Tokonoma-Präsentation

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Heike_vG
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Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Heike_vG » 01.01.2017, 11:50

Hallo, liebe Bonsaifreunde,

da mich persönlich in letzter Zeit die Präsentation von Bonsai in der Tokonoma verstärkt interessiert (spätestens seit der Lektüre des sehr inspirierenden Buchs "Kazari" von Edoardo Rossi), habe ich mir jetzt mit einfachen Mitteln eine Tokonoma in meiner Fotoecke im Bonsai-Arbeitsraum aufgebaut (die mit wenigen Handgriffen zerlegbar ist, ohne Schrauben lösen zu müssen). Sie ist 1,70 m breit, 80 cm tief und 1,30 m hoch.
Bei Gelegenheit will ich mir noch eine Tatami-Matte im passenden Maß anfertigen lassen, denn die aktuell verwendete Rollmatte steht mit ihren 90 cm Breite etwas heraus. Dann soll auch noch unten eine Leiste vorgesetzt werden.

Ich würde mich freuen, wenn wir in diesem Thread mit der Zeit verschiedene Tokonoma-Präsentationen zeigen und besprechen könnten! Vielleicht haben einige von Euch ja auch die Möglichkeit und Lust, etwas in der Art auszuprobieren. Wir können alle nur lernen und durch Üben und Schauen ein besseres Gefühl dafür bekommen. :-D
Meine Auswahl an Präsentationselementen wie Rollbildern in passender Größe und mit verschiedenen jahreszeitlichen Motiven und Tenpai / Okimono-Figuren oder Suiseki ist noch sehr begrenzt, aber ich freue mich schon darauf, z.B. auf der NT und in Japan das eine oder andere Teil zu erwerben, um meine Möglichkeiten zu erweitern.

Jetzt habe ich schon mal eine Neujahrspräsentation mit den traditionellen japanischen Elementen Kiefer (muss in Kürze beschnitten und gedrahtet werden), blühende Aprikose und Bambus aufgestellt, womit ich gleichzeitig allen ein gutes neues Jahr wünschen möchte! Kommentare und Kritik sind willkommen.

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Sanne » 01.01.2017, 12:35

Hallo Heike, Dir auch ein Frohes Neues Jahr.

Deine Neujahrspräsentation gefällt mir sehr gut. *daumen_new* Auch war es eine gute Idee, die Tokonoma gleich größer zu bauen.

LG, Sanne

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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von camaju » 01.01.2017, 13:58

Prost Neujahr Heike *dance*

Ich würde doch sagen, die Arbeit hat sich gelohnt *daumen_new*
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung

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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Heike_vG » 01.01.2017, 14:09

Danke Euch! :-D
Sanne hat geschrieben:Auch war es eine gute Idee, die Tokonoma gleich größer zu bauen.
Eigentlich wollte ich sie noch größer und fest eingebaut an einer anderen Stelle im Raum und zwar in Originalmaßen, mit Nebennische, Schiebetürenschränkchen und Tokobashira-Stützbalken. Da hat aber meine bessere Hälfte nicht mitgespielt. Der Bonsai-Keller muss auch hin und wieder als Partykeller herhalten und so eine große Tokonoma hätte dann zu viel Platz gebraucht. :? Aber was soll's, so kann ich ja auch schon eine ganze Menge machen. 8)

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Heike_vG » 03.01.2017, 10:01

Hallo, Ihr Lieben,

heute habe ich noch zwei Versionen fotografiert, mit anderen, unterschiedlich hohen Tischen. Den Bambus habe ich dafür etwas gekürzt, im Frühjahr treiben sowieso viele neue Stängel aus. Vielleicht habt Ihr Lust, Eure Gedanken zu äußern, mit welchem Tisch das Display besser wirkt? Wie so oft habe ich verschiedene Tische, aber das Optimum doch nicht unbedingt dabei... :roll: 8)

Liebe Grüße,
Heike
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Tisch mittlerer Höhe, aber vielleicht zu streng geformt
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Niedriger Tisch, vielleicht zu niedrig
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von abardo » 03.01.2017, 10:36

Hi Heike,
Heike_vG hat geschrieben:Eure Gedanken zu äußern, mit welchem Tisch das Display besser wirkt? Wie so oft habe ich verschiedene Tische, aber das Optimum doch nicht unbedingt dabei... :roll: 8)
Ja, so ist das leider, passt nie 100%, ausser man lässt es anfertigen :roll:

Mein Senf: der Baum ist schon schön reif, die Positionen und Grössen von Baum, Bild und Beisteller finde ich optimal, auch die Grösse der Toko. Ich würde aber nie den Baum oder Beisteller komplett mittig auf Tisch oder Unterleger stellen. Wie bei der Pflanzposition in der Schale auch immer ein bisschen aus der Mitte raus (also den Baum ganz leicht nach rechts versetzt und den Beisteller ganz leicht nach links). Der Beisteller könnte sich auch ein bisschen zum Baum neigen, fänd ich hübscher.

Mir gefällt der verspielte Tisch besser zur Schale, hat von der Farbe aber zu wenig Kontrast, könnte dunkler sein (so wie auf dem allerersten Bild im Thread). Ich mags, wenn der Tisch und der Unterleger von der Farbe her ähnlicher sind. Der letzte Tisch ist mir auch einen Tick zu niedrig, aber trotzdem besser als der strenge und deutlich zu hohe Tisch vom ersten Bild.

An der Toko wirst du ja bestimmt auch noch weiterarbeiten, die ungestrichene Decke fällt mir sehr auf und eine Beleuchtung wär noch toll. Das "Fenster" könnte man bestimmt auch irgendwann mal ausschneiden und mit echten Querstäben, einem dreidimensionalem Rand und Reispapier gestalten (Shoji). Vielleicht auch nochmal Kanthölzer aussen um die Toko rum, damit man den Rest vom Raum nicht mehr sieht.

Die Wände wirken im Foto immer leicht gebogen, da kannst du bestimmt mit grösserer Entfernung fotografieren und anschliessend das Bild beschneiden oder mit der Grafiksoftware nachbearbeiten.

Ich hab mal gespielt:
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von abardo » 03.01.2017, 11:14

... irgendwie kommt mir die Schale aber sowas von bekannt vor 8)
viewtopic.php?f=9&t=43959
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Heike_vG » 03.01.2017, 12:18

Hallo Frank,

vielen Dank für Deine Beteiligung! :-D
abardo hat geschrieben: Ja, so ist das leider, passt nie 100%, ausser man lässt es anfertigen :roll:
Für ein paar Bäume habe ich mir tatsächlich schon Tische anfertigen lassen. Allerdings ist diese Kiefer noch nicht dabei gewesen, sie wurde auch noch nicht ausgestellt. Wenn man sie live aus der Nähe sieht, ist nicht zu übersehen, dass sie noch einige Arbeit benötigt.
abardo hat geschrieben:Ich würde aber nie den Baum oder Beisteller komplett mittig auf Tisch oder Unterleger stellen. Wie bei der Pflanzposition in der Schale auch immer ein bisschen aus der Mitte raus (also den Baum ganz leicht nach rechts versetzt und den Beisteller ganz leicht nach links).

Damit bist Du nicht konform mit der allgemeinen Lehre! Grundsätzlich werden Bäume und Beisteller etc. mittig auf Tisch oder Unterleger gestellt. Schau mal z.B. im Kokufu-Bildband mit Augenmerk darauf!
abardo hat geschrieben:Der Beisteller könnte sich auch ein bisschen zum Baum neigen, fänd ich hübscher.
Wenn eine Beistellpflanze einem den Gefallen tut, ein bisschen geneigt zu wachsen, lässt man sie natürlich am liebsten zum Baum hin "schauen". Bambus z.B. ist allerdings eine sehr senkrecht wachsende Pflanze und ich würde nicht auf die Idee kommen, ihn irgendwie in die Neigung zu zwingen... *z*
abardo hat geschrieben:Mir gefällt der verspielte Tisch besser zur Schale, hat von der Farbe aber zu wenig Kontrast, könnte dunkler sein (so wie auf dem allerersten Bild im Thread). Ich mags, wenn der Tisch und der Unterleger von der Farbe her ähnlicher sind. Der letzte Tisch ist mir auch einen Tick zu niedrig, aber trotzdem besser als der strenge und deutlich zu hohe Tisch vom ersten Bild.
Bei Facebook habe ich gestern mit einem italienischen Bonsaianer, der Vorträge in italienischen Clubs über Tokonoma-Displays hält, darüber gefachsimpelt und die Diskussion mit persönlichen Nachrichten und anhand der beiden neuen Fotos fortgesetzt. Er fand den niedrigsten Tisch am besten. Ich stimme Dir zu, dass er etwas dunkler sein könnte. Da die Schale aber ziemlich hell ist und der Baum nicht sehr streng geformt ist, geht die Farbe so auch.
Für mich ist es nicht unbedingt wichtig, dass Tisch und Unterleger die gleiche oder ähnliche Farbe haben. Hauptsache sie sind nicht zu hell und nicht zu auffällig von der Farbe her.
abardo hat geschrieben:An der Toko wirst du ja bestimmt auch noch weiterarbeiten, die ungestrichene Decke fällt mir sehr auf und eine Beleuchtung wär noch toll. Das "Fenster" könnte man bestimmt auch irgendwann mal ausschneiden und mit echten Querstäben, einem dreidimensionalem Rand und Reispapier gestalten (Shoji). Vielleicht auch nochmal Kanthölzer aussen um die Toko rum, damit man den Rest vom Raum nicht mehr sieht.
Im Grunde ist es mehr oder minder eine Tokonoma-Attrappe, die mir hier zu Hause zum Üben von Präsentationen dienen soll. Wie oben im ersten Posting erwähnt ist sie mit einfachen Mitteln und mit wenigen Handgriffen zerlegbar hergestellt, da ich sie schnell und leicht wegräumen können muss.
Die Seitenwände sind aus unbehandelten MDF-Platten und die Rückwand ist ein Wollstoff. Das helle, unbehandelte Holz zu streichen überlege ich noch. Insgesamt habe ich bisher aber nicht vor, noch allzu großen Aufwand zu treiben. Vielleicht irgendwann mal später, keine Ahnung.
abardo hat geschrieben:Die Wände wirken im Foto immer leicht gebogen, da kannst du bestimmt mit grösserer Entfernung fotografieren und anschliessend das Bild beschneiden oder mit der Grafiksoftware nachbearbeiten.
Beim Fotografieren stehe ich schon mit dem Rücken an der Kellerwand. Weiter weg komme ich nicht mehr.

Liebe Grüße,
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Heike_vG » 03.01.2017, 12:30

abardo hat geschrieben:... irgendwie kommt mir die Schale aber sowas von bekannt vor 8)
viewtopic.php?f=9&t=43959
Diese Jubiläumsschalen des BCD von 1998 (Auflage 300 Stück) waren vor ein paar Jahren öfter günstig bei Ebay zu finden. Da habe ich meine dann irgendwann mal ergattert. 8)

Liebe Grüße,
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von abardo » 03.01.2017, 13:16

Hi nochmal,
Heike_vG hat geschrieben: Für ein paar Bäume habe ich mir tatsächlich schon Tische anfertigen lassen.
Na dann müssen wir unbedingt nochmal quatschen, wo du dir die machen lässt. Brauch auch welche ... *z*
Heike_vG hat geschrieben: Damit bist Du nicht konform mit der allgemeinen Lehre! Grundsätzlich werden Bäume und Beisteller etc. mittig auf Tisch oder Unterleger gestellt. Schau mal z.B. im Kokufu-Bildband mit Augenmerk darauf!
Ja, das seh ich schon, verstehe es aber oft nicht. Hängt doch vom Baum und der restlichen Komposition ab. Das eine sind Regeln, Tradition und Beispiele oder Geschmack, dass andere sind u.a. Kompositionstechniken ("rythmische Verteilung") oder Regeln der Fotografie ("Rule of Thirds"). Gerade der von dir gezeigte Baum ist ein wunderbares Beispiel. Er ist ja geneigt und du hast die Pflanzposition extra weit (aber m.M.n. genau richtig weit) nach rechts geschoben. Somit ist der Schwerpunkt des Stammes wieder deutlich in der Schale, aber eben auch nicht mittig. Das Grün ragt zusätzlich über den Rand und somit ist der Baum mit der Schale zusammen vom Schwerpunkt her wieder deutlich aus der Mitte des Tisches heraus.

Mittig auf dem Tisch zentriert wirkt der Baum mit Schale jetzt ganz leicht so, als ob er vom Tisch kippen würde, gibt natürlich etwas mehr Dramatik. Auch wenn man alle drei Elemente betrachtet, liegen die auch an den Ecken eines wunderbar unsymtrischen Dreiecks, was sowohl ausgewogen, aber auch interressant aussieht. Warum dann, wenn alle Teile der Komposition unsymetrisch, aber ausgewogen sind, Tische und Unterleger symetrisch plaziert werden sollten, entzieht sich mir ...

Schlussendlich wohl einfach Geschackssache oder wie man seinen Baum sieht oder was man ausdrücken möchte.
Heike_vG hat geschrieben:
abardo hat geschrieben:Der Beisteller könnte sich auch ein bisschen zum Baum neigen, fänd ich hübscher.
Wenn eine Beistellpflanze einem den Gefallen tut, ein bisschen geneigt zu wachsen, lässt man sie natürlich am liebsten zum Baum hin "schauen". Bambus z.B. ist allerdings eine sehr senkrecht wachsende Pflanze und ich würde nicht auf die Idee kommen, ihn irgendwie in die Neigung zu zwingen... *z*
Einfach dann links dann das Grün etwas höher wachsen lassen als rechts. Dann hast du auch wieder die Symetrie (aber in der Toko eben gespiegelt), die der Baum vorgibt.
Heike_vG hat geschrieben: Beim Fotografieren stehe ich schon mit dem Rücken an der Kellerwand. Weiter weg komme ich nicht mehr.
Das hab ich befürchtet, geht mir mittlerweile leider auch schon öfters so. Bonsai ist offensichtlich auch ein platzintensives Hobby ... :lol:
Zuletzt geändert von abardo am 03.01.2017, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von zopf » 03.01.2017, 14:08

Frohes Neues, Heike
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Georg » 03.01.2017, 14:17

"Das hab ich befürchtet, geht mir mittlerweile leider auch schon öfters so. Bonsai ist offensichtlich auch ein platzintensives Hobby "

Besonders shohin..... *dance* :lol: *dance*

Gruß
Rüdiger
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Sanne » 03.01.2017, 17:31

Hallo Heike,

ich finde den allerersten Tisch von der dunklen Farbe und der Form am passendsten, allerdings könnte der Tisch ein Tickchen (ca. 2-2,5 cm) niedriger sein. Der 2. gezeigte Tisch ist wirklich zu streng von der Form, aber von der Farbe und von der Höhe auch passend. Der 3. Tisch ist zu hell und auch zu niedrig, finde ich nicht passend. ABER das ist nur meine laienhafte Einschätzung. :wink:

Eine Deckenbeleuchtung ist m.M.n. nicht nötig, da Du ja sehr gut belichtete Fotos gezeigt hast. Auch die dezente Hintergrundfarbe Deiner Tokonoma gefällt mir sehr gut.

Ach ja, komischerweise sind meine Tokonoma-Bilder immer etwas schief und sind ziemlich schwierig zu fotografieren. Mit dem Stativ geht es gar nicht und aus freier Hand sind die Bilder meistens verwackelt und unscharf. Bei Deiner großen Tokonoma sind Dir die Bilder doch sehr gut gelungen.

LG, Sanne

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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von Heike_vG » 06.01.2017, 10:23

zopf hat geschrieben:Frohes Neues, Heike
Danke, Dieter, Dir auch! :-D

In dunklerer Farbe würde die Schale der Kiefer auch nicht schlecht wirken. Sie stand vorher in einer dunklen Schale, allerdings in etwas plumperer Form. Die jetzige, helle Schale finde ich allerdings ganz schön zu dem Baum, der noch relativ jung, elegant, leicht und feminin wirkt. Die Schale hat ähnliche Eigenschaften und der hellbraune Ton unterstreicht das. Wenn der Baum älter, mächtiger und reifer wird, kann eine dunkle Schale passender werden. *daumen_new*
Eben erst habe ich gesehen, dass Du dem Beisteller auch eine "Bewegung" auf den Baum zu gegeben hast. Ja, wirkt gut!
Georg hat geschrieben:"Das hab ich befürchtet, geht mir mittlerweile leider auch schon öfters so. Bonsai ist offensichtlich auch ein platzintensives Hobby "
Besonders shohin..... *dance* :lol: *dance*
Ja wirklich, wie viel Platz man an verschiedensten Stellen braucht, war mir früher auch nicht klar. Und mit genügend vielen Shohin kann man auch jeden Platz füllen... :lol:


In den nächsten Monaten werde ich versuchen, mir mehr Material für die Tokonoma-Präsentation zu beschaffen und möglichst oft etwas aufstellen und ausprobieren. Sicherlich werde ich das eine oder andere Bild hier zeigen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ein bisschen Diskussion darüber erfolgen würde und auch andere Leute ihre Präsentationen zeigen. *z* *wink*

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Tokonoma-Präsentation

Beitrag von René Niwaki » 06.01.2017, 14:03

Das sieht wirklich klasse aus *daumen_new*
...leider fehlt mir dazu aktuell der Platz!
Heike_vG: Meine Auswahl an Präsentationselementen ... ist noch sehr begrenzt, aber ich freue mich schon darauf, z.B. auf der NT und in Japan das eine oder andere Teil zu erwerben ...
Wirst du dieses Jahr einen Ausflug nach Japan starten? *undwech*
Gruß, René :)

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