Entwicklung Urweltmammut

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Barbara
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Entwicklung Urweltmammut

Beitrag von Barbara » 16.06.2008, 16:23

Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich meinen Urweltmammut letztes Jahr im Frühjahr extrem stark zurückgeschnitten hatte, kann man jetzt schon wieder annähernd einen Baum draus erkennen. :wink:
Er hat auch eine neue Schale bekommen- von Hendrik aus dem Flohmarkt.
Ich finde, sie passt sehr gut.
Jetzt muss der Baum nur noch an Umfang zulegen, damit er seinem Namen gerecht wird.
Was meint Ihr?

Liebe Grüße,
Barbara
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Urweltmammut_2008_06_b.JPG
Höhe: 85 cm
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Georg
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Beitrag von Georg » 16.06.2008, 16:52

Meinst Du nicht, daß er in einem anderen Gefäß, so etwa TPK mit gröbstem Substrat, schneller dicker wird?
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)

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Beitrag von Barbara » 16.06.2008, 17:42

Georg,
da hast Du sicher Recht, das hatte ich mir auch zuerst überlegt.
Aber erstens scheint der Baum auf dem Bild dünner als er ist, da er ja fast einen Meter groß ist und zweitens sieht so ein riesen Teichpflanzenkorb auf dem Balkon nicht wirklich dekorativ aus. :wink:
Ach ja, und drittens habe ich ja noch ein bisschen Zeit, das Dickerwerden auch so noch zu erleben (hoffe ich) ... und viertens hatte Hendrik gerade diese schöne Schale im Angebot.......
*undwech*

Gruß, Barbara

jupp

Beitrag von jupp » 16.06.2008, 17:58

..und fünftens, wenn Du die langen Äste etwas einkürzt, wirds etwas kompakter und das Gleichgewicht ist wieder hergestellt. So in etwa, ich bin kein besonders guter Virtualzeichner, aber ich denke Du siehst was ich meine
Grüße aus Rockenberg Jupp

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Beitrag von Barbara » 16.06.2008, 18:48

Hey Jupp,

das sieht ja super aus, tolle Idee. So werde ich es machen.

Liebe Grüße,
Barbara

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M_e_r_l_i_n
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Beitrag von M_e_r_l_i_n » 16.06.2008, 19:48

und sechstens;

hätte ich die unteren Äste nicht zurück geschnitten um die Astdicke noch
etwas zu vergrößern....dann verlierst du nicht so viel Zeit.

Wenn du den Baum im Unbelaubten Zunstand anschaust, hast du zum Teil im oberen Bereich dickere Äste als im unteren Bereich.

Ich würde den Baum deshalb gezielt zurücknehmen und die Äste, die noch
dicker werden müssen, einfach schön treiben lassen. Sieht zwar zunächst nicht so schön aus, aber du kommst schneller an dein Ziel.

Grüßle Uwe

P.S. übrigens....schöner Baum..... :wink: ...der wird schon....

marius
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Beitrag von marius » 17.06.2008, 11:36

hi


im teichkorb würde das in etwa so aussehen. :lol:

naja, kann noch nicht in konkurrenz zu anderen treten. hat halt noch zeit.

gruß marius
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PICT0033.JPG
erst im zweiten jahr der pflege. letztes jahr durfte er durchtreiben. das foto ist unmittelbar nach dem zurückschneiden und umtopfen gemacht worden.
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Beitrag von Barbara » 17.06.2008, 16:49

Hallo Uwe,

ein bisschen Ausgleich könnte der Baum sicherlich noch vertragen.
Obwohl.., der untere rechte Ast z.B.darf im Verhältnis zum Stamm gar nicht mehr so viel dicker werden, sonst übertrifft er ihn noch.
Oben werde ich auf jeden Fall mal die dickeren Äste zurückschneiden und vor Ort mal weitersehen.

Marius,
so geht es mit der Stammverdickung sicher etwas schneller. Allerdings verdicken sich die Äste dann auch sehr stark, sodass man sie nachher fast alle wieder kappen muss, um eine passende Krone aufzubauen.

Liebe Grüße,
Barbara
Zuletzt geändert von Barbara am 17.06.2008, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Barbara » 17.06.2008, 21:24

Nochmal ich...

nach erneuter Inspektion des Baumes, habe ich festgestellt, dass die Dicke der Äste, im Verhältnis zum Stamm, inzwischen mehr als ausreichend ist. Beim Urweltmammut nehmen die Äste scheinbar wesentlich schneller an Umfang zu, als der Stamm. Das Foto ohne Laub ist ja schon über ein Jahr alt und die Äste inzwischen schon ausgeglichener.

Ich denke, es ist sinnvoller, den Spitzentrieb lang wachsen zu lassen, um den Stammumfang zu vermehren, als zuviel Zuwachs an den Ästen zuzulassen.
Also habe ich jetzt doch in etwa Jupps Vorschlag ausgeführt.
So gefällt der Baum mir schon wesentlich besser.....
oder soll ich ihn noch schmaler machen?
Was meint Ihr?

Gruß, Barbara
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Urweltmammut_2008_06._b...JPG
nach Rückschnitt der Seitenäste
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marius
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Beitrag von marius » 18.06.2008, 10:01

hi barbara

das mit dem zurückschneiden stört mich nicht wirklich. der baum ist ehe noch in der vorentwicklungsphase zur bonsairohpflanze. stand zudem letztes jahr einfach nur im beet.

und da ich passende schalen kaum besitze, hat es für mich auch der teichkorb getan. dort kann er die nächsten jahre wachsen, wie er will und ich habe genug zeit, das passende zu finden. :wink:

ihn auch ein wenig besser kennenzulernen. scheint ja nicht unwesentlich bei dem hobby zu sein. :(

gruß marius

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Re: Entwicklung Urweltmammut

Beitrag von Barbara » 25.08.2014, 18:41

Hallo Ihr Lieben,

nach 6 Jahren wird es mal Zeit *updated*

Der Urweltmammut wächst unheimlich, sodass ich ihn mehrmals im Jahr zurückschneiden muss.
Inzwischen hat er eine viel größere Schale, die er trotzdem jedes Jahr voll durchwurzelt.
Der Baum ist inzwischen 1,10 m hoch (nach Rückschnitt)

Der Stamm ist jetzt 3 mal so dick wie vorher, muss aber noch ordentlich zulegen, damit das Verhältnis stimmt.
Mit der großen Schale geht es jetzt aber deutlich schneller.

Liebe Grüße,
Barbara
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Urweltmammut_2014_08_b.jpg
Urweltmammut
Höhe 1,10 m
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Re: Entwicklung Urweltmammut

Beitrag von Bonsai-Fips » 25.08.2014, 20:49

Das ist ja ein beeindruckender Baum, Barbara *daumen_new* ! Und hat schön zugelegt.
Schneidest Du ihn mehrmals jährlich zurück, damit die Aeste nicht übermässig verdicken, habe ich das richtig verstanden?
Danke fürs Zeigen.

Gruss, Fips

P.S. Sollte Dir der Baum einmal zu gross werden, einfach einmal in der Mitte zusammenfalten :lol:

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Re: Entwicklung Urweltmammut

Beitrag von Barbara » 26.08.2014, 19:42

Danke, Fips,

ja, dass die Äste schnell verdicken spielt auch eine Rolle.
Hauptsächlich aber, damit der Baum eine ansehnliche Form behält, er wächst nämlich nicht nur in die Höhe, sondern extrem in die Breite. Das Verhältnis Stamm/Krone passt dann nicht mehr, der Stamm sieht dann eher wie ein Streichholz aus... :wink:

Du meinst, zusammenfalten, damit ich wieder bei meiner Lieblingsgröße ankomme.... *doh*

Liebe Grüße,
Barbara
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Re: Entwicklung Urweltmammut

Beitrag von Bonsai-Fips » 26.08.2014, 20:46

Danke für Deine Erklärung. So stimmen die Proportionen schon sehr schön.
Barbara hat geschrieben: Du meinst, zusammenfalten, damit ich wieder bei meiner Lieblingsgröße ankomme...
ja, eine Anspielung auf unsere Lieblingsgrösse :oops:, nach meinem neuen 15 cm Shohin-Zwerg, der noch 35 cm zulegen könnte :lol: .

Gruss, Fips

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Re: Entwicklung Urweltmammut

Beitrag von bonsaiheiner » 27.08.2014, 10:59

Hallo Barbara,
Bonsai-Fips hat geschrieben:Das ist ja ein beeindruckender Baum, Barbara *daumen_new* ! Und hat schön zugelegt...
Kann man wohl sagen!
Besonders die Zunahme im unteren Stammbereich hat dem Erscheinungsbild sehr gut getan.
An der Spitze macht sich die Apikaldominanz sehr bemerkbar: Der Übergang vom verholzten zum Bereich mit frischen Trieben ist etwas abrupt, soweit das bei der üppigen Grünmasse zu erkennen ist.
Dieses ist aber keine Kritik, sondern zeigt, dass es nicht nur mir so geht, in diesem, für Glypto-Pfleger schwierigen Bereich einen
fliessenden Übergang zu schaffen.
Der Baum wird gut.
Liebe Grüsse,
Heiner
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