Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

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bock
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Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von bock »

Moin!

Vor ein paar Jahren habe ich im Vorgarten drei Bergkiefern gepflanzt. Die mittlere ist die Sorte "Mops", die beiden anderen sind "Alpina".
In den beiden vergangenen Jahren habe ich die Alpinas eingebremst, indem ich im Frühsommer die Kerzen gekürzt habe.
Jetzt mache ich mir Gedanken, ob ich die Kiefern so weiter wachsen lasse oder ihnen eine "Gestaltung" im Sinne von Gartenbonsai verpassen soll.

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Vorgarten
Vorgarten
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Die "Mops" wuchs bisher eher langsam, beginnt aber etwas ausladend zu werden.

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Mops
Mops
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Die Alpinas sollten eigentlich nicht mehr wesentlich an Höhe zulegen, auch in der Breite ist es mir inzwischen genug.

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Alpina rechts
Alpina rechts
AB7_3538.jpg (293.99 KiB) 718 mal betrachtet
Alpina links
Alpina links
AB7_3540.jpg (270.38 KiB) 718 mal betrachtet
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Meine Frage an euch: was schlagt ihr vor, und wenn ihr eine Gestaltung angehen würdet: welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt (Jahreszeit) und auf welche Zeiträume verteilt?
- Äste selektieren und Stammansatz entasten in einem Rutsch oder auf mehrere Jahre verteilt?
- Äste abspannen oder drahten im Jahr darauf?
- Stamm einkürzen oder Top erhalten?
- Während der Gestaltung Kerzen einkürzen oder Laub ungebremst lassen?
- Düngen? Erde oder Laub? (sind bisher nicht gedüngt worden, Standort Osten, sandiger Boden)

Vielen Dank für eure Hilfe!

:-D
Zuletzt geändert von bock am 31.08.2020, 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
liebe Grüße Andreas
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Reiner K
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von Reiner K »

Hallo Andreas, der erste und schwierigste Schritt wird das umziehen Deiner Ideen in Richtung Bonsai sein.
ist natürlich schwierig bei so einem Wirrwar von Ästen eine gescheite Linie vor zu schlagen.
Im Prinzip ist es wie bei den kleinen Pflanzen.
Erst einmal lichten dann Formen.
Ich weiß schlau gesagt aber wie sieht Dein Plan aus? Wie ist die Stammführung?
Kannst ja mal ne Skitze machen.
LG Reiner
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bock
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von bock »

Moin Reiner,

schön von dir zu lesen, ich hoffe es geht dir gut? So ganz ohne Gruppentreffen ist doch doof...

Die Stämme der Alpinas sind kerzengerade, um die Linie geht es mir auch garnicht, mehr um den Zeitplan. Die Äste sind natürlich quirlig angeordnet. Gestalterisch wird wohl nur streng aufrecht infrage kommen. Bei der Mopskiefer müssten die Optionen zahlreicher sein, da habe ich aber noch nicht unter das Laub geschaut.

Meinst du, ich könnte bei Kiefern zu dieser Jahreszeit schneiden oder lieber bis Spätwinter warten? Und wenn Schnitt, dann alle unbrauchbaren Äste auf einmal weg oder auf mehrere Jahre verteilen, um den Neuaustrieb der verbleibenden Äste nicht zu geil werden zu lassen?
Als Erstes würde ich die untersten Äste entfernen wollen, um den Stammansatz schon mal sichtbar zu machen - und damit der Rasenmäher wieder bis an die Kante kommt...

;)
liebe Grüße Andreas
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abardo
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von abardo »

Hi,

da ich wirklich viele Gartenbonsai schneide, sehe ich immer wieder, dass das Enscheidende die Stammführung und die Höhe ist.

Auf den Fotos kann ich die Höhe nicht wirklich einschätzen, Grossbonsai sollten m.M.n. mannshoch sein (oder noch höher werden). Kleinere Gartenbonsai wirken nur an Standorten, an denen man sitzt (z.B. in der Nähe einer Terrasse).

Dann kommt der Stamm. Ist dieser ziemlich gerade, wirken die auch nicht überall. Z.B. nicht im freien "Feld" (wie bei dir im Vorgarten) und auch nicht in der Nähe anderer Pflanzen. Gerade Stämme wirken nur in der Nähe von schmalen Bereichen und Linien, z.B. neben einem Gehweg oder einer Hauskante oder sonstigen "Bauten".

Hinterpflanzungen nehmen dem Baum auch die Wirkung. Je weiter die Grossbonsai vom Betrachter entfernt sind, umso höher sollten sie sein und umso dynamischer die Stammbewegung. Generell musst du auch aufpassen, dein erlerntes Bonsaibild nicht auf Grossbonsai zu übertragen. Z.B. ist ein typisch spiralförmiger Astansatz oft gar nicht sinnvoll. Und: ein Grossbonsai wirkt umso beruhigender, je gleichförmiger er von allen Seiten aussieht.

Deine beiden grossen scheinen mir schon geeignet zu sein, der Standpunkt ist leicht erhöht und du kannst bei den Zweigen ja wirklich aus dem Vollen schöpfen. Den kleineren dazwischen würde ich als störend empfinden. Beide grossen sollten schon deutlich unterschiedliche Bewegungen im Stamm haben. "Zwillinge" würde für mich auch keinen Sinn machen. Sollten deren Stämme jedoch zu gerade sein, würde ich die als Formgehölz lassen, sieht ja dort auch gut aus.
Grüße, Frank
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abardo
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von abardo »

Noch etwas: "Formen" und drahten kannst du bei Grossbonsai eigentlich vergessen. Die Stämme sind dick und wirklich hart und auf die Äste müsstest du Kilo um Kilo Draht wickeln. Winkel kann man durch Abspannung beeinflussen, eine Gestaltung erfolgt eigentlich nur durch Schnitt.
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bock
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von bock »

Moin Frank,

vielen Dank für deine Stellungnahme!
Die Kiefern stehen auf einem Friesenwall aus abgerundeten Granitsteinen (hier im Norden als Feldsteine bekannt, faust- bis kopfgroße "Kieselsteine"), der Wall fällt zum Gehweg steil ab und ist 60 cm hoch. Die großen Kiefern sind 95 und 100 cm hoch, die mittlere hat 70 cm. Alle drei schnurgerade, senkrechte Stämme, wobei die "Mops" auch auf einen tief ansetzenden Ast abgesetzt werden könnte. Sieht dann aber ein paar Jahre bescheiden aus...
Ansonsten steht auf dem Wall noch eine jüngst gepflanzte ungefüllte Rose, eine "Fairy"-Rose und eine Azalee (Rhododendron kyusianum?), zahlreiche Bodendecker wie Nelken, Sedum, Braunellen und Thymian komplettieren die Wallkrone.
Ich werde dann nochmal scharf nachdenken, ob ich aus den Kiefern tatsächlich "Pompom-Bäumchen" machen will oder sie weiter als Formgehölz wachsen lasse. Deine Argumente sind ja durchaus stichhaltig.
Nur um was zu tun wollte ich die Kiefern auch nicht beschneiden, bin zur Zeit gut ausgelastet mit Umtopfen - aber die Koniferen werden mir langsam zu mächtig...

:)

edit: die Äste müssten sich bei der Größe/dem Alter der Kiefern noch gut biegen lassen - aber ich kann es auch lassen ;)
liebe Grüße Andreas
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von abardo »

Da die Stämme gerade sind, würde ich überlegen, wo dein Hauptstandort bei der Betrachtung liegt. Von der Einfahrt in Richtung Haus ? Dann kannst du den vorne klein lassen und den hinteren auf über 2m durchschiessen lassen (der steht ja dann eher Richtung Hauskante, richtig ?). Die Mops dann sofort klein halten. Oder die vorne und die Mops als Formbaum klein lassen und nur den hinteren als 2m-Gartenbonsai ? Könnte auch gut aussehen.

Den Wall finde ich richtig gut. Das ist für Gartenbonsai der ideale Grund.

Je gerader der Stamm, umso mehr "Pompon". Grossbonsai mit bewegten Stämmen bekommen eher ausladende Polster.
Grüße, Frank
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Re: Pinus mugo im Vorgarten

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Andreas,
außer durch Abspannen kann man die Äste und Zweige z.B. auch mit Bambusstangen oder -gittern formen, an die sie angebunden werden. Da gibt es VIELE Möglichkeiten, dem Einfallsreichtum sind doch keine Grenzen gesetzt. Warum solltest Du die Gartenkiefern nicht gestalten, ehe sie zu viel Platz einnehmen!
Ich hänge Dir ein paar Fotos an von einer riesigen gestalteten Kiefer an, die in Kyoto nahe dem Goldenen Pavillon steht.

Liebe Grüße,
Heike
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P1180995.JPG
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Die Stützen sorgen dafür, dass die Äste dieses sehr alten Baums nicht zu weit heruntergedrückt werden, von ihrem eigenen Gewicht oder auch winterlichen Schneelasten.
Die Stützen sorgen dafür, dass die Äste dieses sehr alten Baums nicht zu weit heruntergedrückt werden, von ihrem eigenen Gewicht oder auch winterlichen Schneelasten.
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bock
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Re: Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von bock »

Hi Frank,

finde ich richtig jut, dass du dich mit deinen Gartenbonsaikenntnissen hier so umfassend einbringst! *up*
Bei uns regnet es öfter als in der brandenburger Sandkiste, daher sehe ich den vorderen Baum (an der Einfahrt) hauptsächlich durch das Küchenfenster, die "Mops" ebenfalls, aber auch wie den hinteren Baum vom Flur (=Diele) aus durch die Haustür (mit Sprossenfenster). Es ist eine Doppelhaushälfte, neben der Haustür ist eine Buchsbaumhecke zum Nachbarn, dahinter liegt auf seiner Seite der Hecke eine Muschelzypresse, eine Potentilla und zwei Buchskugeln, alles nicht viel höher als die Hecke.
Zwischen Rasen und Hauswand ist bei mir noch ein "Beet" mit zwei Buchsbaumkegeln, einer Ilex meservae und zwei Schachtdeckeln, auf denen zwei Pötte mit Ilex crenata stehen, dann kommt der gepflasterte Weg von der Einfahrt zur Haustür. Zwischen Haustür und Hecke steht noch eine Ilex meservae und davor (richtung Rasen) eine rote Rose.
Die Idee, den hinteren Baum etwas größer werden zu lassen, finde ich nicht übel.
abardo hat geschrieben:
31.08.2020, 16:27
... Die Mops dann sofort klein halten. ...
Meinst du, ich sollte dann noch jetzt im Spätsommer die Schere schwingen? Oder doch erst im Februar? Oder ist den Kiefern das egal? Im Pinus-nigra-Pflegekalender sind grobe Schnittmaßnahmen von November bis Februar angeraten, aber da wir es hier mit Freilandpflanzen zu tun haben könnte deine Empfehlung ja anders lauten...
Fängt an, interessant zu werden...

:-D


Moin Heike,

puh, so hoch hinaus wollte ich eigentlich nicht, aber... ;)
Danke für die schönen Bilder und deine Stellungnahme! Als Anregung nehme ich die Kyoto-Kiefer dankend an, aber ich fürchte meine Bemühungen werden gänzlich anders verlaufen. *schulter zuck*
Dennoch, Danke fürs Ermutigen - und da du weit mehr als ich Koniferenkoryphäe bist auch an dich nochmal die Frage wann du Schnittmaßnahmen empfehlen würdest und in welchem Umfang. Nicht dass ich zu viel auf einmal wegschneide und der Baum dann bis zum Stammansatz zurück trocknet! :roll:

8)
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Re: Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von abardo »

Hi nochmal,

wenn deine bevorzugte Richtung vom Haus nach draussen ist, dreh die Höhen ruhig um, dann bleibt die am Haus halt so wie sie ist und die weiter weg lässt du noch deutlich wachsen und machst aus der einen Gartenbonsai.

Mugos würde ich jetzt nicht mehr schneiden, die legen dann keine weiteren Knospen mehr an. Da wird ja jetzt auch nichts mehr länger. Der nächste Rückschnitt des Mopses und der Mugo am Haus fällt also auf kurz nach dem nächsten Austrieb im Frühjahr. Bonsai in der Schale schneide ich ja bekannterweise so schnell und häufig, wies nur geht und verlänger die Wachtumsperiode über Gewächshaus. Im Freiland geht das nicht, ergibt maximal 1x oder 2x im Jahr. Jeweils nachdem sich die Nadeln schieben.

Im Winter kannst du den Kandidaten natürlich unten und mittig schon ausasten, damit der Wuchs im nächsten Jahr auch wirklich nach oben geht. Aber ... vorher musst du noch gaaanz lange um den Baum drumrum laufen, von nah und von fern, Perspektiven skizzieren usw usw. Einen Gartenbonsai kannst du nicht in der Schale drehen oder den Winkel des Stammes ändern. Was weg ist, ist weg und versaut eventuell den ganzen Baum.
Grüße, Frank
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Re: Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von Heike_vG »

bock hat geschrieben:
31.08.2020, 18:08
Dennoch, Danke fürs Ermutigen - und da du weit mehr als ich Koniferenkoryphäe bist auch an dich nochmal die Frage wann du Schnittmaßnahmen empfehlen würdest und in welchem Umfang. Nicht dass ich zu viel auf einmal wegschneide und der Baum dann bis zum Stammansatz zurück trocknet! :roll:
Tut mir leid, Andreas, in Sachen Gartenbonsai im Freien fühle ich mich mangels konkreter Erfahrung nicht zu solchen Ratschlägen berufen. Bei gesunden, vitalen Kiefern in der Schale, die im Winter geschützt aufgestellt werden können, hätte ich allerdings keine Skrupel, um diese Jahreszeit ein wenig die Äste zu selektieren und ungünstig ansetzende Zweige zu entfernen, alte Nadeln auszulichten etc.

Die Kiefer aus Kyoto habe ich übrigens nicht wegen ihrer Größe, sondern wegen der angewandten Gestaltungshilfsmittel als Anregung gezeigt.

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von bock »

Heike_vG hat geschrieben:
31.08.2020, 23:13
...
Die Kiefer aus Kyoto habe ich übrigens nicht wegen ihrer Größe, sondern wegen der angewandten Gestaltungshilfsmittel als Anregung gezeigt.

Liebe Grüße,
Heike
Moin Heike,

das hattest du ja auch geschrieben und es sieht beeindruckend aus! Zudem sieht man ja auch an großen Bäumen besser das zugrunde liegende Gestaltungskonzept. Die Astetagen scheinen auch - anders als bei Bonsai - jeweils von mehreren Ästen auf gleicher Höhe gebildet zu werden. Ich werde die Kiefer daher erstmal zu lesen versuchen, bevor ich meine "Gartenzwerge" verunstalte!

:-D


Moin Frank,

ok, verstanden. Ich halte also erstmal die Füße still und mache einen Plan. Welcher Baum größer werden darf muss ich mir auch erst noch überlegen.
Falls dir noch was einfällt oder dir ein gelungenes Beispiel über den Weg läuft würde ich mich über Hinweise freuen! Abschreckende Beispiele (was man vermeiden sollte) wären u.U. ebenfalls hilfreich.

*wink*
liebe Grüße Andreas
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Re: Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von zopf »

Hallo Andreas
Wenn Du Lust und Zeit hast,
könntest Du jetzt Nadeln zupfen/schneiden.
Bis auf die diesjährigen Nadeln alle Anderen entfernen.
Die innenliegenden Triebe würden Licht und Luft bekommen
und die Bäume wären einfacher zu "lesen".
Wenn dann noch Lust vorhanden ist, alle Trieb die nach unten wachsen entfernen.
mfG Dieter
cogito ergo pups

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Re: Pinus mugo im Vorgarten - Gartenbonsai?

Beitrag von bock »

Danke, Dieter!

Diese Maßnahme werde ich demnächst durchführen!

:-D

Anschließend zeige ich die Kiefern wieder...
Konkrete Vorschläge zur Vorgehensweise sind mir die liebsten.
liebe Grüße Andreas
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