für Nachzucht habe ich bisher oft Feldkultur genutzt. Die mühsame Kontrolle kleinerer Pflanzen auf Bodenhöhe hat mich immer genervt. Auf den Knien nach unten Buckeln, oft nass und kalt war meine Laune und Geduld entsprechend schlecht.
Bei größeren Pflanzen geht es ja kaum anders. Doch für die Nachzucht habe ich heuer mit 2 Hochbeeten aufgerüstet. Ich bin positiv überrascht wie gut sich seit Mai die Pflänzchen entwickelt haben. Auch schwache und kränkelnde Rohpflanzen haben sich bestens regeneriert. Und das mit minimalem Aufwand. Nächstes Jahr wird kein Platz mehr sein für Tomaten und Zucchini meiner Frau
Das Hochbeet (Baumarkt "Bauh..." 200 x 100 x 75 cm, Lärche) ist auf Schotter und Steinsockel gestellt. Unten ein Metallgitter ("Hasengitter") gegen Mäusebesuch. Seitlich mit Teichfolie, besser eine dickere Mulchfolie gegen zu schnelles Verrotten des Holzes. Unten ein gutes Drittel Äste und alte Strauchabschnitte. Darüber dünnees Mulchflies, dann frische Abschnitte/Obstabfall und den Rest mit Kompost aufgefüllt. Klar sinkt der Inhalt langsam in sich zusammen, bisher ca 15 cm. Dann kann ich sogar im Winter mit dickem Folienzelt abzudecken und versuchen empfindliche Nachzucht windgeschützt zu überwintern.
Es war reichlich Aufwand, doch ich würde es sofort wieder anlegen. Ich hatte keinen Platz im Garten, also wurde ein Feldrand in der Nähe gepachtet. Jetzt klappt' s auch mit angemessener Haltung auf Augenhöhe (Hüfthöhe
Grüße
Rainer

