Der Shohin aus dem Nudelsieb – ein lohnendes Projekt ?

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
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realtom12
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Re: Der Shohin aus dem Nudelsieb – ein lohnendes Projekt ?

Beitrag von realtom12 » 11.11.2016, 19:27

Max, als ich diesen Artikel zum ersten Mal gelesen habe, habe ich die gleichen Infos rausgelesen wie du. Mich haben die extrem fetten Stämme fasziniert, die man mit Opfertrieben erzielen kann. Die Beispielfotos der klassischen Methode habe ich damals gar nicht wahrgenommen, sie haben mich auch nicht interessiert.
In der Zwischenzeit sind 15 Jahre vergangen und heute beurteile ich diesen Artikel anders. Anhand der Fotos sieht man, dass die klassische Methode Vorteile hat, die mir heute wichtiger sind. Klassische Anzucht ist im Vergleich zur Opfertrieb-Methode sehr schnell, man kann bereits beim 2-jährigen Sämling mit dem Astaufbau beginnen. Auch erreichen die Bäume um Jahre früher ein hohes Maß an Qualität, als bei der Opfertrieb-Methode. Mir macht dieses Vorgehen einfach viel mehr Spaß.
Ich will damit nicht sagen, dass die eine Methode besser als die andere wäre. Wie man anhand der Literatur sieht, führen alle drei Methoden (Opfertrie, Leittrieb, klassisch) zu tollen Ergebnissen. Ich habe es einfach als schräg empfunden, dass in einem thread über Sämlingsanzucht die klassische Methode gar nicht erwähnt wird. Deswegen habe ich Fotos davon reingestellt.

lg
Thomas

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Max L
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Re: Der Shohin aus dem Nudelsieb – ein lohnendes Projekt ?

Beitrag von Max L » 13.11.2016, 10:41

Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Antwort. Beim nochmaligen Lesen des Artikels, diesmal bis ganz zium Ende, ist mir dann aufgefallen, dass dort doch noch auf die klassische Anzucht eingegangen wird. Wie Du schreibst ist man erstmal ganz von den fetten Stämmen fasziniert, was, wie in meinem Falle, den Blick auf das Restliche etwas trübt. Danke, Du hast mir hier etwas KLarsicht verschafft.
Bitte weiter berichten von Deinen Anzuchtprojekten.

Viele Grüße, Max

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