-)
73 Anja

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von bock » 13.11.2017, 19:03

Anja M. hat geschrieben:
13.11.2017, 18:24


Ich hätte dir schon zugetraut mit dem Busch fertig zu werden. ...
Da fällt mir doch Erich Kästner ein (oder wer hat das damals gesagt?):
"Es gibt nichts Gutes - außer: man tut es"

Gut ist, vor dem Projekt kompetenten Rat einzuholen. Entscheiden musst du ganz allein, ob du das Geld ausgeben willst. Und mit dem Ergebnis musst auch nur du zufrieden sein.
Mit Sämlingen anzufangen ist auch ein guter Weg, aber er ist sehr lang.
Mit Baumschulpflanzen anzufangen ist schon etwas ergiebiger, aber auch etwas teurer.
Holst du dir beim Fachhändler Präbonsai oder Bonsai in der gehobenen Preisklasse, kannst du zwar bald was tolles zeigen, aber ein Pflegefehler kann dann auch schnell einen massiven finanziellen Verlust bedeuten.
Ich denke, du hast für deine Entscheidung genug Pros und Kontras abgewägt. Also entscheide dich richtig. Und viel Glück!
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! :faellen:

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von zopf » 14.11.2017, 07:14

Hallo Michael
Die Preise für Sabinas sind in den letzten Jahren gefallen.
Bei der Nolanders gab es letztes Jahr im Bereich 400€ - 500€ Einige,
die sich recht gut für ein schönes Bäumchen eignen.

Zu Deinem Wacholder
Der Farbe nach zu urteilen ist es wohl kein Blauww,
deren grün ist eher ein blaugrün.
Rückknospung geht, aber mit einem Zeithorizont von 10-15 Jahren.
Solange hättest Du einen großen Busch der Dir viel Platz raubt
und nicht sonderlich viel Spaß macht.

Die Baustellen wären
Rückknospung
Reduzierung der Wurzeln
Totholz
Mit dem Totholz anfangend, Du bräuchtest eine sehr genaue Skizze vom fertigen Baum
um mit dem Totholz zu beginnen.
Aber Du würdest gleichzeitig den Baum schwächen,
was Dich bei der Rückknospung und Reduzierung des Wurzelballens
zeitlich zurückwerfen würde.
Auch die anderen Baustellen bringen die selben Probleme mit sich,
arbeitest Du an der einen Baustelle, verlängert sich die Zeit für die andere Baustelle.
Nehmen wir den besten Fall und Du hast nach 15 Jahren einen Wacholder
mit stammnahem Laub, Totholz in einer kleinen Schale sitzend.
In 15 Jahren wirst Du Dich Bonsaitechnisch (wenn Du dem Hobby treu bleibst)
so weiter entwickelt haben, das Dich außer Sentimentalität nichts mehr mit dem Baum verbindet.

Kurz und gut, lass es, spare weiter, fahre zu einer großen Ausstellung
und dann mit mehr Geld und vor allen Dingen mit Erfahrung,
kaufe Dir Deinen Wacholder.

mfG Dieter
cogito ergo pups

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chris-git@rre
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von chris-git@rre » 14.11.2017, 07:31

Guten Morgen zusammen,
ich finde Dieter hat es gut auf den Punkt gebracht.
lg chris-git@rre

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Michael 86
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 14.11.2017, 17:45

Kann mir vielleicht jemand sagen, ob das braune pulverähnliche oder die weißen wachsähnlichen tropfen was schlimmes ist?
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Grüße Michael :)

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