Kleine japanische Schwarzkiefer

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Sanne
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 21.02.2017, 17:02

Hallo Dilek, hallo Martin,
vielen Dank für Euren Zuspruch. :-D
Martin_S hat geschrieben:...und ich sah sie schon live auf der NT ;).
Die Schale würde ich(!) unbedingt belassen. Aus meiner Sicht passt die ganz hervorragend zu dem Schnuckel. *daumen_new*
Da ich keine Whatsapp habe oder wie die Dingens auch heißen, hatte Reiner schon im Vorwege Kontakt mit dem Händler aufgenommen, den Baum ausgesucht, mir ein Foto gemailt, reserviert, bezahlt und die Kiefer auf der NT mitgenommen. So ist das Ganze gut abgelaufen. *daumen_new*
Danke Martin auch für Deine Meinung zur Schale.

LG, Sanne

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 18.05.2017, 18:13

Hallo,

heute Nachmittag wurde meine kleine Schwarzkiefer von Reiner, meinem Gestalter, fachmännisch umgetopft. Das ging ja ruckzuck. *daumen_new*

Das Töpfersiegel war mit dem bloßen Auge kaum zu sehen. Aber vielleicht kann man anhand der Handyfotos von Reiner, die noch später gezeigt werden, es besser erkennen.

Gruß, Sanne
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SteSt
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von SteSt » 18.05.2017, 22:06

Servus Sanne,

sehr schöne kleine Kiefer hast du da!
Gratuliere.

LG Stefan
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 19.05.2017, 16:30

Danke Stefan.
Freut mich, wenn Dir die kleine Schwarzkiefer auch gefällt. :-D

LG, Sanne

Das Siegel ist leider nicht so gut zu erkennen. Normalerweise weiß ich bei den Schriftzeichen, ob falsch herum oder richtig, aber bei diesem Siegel kann ich es nicht sagen. Vielleicht erkennt jemand das Töpfersiegel trotzdem.?
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Ferry » 20.05.2017, 10:01

Das Siegel ist meiner Meinung nach richtig herum. Das Foto ist leider zu unscharf und unglaublich schwierig zu entziffern.

Majo's (Manfred Jochum) Vorschlag gefällt mir sehr gut und ich finde, daß Deine Schwarzkiefer die Voraussetzung dafür mitbringt.

Zum 2. Austrieb kann ich sagen, daß er gelegentlich auch bei meinen Pinus sylvestris vorkommt und daß er nicht immer bei der Pinus thunbergii vorkommt.
LG,
F.

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 20.05.2017, 15:56

Ferry hat geschrieben:
20.05.2017, 10:01
Das Siegel ist meiner Meinung nach richtig herum. Das Foto ist leider zu unscharf und unglaublich schwierig zu entziffern...
Danke Fredrik für Deine Antwort. Schade, dass Du als Experte für Töpfersiegel dieses auch nicht erkennen kannst.
Ferry hat geschrieben:...Zum 2. Austrieb kann ich sagen, daß er gelegentlich auch bei meinen Pinus sylvestris vorkommt und daß er nicht immer bei der Pinus thunbergii vorkommt.
Das wusste ich bislang noch nicht, dass es bei Waldkiefern auch ein 2. Austrieb möglich ist. Danke für die Info. Die "Kerzen" sind im Moment bei der Schwarzkiefer noch winzig klein im Vgl. zu denen von meinen Waldkiefern.

LG, Sanne

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Chri » 20.05.2017, 18:33

Die von meiner fetten thunbergi sind auch noch nicht offen, aber nach dem umtopfen noch auf über Feuerzeuglänge angewachsen, ob ich einen zweiten Austrieb schaffe weis ich auch noch nicht.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 19.05.2018, 16:36

Hier auch mal ein Update von meiner kleinen Schwarzkiefer. Ich bin ja jedenfalls froh, dass sie den harten Winter auf meinem Balkon gut überstanden hat.

Aber am liebsten würde ich die langen Nadeln (bis zu 8 cm) einfach um mehr als die Hälfte abschneiden, damit sie mal wieder ansehnlicher wird.

Grüße, Sanne
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Chri » 19.05.2018, 16:50

Ordentlich düngen noch Sanne und dann so Ende Mai die Kerzen ganz weg plus alte Nadeln schneiden und dann auf den kurzen zweiten Austrieb gehen dann hast du sehr kurze Nadeln.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 29.05.2018, 17:28

Chri hat geschrieben:
19.05.2018, 16:50
...und dann so Ende Mai die Kerzen ganz weg plus alte Nadeln schneiden und dann auf den kurzen zweiten Austrieb gehen dann hast du sehr kurze Nadeln.
Hallo Christoph,

danke für Deine Rückmeldung. Habe jetzt nur 4 lange Kerzen in der Spitze ganz entfernt, da ich mir nicht ganz sicher war. Die Nadellänge habe ich jetzt auf ca. 3 cm Länge eingekürzt. Jetzt ist das Bäumchen wieder einigermaßen ansehnlich. :-D

Es könnte bestimmt noch mehr ausgelichtet werden. Das Nadeln- und Kerzenschneiden bei Kiefern ist schon eine Wissenschaft für sich.

Über weitere Tipps und Meinungen würde ich mich sehr freuen.

LG, Sanne
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Chri » 29.05.2018, 18:04

Ich persönlich hätte die Methode für den zweiten Austrieb geschnitten, Nadeln kürzen sieht nicht schön aus wenns vorn braun wird, aber sie sieht gut aus :)
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von abardo » 29.05.2018, 18:39

Hi Sanne,

nach dem Umtopfen schneidet man einer Kiefer ein Jahr lang so gut wie gar nichts. Maximal nimmt man überzählige Endkerzen raus, wenn es mehr als zwei sind.

Nadeln schneiden verstehe ich leider nie, vielleicht macht man das bei einem Baum, der zu einer Ausstellung soll, ansonsten sollen die produzieren, was geht. Und ein Baum, der ausgestellt werden soll, sollte so viel Verzweigung haben, dass die Nadeln von sich aus kurz sind, sollte er trotzdem lange Nadeln haben, ist er eben nicht ausstellungsreif.

Scheint ja fit zu sein und vielleicht habt ihr am Ballen auch nicht viel gemacht, aber bitte nimm ihr jetzt nicht auch noch die alten Nadeln, die fallen von selbst ab, wenn der Baum meint, dass er die nicht mehr braucht.
Grüße, Frank
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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von Sanne » 29.05.2018, 19:19

Hallo Christoph, hallo Frank,

danke für Eure Meinungen.
Chri hat geschrieben:
29.05.2018, 18:04
Ich persönlich hätte die Methode für den zweiten Austrieb geschnitten, Nadeln kürzen sieht nicht schön aus wenns vorn braun wird, aber sie sieht gut aus
Es ist aber leider nicht sicher, ob ein zweiter Austrieb wirklich erfolgt. Die braunen Nadelspitzen finde ich jedenfalls nicht so unansehnlich wie 8 cm lange Nadeln bei einer Schwarzkiefer von aktuell 16 cm Höhe. :wink:
abardo hat geschrieben:
29.05.2018, 18:39
nach dem Umtopfen schneidet man einer Kiefer ein Jahr lang so gut wie gar nichts.
Die Schwarzkiefer wurde im Mai 2017 zuletzt umgetopft, dieses Jahr nicht.
abardo hat geschrieben:Nadeln schneiden verstehe ich leider nie, vielleicht macht man das bei einem Baum, der zu einer Ausstellung soll, ansonsten sollen die produzieren, was geht.
Ich weiß, Du schriebst ja bei Deinem Thread, dass das ein no-go für Dich ist. Aber so sieht der Baum für mich ansehnlicher aus, außerdem kommt wieder mehr Licht ins Innere.
abardo hat geschrieben:Scheint ja fit zu sein und vielleicht habt ihr am Ballen auch nicht viel gemacht, aber bitte nimm ihr jetzt nicht auch noch die alten Nadeln, die fallen von selbst ab, wenn der Baum meint, dass er die nicht mehr braucht.
Der Wurzelballen wurde schon fachgerecht bearbeitet. Meinst Du nicht, dass man da noch mehr auslichten könnte? *kopfkratz*

LG, Sanne

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Re: Kleine japanische Schwarzkiefer

Beitrag von abardo » 29.05.2018, 20:02

Ah, hast natürlich recht, Sanne. Sorry, hatte oben nur den Mai gesehen und dachte, es war 2018.

Wenn die ein Jahr steht, kann es also normal weitergehen und d.h.
- überzählige Kerzen weg
- die neuen Nadeln scheinen ja jetzt zu schieben, kannst die Kerzen also auf die passende Anzahl Nadelpaare einkürzen
- man kann dann auch alte Nadeln, die nach unten zeigen, rauszupfen, dann sieht der Baum gleich viel ordentlicher aus, man kann danach die Etagen wieder erkennen und bringt auch mehr Licht in den Baum
Grüße, Frank
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