Die unglaublichen Techniken von Doug Philips an Oliven

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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall » 09.03.2005, 07:49

Martin,

ich hatte eine, die ist erfroren. Jezt habe ich einen Steckling von Doug. Konte ich nicht ablehnen. Aber ich denke, es ist zwecklos, bei uns Oliven halten zu wollen. Wenn man sieht wie die wirklich wachsen können, dann ist das hier bloß Tierquälerei.

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang » 09.03.2005, 08:10

Tierquälerei ist das nicht Walter! :wink:

:arrow: helle Überwinterung um die mind. 0°C oder ein wenig darüber
:arrow: sonniger, luftiger Standort im Garten
:arrow: durchlässiges Substrat
:arrow: durchdringend wässern
:arrow: ausreichend organisch düngen

........ dann wachsen auch bei uns die Oliven wie die Sau :!: :wink:

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S » 09.03.2005, 11:38

Wolfgang hat geschrieben:Tierquälerei ist das nicht Walter! :wink:

:arrow: helle Überwinterung um die mind. 0°C oder ein wenig darüber
:arrow: sonniger, luftiger Standort im Garten
:arrow: durchlässiges Substrat
:arrow: durchdringend wässern
:arrow: ausreichend organisch düngen

........ dann wachsen auch bei uns die Oliven wie die Sau :!: :wink:
Sehe ich ähnlich. Habe da bislang auch gute Erfahrungen gemacht. Und Walter!!!!! Du hast eine Korkeiche. Und die "tut es" auch bei dir. Die Olive ist meiner Meinung nach eigentlich der robustere Baum.
M

joschi78
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Beitrag von joschi78 » 09.03.2005, 12:44

Hallo Walter,

mich würden noch zwei Detailfragen quälen:

hat Doug die Schnittstelle mit Hormon behandelt oder einfach so gelassen wie sie war?

Wird die Platte irgendwann wieder entfernt (könnte problematisch werden, wenn sie von den Wurzeln am Rand umklammert ist??), oder kann man sie quasi für immer dort belassen?? Was ist wenn sie anfängt zu faulen, hat Doug dafür spezielles Holz verwendet?

Gruss, Joschi

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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall » 09.03.2005, 12:48

Doug hat überhaupt nichts draufgegeben. Kann man aber, wenn es sein soll. Er entfernt die Platte irgendwann, wenigstens teilweise. Die Wurzeln umklammern sie bald sehr stark. Dann läßt er das Holz einfach verwittern.
It ganz normales, sehr dickes Sperrholz.
Nur nicht so zimperlich sein. Bäume vertragen viel mehr, als man so meint.

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang » 09.03.2005, 15:27

Joschi,
das Holz von Oliven verfault kaum (bis nicht).
Es ist so hart, dass du dir damit höchstens einen Fräser oder eine Säge ruinieren kannst.

joschi78
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Beitrag von joschi78 » 09.03.2005, 17:24

Hallo Wolfgang,

ich meinte das Holz der Platte, die unten angeschraubt ist. Ich dachte mir es könnte negative Folgen für das Substrat und die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen haben, wenn die komplette Holzplatte da vor sich hin modert, allerdings kann ich diesen Gedanken nicht rational begründen, was darauf hin deutet, dass er eh falsch ist ;-)

Gruss, Joschi

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flix
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Beitrag von flix » 09.03.2005, 19:53

"ganz grobes, durchlässiges Substrat ohne organische Bestandteile wird eingefüllt und der Baum einfach darufgestellt. "

Was ist denn in so eine Mischung genau rein tun? :)

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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall » 09.03.2005, 19:55

flix,

mach mal einen Search 'Bonsaisubstrat' oder 'Bonsaierde', obwohl genau Erde nicht drin ist.

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mohan
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Beitrag von mohan » 09.03.2005, 20:11

Wie groß ist wohl maximal das Zeitfenster (zwischen absägen und einpflanzen) um die Arbeiten erfolgreich auszuführen?

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang » 09.03.2005, 20:20

Monika,
das können ruhig ein paar Stunden sein.
Wenn´s sein muss, kann man den Stumpen ja in einen Eimer mit Wasser stellen ........
Eingewickelt in feuchte Tücher halten solche abgeschnittenen Oliven einige Tage leicht aus.

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