Hainbuchenyamadori

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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jost
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Hainbuchenyamadori

Beitrag von jost » 01.06.2007, 15:34

Hallo zusammen,

ich möchte Euch gern an der Freude über die prächtige Entwicklung einer meiner neuen Hainbuchen teilhaben lassen.

Gesammelt: Ende März 07
Alter: ca. 50 Jahre
Maße: Höhe 60cm, Breite 85cm, Tiefe 55cm
Substrat: Bimskies (ungewaschen), Lava, Blähton und Torf zu gleichen Teilen (+ Wurzelpower von ALDI!!)
Schale: Holzkiste selbstgezimmert

Es ist schon erstaunlich und spricht für die Hainbuchen, dass die Pflanze bereits 2 Monate nach dem Sammeln so wüchsig dasteht. Ich habe ihr immerhin ca. 80% der Biomasse genommen. In diesem Jahr lasse ich sie frei wachsen, ab dem nächsten Jahr wird pinziert und steuernd eingegriffen. Vielleicht kann ich ja auch den langen Stecken in der Mitte noch entfernen. In 2 bis 3 Jahren brauche ich eine Riesenschale *iik*
Die Totholzbereiche möchte ich gern erhalten und den nach vorn ragenden Aststummel als Jin miteinbeziehen. Aber über die Totholzgestaltung und -bearbeitung mache ich mir erst im nächsten Winter Gedanken.

Vielleicht hat ja einer der Virtualisten schon mal einen Schalenvorschlag :lol:

Danke im Voraus!!
Dateianhänge
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Gruß, Joachim

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basco
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Beitrag von basco » 01.06.2007, 15:46

sehr interessante form... speziell. ich mag das!

bin gespannt wie der in 4-5 jahren aussieht
Bäumige Grüsse,
Phil

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achim73
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Beitrag von achim73 » 01.06.2007, 15:55

wow, das wird mal ein ganz geiles ding...
Gruss, Achim
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aleXander
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Beitrag von aleXander » 01.06.2007, 15:56

Genau meine Wellenlänge...bin begeistert von dem Teil 8) .

Ich will auch mal sowas finden :cry:

:wink:
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ubik
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Beitrag von ubik » 01.06.2007, 16:45

oh, das treibt ja ganz schön. wie hast du sie stehen ? ich habe auch eine hainbuche ausgegraben, ein bisschen später allerdings, etwa mitte april. und die tut sich schwerer mit dem austrieb.
danke
ralph

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jost
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Beitrag von jost » 01.06.2007, 16:46

Südseite, volle Sonne!!
Gruß, Joachim

Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig » 01.06.2007, 18:59

Wie düngst du das? Mir scheint, zuwenig.

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jost
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Beitrag von jost » 02.06.2007, 01:10

Andreas Ludwig hat geschrieben:Wie düngst du das? Mir scheint, zuwenig.
Ausreichend dosierter organischer Volldünger. Die Blätter sind überdurchschnittlich groß für Hainbuchen. Aus meiner Sicht mehr als ausreichend versorgt!!
Gruß, Joachim

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Beitrag von Andreas Ludwig » 02.06.2007, 11:00

Dann ist alles, alles gut. Hainbuchen sehen manchmal krumpelig aus, auch wenn man sie mästet. Wollts bloss wissen.

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Beitrag von michael hohner » 04.06.2007, 10:49

hallo joachim,

glückwunsch zu dem baum, der ist was ganz besonderes !!!

ich könnte mir vorstellen, den mystischen charakter des baumes durch ausbildung eines ebenso mystischen "standortes" zu unterstreichen ....
- dunkle flache schale besser vielleicht eine steinplatte
- dunkles substrat an der oberfläche
- die oberfläche nicht zu gleichmäßig eben
- vielleicht ein paar flache steine ???

was meinst du .....
bin gespannt auf deine updates
gruss micha

"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse

KHarry
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Beitrag von KHarry » 04.06.2007, 11:13

Ganz großartiges Teil.

Von dem rechten, stelzwurzeligen Teil würde ich mich wohl trennen (kann man ja noch selbständig weiterpflegen). Ansonsten alles auf dem richtigen Weg. Auch, dass der schwächere Stamm höher ist, sehe ich nicht als unbedingt änderungsbedürftig, der linke müsste dann nur entsprechend breit aufgebaut werden, damit er auf das größere Kronenvolumen kommt.

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jost
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Beitrag von jost » 04.06.2007, 11:43

michael hohner hat geschrieben:hallo joachim,

glückwunsch zu dem baum, der ist was ganz besonderes !!!

ich könnte mir vorstellen, den mystischen charakter des baumes durch ausbildung eines ebenso mystischen "standortes" zu unterstreichen ....
- dunkle flache schale besser vielleicht eine steinplatte
- dunkles substrat an der oberfläche
- die oberfläche nicht zu gleichmäßig eben
- vielleicht ein paar flache steine ???
Gute Idee, Michael.

An so etwas hatte ich auch gedacht, muß mich aber erst noch durch konkrete Beispiele inspirieren lassen.

@Andreas
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn der Austrieb aus schlafenden Knospen kommt, die Blätter so schrumpelig-wellig sind. Blätter aus normal angelegten Knospen sehen anders, eben normaler aus.

@KHarry
Ich schaue einfach, wie die Krone sich entwickeln läßt, und reduziere dann evtl. später noch.
Gruß, Joachim

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Beitrag von Grizzlybärin » 04.06.2007, 12:06

Hallo Joachim!
Supertoller Baum!!! Als ich ihn gesehen habe dachte ich sofort an den Film "Herr der Ringe" Teil 2. Da gabs eine Stelle wo sie durch eine mystische und gespenstische Sumpflandschaft gewandert sind. Und da standen Bäume die deinem sehr ähnlich waren. Ich liebe solche bizarren Stücke!!! *lieb*
Auf jeden Fall gefällt er mir außerordentlich gut. *respekt*
Liebe Grüsse
Gerlinde
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Beitrag von Martin_S » 04.06.2007, 12:15

Sehr interessant!
Vielversprechend wäre auch noch ein passendes Atribut. Ich habe mich als ich die sah gefargt, wie oft ich drüber gestolpert bin ohne sie zu sehen. :wink:
Zeigt mir aber das das Gebiet immer noch nicht vollständig abgegrast ist, was?
M
Beste Grüße
Martin

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Beitrag von aleXander » 04.06.2007, 12:34

Da ich die Idee von Michael so gut fand, habe ich mal ein bisschen gespielt:
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HainbucheJost3.jpg
...oder flache Schale?
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HainbucheJost.jpg
Steinplatte...
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