ich hab hier so einige Eichensämlinge auf meinem Grundstück gesammelt, getopft und damit rumexperimentiert. Dann kann ich mich irgendwann auch mal an die grossen, teuren Rohlinge wagen.
Ein "Ergebniss" ist z.B. folgendes: wenn man eine Eiche oben kappt, heisst das noch lange nicht, dass die aus dem Stamm wieder austreibt. Entweder stirbt der Sämling, wenn er gar keine sonstigen Äste hat (bei zweien passiert) oder vorhandene Äste wachsen einfach weiter ohne irgendwelchen neuen Austrieb aus dem Stamm (auch bei zweien passiert).
Aber: wenn man den oberen Stamm umbiegt, damit er nach unten zeigt, klappte das bei beiden, mit den ich das gemacht hatte.
In frühen Sommer 2015 wurde die belaubte Krone runtergebogen (mit Bast und Band und 6mm Draht, die Zweige in der Krone wurden fix gedrahtet, um die Blätter wieder zum Licht zu drehen). Am Ende des Sommers waren dann die ersten Austriebe aus dem Stamm zu sehen. Im Frühling 2016 kamen die Neuaustriebe richtig in Fahrt, die Krone fing dann schon an zu schwächeln und gab im Sommer 2016 auf. Saftrückzug und ausgetrocknet.
Aber dafür hat sich halt untenrum wirklich was getan.
Heute hab ich die zurückgeschnitten, jetzt dient sie zum weiteren Testen. Was wie wo verdickt, Abmoosung ausprobieren usw. Definitiv keine Schönheit, kein gutes Material, aber: wieder was gelernt
(sorry für die murksigen Fotos, diente nur meiner Doku, aber passte gerade zu einem anderen Thread)
