Indoor Heike

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Wothan
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Beitrag von Wothan » 11.03.2008, 07:43

hallo heike,

wie schon gesagt, es ist dein baum und du entscheidest. den weg für den du dich entscheidest, gehen wir dann gemeinsam und versuchen das beste daraus zu machen. zum umtopfen kannst du die osterfeiertage nutzen. wenn du dem bäumchen neue erde gibst versuch bitte, etwas groberes substrat zu verwenden damit der kleine schön wächst und gedeiht.

london.... bestimmt eine schöne stadt. ich war noch nie in london. wenn du das nächste mal solch eine reise unternimmst, nimm mich doch einfach mit :lol:

ich wünsch dir einen schönen tag und es würde mich freuen wenn du mich auf dem laufenden halten würdest.

gruß
frank

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donnakaran
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Beitrag von donnakaran » 11.03.2008, 12:49

Hallo Heike

Sieht doch schon ganz nett aus!

Also ich würde es wagen, und ein grösseres Stück des "Problemasts" entfernen. Daduch kann dann eine schöne runde Krone aufbauen. Dass du den ganzen Ast dadurch verlierst glaube ich nicht.

Grüsschen aus Bern, Angela
Maître chocolatier pour la vie entière!

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Wothan
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Beitrag von Wothan » 11.03.2008, 13:02

:wink: mein reden....

gruß
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Britta
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Beitrag von Britta » 11.03.2008, 18:39

Was ist das eigentlich für eine Sorte? Ich kenne ja nur benjamini, aber das ist es nicht, oder? Die Rinde sieht anders aus. Soweit ich weiß, treiben die anderen Sorten viel besser aus als benjamini, da wäre das Zurückschneiden hier also nicht so riskant.

Was mir aber noch gar nicht klar ist: wie willst du denn neues Grün auf die linke Seite bringen, Frank? Mit dem hinteren Ast, schreibst du - aber wie? Ich kann mir da gar nichts vorstellen. Für mich ist das ein "hoffnungsloser Fall", was aber schade wäre, denn die Stammbewegung ist wirklich recht schön.

Bin gespannt, was ihr da hinkriegt!

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Wothan
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Beitrag von Wothan » 11.03.2008, 19:14

hallo britta,

bei dem baum handelt es sich um einen retusa. was das grün auf der lingen seite angeht muss man versuchen einen teil des rechten astes nach links zu drahten. was man dann auch noch machen kann ist, beim nächsten umtopfen den ansichtwinkel ein wenig verändern. den baum leicht gegen den uhrzeigersinn gedreht und schon hat man rechts, links und im hinteren bereich, für die perspektive, das gewünsche grün. mit draht bekommt man schon sehr viel hin. man muss nur aufpassen, dass man diesen nicht zu fest anlegt bzw. nicht vergisst ihn rechtzeitig abzunehmen.

gruß
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Heike_R
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Beitrag von Heike_R » 11.03.2008, 21:11

Hallo Frank,

ich pflanze meine Bäume eigentlich immer in reines Akadama - unten käme grobes, in der mitte mittelgrobes und oben eine ganz dünne Schicht feines - ist Dir das grob genug?

Was das Schneiden angeht: ich habe gelernt, daß es nicht viel Sinn macht, zu viel wegzuschneiden: dadurch bekomme ich zwar Rücktrieb, aber die Internodien dort sind da genauso lang wie bei dem ursprünglichen Trieb - nur wenn ich noch Grün stehen lasse habe ich noch eine Auxinproduktion distal, die dazu führt, daß der Rücktrieb kürzere Internodien hat, als der ursprüngliche Trieb. Nur, weil ich auf einen sehr starken Rücktrieb am Stamm erpicht bin habe ich überhaupt so viel entfernt.

Am Stamm habe ich beim letzten Mal auch einen neuen Trieb bekommen Angela - nur noch nicht ganz an der gewünschten Stelle, aber zur Not denke ich, kann der schon mal ein wenig die Lücke von unten füllen. Was Deinen Kommentar betreffs meines "hoffnungslosen Falles" angeht, möchte ich das ja wohl überhört haben... *nene* Mein armer kleiner Baum war schwer gekränkt, als er das gehört hat. Bitte achte auf Deine Wortwahl. Ich fürchte sonst muss ich Dich in Zukunft ... Amanda nennen.... :shock: :lol:
Dickson’s Gardening Rule: When weeding, the best way to make sure you are removing a weed and not a valuable plant is to pull on it. If it comes out of the ground easily, it is a valuable plant.

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Wothan
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Beitrag von Wothan » 12.03.2008, 08:43

hallo heike,

das granulat das du verwendest ist ok was die körnung angeht. ich persönlich mische dem ganzen noch splitt bei, der kann im gegensatz zu akadama nicht verklumpen und ist auch bedeutend billiger. was den rückschnitt angeht musst du, konsequent am ball bleiben. bilden sich große blattabstände, gleich weg damit. so wird der baum mit der zeit immer stärker treiben und die blattabstände werden kleiner. hey, tu mir einen gefallen und nenn angela nicht amanda..... oh je, ich glaube sie ist mir böse weil ich habe seit dem ich sie amanda genannt habe, nichts mehr von ihr gehört.....

gruß
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Beitrag von Heike_R » 12.03.2008, 09:06

Mit Akadama habe ich bisher eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht - zumindest besser, als wenn ich Torf etc. mit bei mische, wie man mir zum Teil Anfangs empfohlen hatte. Das mit dem Split überlege ich mir noch mal. Meinst Du Split im Sinne von Kies oder Lavasplit? Macht das Deines Erachtens einen großen Unterschied?

Bei mir ist es immer ein Problem die ganzen Erden irgendwo unterzu bringen, als "nur in der Wohnung Lebende". Ich habe da schon meine Kakteenerde, Akadama, Kanuma, Erde für Containerpflanzen, Orchideenerde... und Kiryu wollte ich auch mal besorgen... Da braucht man schon fast eine Lagerhalle.

Was Angela angeht: kann ich mir fast nicht vorstellen, daß sie Dir deswegen böse ist - sonst hätte ich sie damit nicht aufgezogen - aber sollte das doch der Fall sein, entschuldige ich mich hiermit.
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Beitrag von Wothan » 12.03.2008, 09:19

hallo heike,

mit splitt meine ich ein gebrochenes naturgestein. meistens verwende ich granitsplitt in einer kongröße von 3-5 mm. dieser splitt hat den vorteil, dass er gebrochene kanten hat. er bleibt, auch wenn man ihn verdichtet, immer drainfähig. ich mische in mein pflanzsubstrat folgende komponenten. akadama, splitt und teicherde. teicherde habe ich festgestellt, ist super formstabil und ist trotzdem sehr wasserdurchlässig. mit dieser mischung habe ich die besten erfahrungen gemacht. anfangs topfte ich meine bäume auch immer in reines akadama...davon bin ich aber irgend wann abgekommen. alleins schon aus kostengründen.

ja, das lagern der verschiedenen komponenten kann schon ein problem darstellen in einer wohnung. das dumme ist auch, du bekommst das zeug immer nur in 20 kg säcken (kleinste einheit bei splitten). außer du gehst in irgend ein kieswerk in deiner nähe und holst dir eine tüte voll. in den meisten fällen verlangen die nichts dafür.

gruß
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Ernst
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Beitrag von Ernst » 12.03.2008, 12:07

Hallo,

was die Diskussion um den linken Ast angeht habe ich mal eine Frage. Wäre es nicht auch eine Lösung den Ast, der jetzt jugendlich steil nach oben strebt, mehr nach unten zu verlegen und damit gleichzeitig das Grün näher an den Stamm und auf die linke Seite zu bringen? Oder ist die Diskussion jetzt schon überflüssig, weil der Ast schon eingekürzt ist?

Ernst

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Beitrag von Wothan » 12.03.2008, 12:42

hallo ernst,

die nummer mit dem draht wäre natürlich eine möglichkeit. bei der dicke des astes müsste man da aber schon ganz schön biegen.... was meiner meinung nach sehr unnatürlich aussehen würde. wenn ich diesen ast nach unten biege, bringe ich die spitze noch weiter vom stamm weg. um ihn dann wieder in richtung stamm zu bringen, muss ich windungen biegen die in diesem fall nicht allzu schön aussehen würden. natürlich liegt die entscheidung beim baumbesitzer....

gruß
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Beitrag von Heike_R » 12.03.2008, 12:53

Hallo Ernst,

ich habe einen der Unteräste dort noch etwas eingekürzt, aber im Prinzip steht der Ast noch. Ich glaube ich bin da (ausnahmsweise mal :wink: mit Frank einer Meinung). Deine Idee finde ich vom Prinzip her nicht schlecht, aber ich würde das lieber durch Rücktrieb erreichen.
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Beitrag von Wothan » 12.03.2008, 13:48

hallo heike,

...... ausnahmsweise mit frank einer meinung...... *nene* ich kann es nicht glauben.... :wink:

liebe grüße
frank

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Beitrag von Heike_R » 12.03.2008, 14:44

:lol: Sorry, Herr Lehrer... :oops: :wink: ich werde mich bemühen, mich zu bessern... :D
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Beitrag von Wothan » 12.03.2008, 14:50

*little_kiss* ooooooooooooooooooooook :lol:

gruß
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