Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Erfahrungsaustauscht und Dokumentation von Sämerein und Stecklingsanzucht von Gehölzen auf dem Weg zur Bonsai tauglichen Rohpflanze.
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mydear
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Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 01.09.2018, 16:07

Hallo Freunde der geduldigen Nachzucht,

seit 2012 habe ich 10 Fächerahorne abgemoost, möchte sie alle geduldig zum Shohin führen. Dies ohne große Erwartung und um reproduzierbare Aussagen mit der Sorte sammeln zu können. Wie reagiert der Fächerahorn, was ist möglich und wo liegen die Grenzen? Mein Hauptziel ist primär die Gestaltung eines starken Nebaris um erst in der zweiten Phase Primäräste und Verzweigung aufzubauen. Zum Nebari habe ich hier schon ausführlich berichtet, bin sehr zufrieden mit der Entwicklung. Dabei nehme ich bewußt in Kauf, dass die künftige Verzweigung recht langsam verlaufen wird.

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20. Juli 2012: schwache Ausgangsbasis
2012-07-20 -2.jpg
im ersten Topf
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04. Mai 2014: beim Umpflanzen erste Fortschritte mit einem flachen Nebari, doch sonst schwache Entwicklung
2014-05-04.JPG (171.34 KiB) 1408 mal betrachtet
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02. März 2015
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14. März 2015: zweites Umpflanzen
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13. August 2016: nach drittem Umpflanzen

Bild
Bild


2017 war ich mit der Entwicklung des Nebaris zufrieden, jetzt den Stamm drastisch Einkürzen um Triebwachstum im unteren Stammbereich zu provozieren. Leider hat eine zweiwöchige Kälteperiode im April den Austrieb vier Wochen verzögert.

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29. März 2017: Nebari
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2017-03-29.jpg
29. März 2017: eine zweiwöchige Kälteperiode im April hat den Austrieb vier Wochen verzögert
Zuletzt geändert von mydear am 01.09.2018, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.

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mydear
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 01.09.2018, 17:13

*updated*

Statt vielfachem Austrieb aus dem Stamm oder tief am ersten Ast hat der Palmatum nur ganz oben 3 Knospen bekommen. Da hätte ich mehr erwartet. Die Triebe durften voll durchtreiben, der Ahorn sollte Kraft tanken und ich freute mich über die intensive Herbstfärbung. Im Oktober wurde stark eingekürzt, die Schnittstelle "blutet" dann deutlich weniger als im Frühjahr. In 2018 erhoffte ich mir zahlreichen Austrieb aus der Spitze.

2017-06-23 -AP-2.jpg
23. Juni 2018: der Austrieb durfte frei wachsen
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2017-06-23 -AP-3.jpg
die Verjüngung gefällt mir
2017-06-23 -AP-4.jpg
glatter Schnitt um gute Überwallung zu erreichen
2017-06-23 -AP-5.jpg
ich verwende die japanische Wundknete grundsätzlich an den Schnitträndern, bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden
2017-10-18 -1.jpg
18. Okt 2017: schöner Herbst
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18. Okt 2017: die erreichte Verjüngung läßt mich hoffen

Im Mai 2018 kam die Enttäuschung: der Palmatum treibt nur eine einzige Knospe weiter unten aus dem Stamm. Die gute Verjüngung völlig umsonst, alles wieder von vorne beginnen, zwei Jahre Entwicklung verloren *doh* *nee*
Na ja, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.... mir ist nicht bewußt was ich anders machen hätte können, dass der Palmatum am ersten Ast austreibt. Hat jemand eine Idee?
2018-05-11 -1.jpg
11. Mai 2018: leider nur eine einzige Knospe unten am Stamm
2018-07-08.jpg
08. Juli 2018: die Spitze trocknet ein, da kommt kein weiterer Austrieb mehr
2018-08-17 -2.jpg
17. Aug 2018: der nächste Gipfel wächst heran

Grüße
Rainer
Zuletzt geändert von mydear am 29.09.2018, 20:45, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von Chri » 01.09.2018, 17:21

Sehr interessant wiedermal Rainer!
Ich hätte ihm in den Jahren nach dem Aboosen eine Folie untergelegt um zu verhinden das die Wurzeln nach unten wachsen wo man sie ned haben will.
Diesen Oktober würde ich eher nur pauschal einkürzen nicht wieder volle Kanne, sondern erst im Frühjahr das war der Fehler an der toten Spitze.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 01.09.2018, 17:32

Über die letzten 6 Jahre sehe ich wie die Rinde am Stamm langsam grau wird das Alter widerspiegelt. Es liegt noch viel Arbeit vor mir. Ich hoffe der Palmatum bleibt weiter kooperativ.

Bild
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Im Juni 2018 dann ein weiterer Dämpfer weil sich ein Schädling (siehe Link) eingenistet hatte. Sieht nach dem Ungleichen Holzbohrer aus, danke Ferry für den Tipp. Ich habe mehrfach Insektizide eingespritzt und auch systemisch über alle Blätter gesprüht. Immer wieder kam Bohrmehl aus dem Loch. Erst nach wiederholtem Einspritzen von verdünntem Jinmittel (1:20) bin ich zuversichtlich sowohl Schädling als auch die Pilzgefahr in Griff bekommen zu haben. Das Bohrloch sieht trocken aus, durch das Jinmittel verbleibt konservierender Schwefel in den Fraßgängen.

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19. Juni 2018
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2018-06-23 -1.jpg
23. juni 2018: mehrfache Insektizid-Behandlung half nichts, immer wieder kommt Bohrmehl aus dem Loch
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26. Aug 2018: jetzt ist Ruhe

Grüße
Rainer
Zuletzt geändert von mydear am 05.09.2018, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 01.09.2018, 17:36

Chri hat geschrieben:
01.09.2018, 17:21
Sehr interessant wiedermal Rainer!
Ich hätte ihm in den Jahren nach dem Aboosen eine Folie untergelegt um zu verhinden das die Wurzeln nach unten wachsen wo man sie ned haben will.
Diesen Oktober würde ich eher nur pauschal einkürzen nicht wieder volle Kanne, sondern erst im Frühjahr das war der Fehler an der toten Spitze.
Hallo Christoph,

danke für den Tipp, das wäre plausibel. Im Oktober nur auf bestehende Verzweigung zurückschneiden, nicht ins alte Holz.

Grüße
Rainer

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 20.06.2019, 19:26

*updated*
Im Mai wurde der Stamm eingekürzt. Die Stelle nässte von Anfang an, kein bißchen Kallusbildung. Heute habe ich dann die braunen Stellen tiefer bis ins gesund Holz geschnitten und die Ränder mit Skalpell geglättet. Ich hoffe jetzt spielt der Acer wieder mit, fühlt sich auch als Mame wohl.

An der Stelle wo der Schädling sein Unwesen getrieben hatte zeigt die Rinde kein Dickenwachstum und wirkt eingefallen. Schade, es werden nicht weniger Probleme :roll:

Grüße
Rainer
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gut sichtbar wie sich Kernholz und Siebholz abzeichnen
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kein Dickenwachstum wo der Schädling seine Fraßgänge angelegt hat. Vermutlich ist dort die Rinde komplett abgestorben
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Jürgen*
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von Jürgen* » 20.06.2019, 23:15

Super Doku, wie immer! *daumen_new* *daumen_new*

Bitte weiter zeigen - wird schon werden, allen Hürden zum Trotz!

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mydear
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 20.06.2019, 23:55

Danke Jürgen, mache ich gerne.
Für ein „Shohinchen“ noch ein Teenager, doch vom bisherigen Aufwand ganz vorne bei meinen Spitzenreitern dabei (gefühlt eine anspruchsvolle junge Lady :lol:)

Grüße
Rainer

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bock
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von bock » 21.06.2019, 00:50

Moin Rainer,

ich will dir ja keine Angst machen, aber der Stamm fault von innen!
Das "Kernholz" ist tatsächlich Splintholz, das vom Holzwurm mit Pilzen infiziert wurde.
Ich würde den Stamm von oben aufbohren und das gesunde Splintholz an der Innenseite mit Jinmittel behandeln. Dann eine luftdurchlässige Abdeckung drauf, dass kein Wasser hineinfällt.
Hast du den Fäulnisprozeß dann gestopt eventuell mit Holzdübel (passend einleimen) verschließen.
Im ersten Bild deines Beitrags sieht man die typische marmorähnliche Struktur der Pilzinfektion, links der Mitte eine wahrscheinlich schon weiche Stelle, um das Totholz herum veränderte/verfärbte Strukturen ausserhalb des Spaltes zwischen "Kern" und "Hülle".
Das lässt mich befürchten, dass da Jinmittel eventuell schon zu spät kommt.
Trotzdem drücke ich dem Bäumchen die Daumen!

edit: ich sehe gerade, dass die Infektion auch von oben in den Stamm eigedrungen sein könnte, dann solltest du den Stamm bis ins gesunde Holz aufbohren.
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! :faellen:

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mydear
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von mydear » 21.06.2019, 12:21

bock hat geschrieben:
21.06.2019, 00:50
ich will dir ja keine Angst machen, aber der Stamm fault von innen!
Das "Kernholz" ist tatsächlich Splintholz, das vom Holzwurm mit Pilzen infiziert wurde.

Ich würde den Stamm von oben aufbohren und das gesunde Splintholz an der Innenseite mit Jinmittel behandeln. Dann eine luftdurchlässige Abdeckung drauf, dass kein Wasser hineinfällt.
Hast du den Fäulnisprozeß dann gestopt eventuell mit Holzdübel (passend einleimen) verschließen.
Im ersten Bild deines Beitrags sieht man die typische marmorähnliche Struktur der Pilzinfektion, links der Mitte eine wahrscheinlich schon weiche Stelle, um das Totholz herum veränderte/verfärbte Strukturen ausserhalb des Spaltes zwischen "Kern" und "Hülle".
Das lässt mich befürchten, dass da Jinmittel eventuell schon zu spät kommt.

edit: ich sehe gerade, dass die Infektion auch von oben in den Stamm eigedrungen sein könnte, dann solltest du den Stamm bis ins gesunde Holz aufbohren.
Ach du grüne Neune *obm*
Jetzt wo du es schreibst fällt es mir auch auf: ich hatte noch nie so durchgehend braune Fäulnisstellen unter dem Wundverschluss. Ich denke im schlimmsten Fall kann es sehr schnell zu Ende gehen mit dem Ahorn.

Aushöhlen des Stammes möchte ich unbedingt vermeiden. Meine Hoffnung ist wie in der Natur die Abschottung der Fäulnisregion durch Überwallung (Codit-Prinzip). Da sich der Pilz bereits innen weitläufig ausgebreitet hat, weiß ich nicht ob das überhaupt noch funktioniert. Ist ein Wettlauf von Pilz und Kallusbildung.
Dann stellt sich die Frage, ob die Fäulnis nur von der Bohrstelle oder auch zusätzlich von oben kommt. Ich werde mal die Rinde um das Bohrloch öffnen, bin gespannt was mich da erwartet. Hat jemand Erfahrung mit Pilzbefall durch Schädlinge wie Buchdrucker an Bonsai?

Gary hatte mich ja in einem anderen Post darauf hingewiesen....
viewtopic.php?f=8&t=47379&hilit=Ungleic ... 15#p530725

Tja, wer nicht hören will.... :cry: :cry: :cry:

Grüße
Rainer

Jürgen*
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von Jürgen* » 21.06.2019, 13:19

Hy Rainer,

Wenn es mein Acer wäre, würde ich nicht das Bohrloch öffnen, sondern von oben ein größeres Loch komplett durch bohren, bis hin zu den Wurzeln.
Alternativ kannst ja klein anfangen, dann größeren Bohrer verwenden, um alles abgestorbene zu entfernen.
Wenn es verfault ist, und du lässt es, zieht es Wasser von unten nach oben.

*daumen_new* das es wieder wird!

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von Heike_vG » 21.06.2019, 13:56

Mir kommt gerade so der Gedanke, ob sich der ganze Aufstand überhaupt lohnt, bei einer so jungen Pflanze, an der noch kaum etwas dran ist. *kopfkratz* Tut mir leid, aber ich würde Zeit und Mühe dann lieber in lohnendere Aufgaben investieren, als hier den Befall mit extremen Maßnahmen zu bekämpfen, die vielleicht genauso tödlich sind wie der bohrende Parasit und Pilz. Ich glaube, ich würde das Bäumchen eher mit Bedauern in der Mülltonne versenken. *schulter zuck*

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von bock » 21.06.2019, 14:09

mydear hat geschrieben:
21.06.2019, 12:21
...Ich denke im schlimmsten Fall kann es sehr schnell zu Ende gehen mit dem Ahorn.

...
Grüße
Rainer
Na, na, na...
So schnell nicht, Rainer!
Je nachdem, wieviel vitales Laub da noch oberhalb der Schnittstelle wächst, kann der Baum schon noch einiges gegen das Fortschreiten des Zerfalls tun.
Ich würde nun vorläufig nichts mehr abschneiden, gut pflegen aber nicht zu mastig düngen (fördert wenig widerstandsfähiges Gewebe!) und gut auf Parasiten und Pilze achten, die den Baum schwächen könnten.
Vielleicht hilft ja auch eine Behandlung mit Aliette?
Ich denke, im schlimmsten Fall musst du den Stamm vom Bohrloch bis zur Schnittstelle auffräsen.
Aber erstmal ganz ruhig bleiben und gut beobachten, was weiter passiert.

Viel Glück und Erfolg!

:-D

edit: Kompost wäre natürlich die einfachste Lösung, ist für mich aber irgendwie zu hart.
Wenn der Baum es schafft ist das doch auch ein schönes Gefühl - auch wenn er das anfangs anvisierte Ziel vielleicht nie mehr erreichen wird...
Und wer hat schon einen Shohin mit gespaltenem Stamm...
;)
liebe Grüße Andreas
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von bonulli » 21.06.2019, 14:21

...oder abwarten, weiter füttern und gucken was passiert. Noch schwächelt er ja nicht, und wenn keine Ansteckungsgefahr für andere Pflanzen von ihm ausgeht wär es doch interessant zu schauen, ob die Befürchtungen eintreten. Und durch deine prima Dokumentationen hätten ganz viele dadurch einen Erkenntnisgewinn. (so zumindest mein, nicht ganz uneigennütziger, Gedanke :wink: )

Wie auch immer, jedenfalls ist es schade um das Bäumchen, deine viele Mühe und gewissenhafte Arbeit. :(

Gruß,
Ulrike

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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin

Beitrag von bonulli » 21.06.2019, 14:22

Ups, Andreas war schneller :-D

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