Bonsaigestaltung für Anfänger -Grundkurs- Teil 1 Pflanzena

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Holger
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Bonsaigestaltung für Anfänger -Grundkurs- Teil 1 Pflanzena

Beitrag von Holger » 10.05.2016, 18:40

oder
Die Kunst eine Pflanze so zu zerschneiden, daß sie hinterher noch was hermacht


von Erwin Grzesinski

zusammengestellt von Reiner Vollmari

Irgendwer hat mal in Bezug auf das Showgeschäft gesagt: "Hier gibt es eine unverhältnismäßig hohe Anzahl verhältnismäßig unqualifizierter Leute." Dieses Phänomen scheint auf auch das Bonsai-Wesen in unserem Lande überzugreifen. Ist ja durchaus begrüßenswert, aber es treten immer mehr von diesen "Jungen Wilden" auf, die ohne Vorkenntnisse (und ohne vorher ein Buch zu konsultieren; heutzutage geht alles über den PC, obschon: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!) irgendwelche Pflanzen zerschneiden, in der Hoffnung, dass es mal ein Bonsai wird. Dann tauchen sie enttäuscht mit ihrem Elend in irgendeinem Forum auf und bitten um Rat. Der dann häufig lautet: "Über dem untersten Ast abschneiden und noch mal für 5 Jahre in´s Land". Bis hin zu "Das ist eine Katastrophe." Natürlich folgen dann erbitterte Beschwerden über die angebliche Verweigerung von Hilfe.
Ich will hier mal anhand einer einfachen Gestaltung versuchen, gewisse Grundkenntnisse rüberzubringen. Ein verkapptes Gestaltergenie bin ich nicht, noch habe ich einen besonderen "Stil" (wie einige bekannte Gestalter), aber für eine einfache Grundgestaltung sollte es reichen.
Auf die Bonsaiformen geh´ ich nicht ein; frei aufrecht soll es sein, damit kann man nicht soo viel falsch machen.
Da wir uns vor "Besenstielen" und anderen Kuriositäten (Eibe in "Trauerform"!) kaum noch retten können, habe ich mal einen kleinen "Privatworkshop" mit Freund Ralph mit der Kamera festgehalten. Er hatte noch nie selbst etwas gestaltet und auch kaum mal gedrahtet und schien mir deshalb der geeignete Kandidat. (Auch weil er genauso gallig auf Bonsaigestaltung ist, wie einige unserer Nachwuchsjünger.)
Was Wichtiges vorab: Wenn ihr euch wirklich für Bonsaikultur und -gestaltung interessiert: Finger weg von Zimmerbonsai! Außer dem Ficus sind die alle etwas problematisch und die billigen Dinger, die man im Baumarkt und Gartencenter für ´nen Zehner kriegt, verdienen i. d. R. die Bezeichnung Bonsai nicht. Das ist zigtausendfach produzierter MÜLL für den europäischen Markt!
Kauft euch ein Buch und, das ist besonders wichtig: Lest es auch! Ist am Ende viel billiger als immer neue Pflanzen zu kaufen.

Kriterien zur Auswahl geeigneter Pflanzen:

Hier gilt nicht "Gefallen macht schön" sondern man sollte analytisch an die Sache herangehen. Nicht auf die Pflanze schauen und denken "die ist schön, daraus kann ich was machen". Was man in der Baumschule so an Laub oder Nadeln sieht,schneidet man bei der Gestaltung sowieso fast alles ab.
Wichtig sind die Anordnung der Wurzeln, der verwendbaren Äste und vor allem der Stammverlauf!
Bei der Bonsaigestaltung kann man fast alles beeinflussen, nur die Hauptwurzeln und den unteren Stammverlauf nicht. Zwar gibt es auch hierfür gewisse Techniken, aber das führt hier zu weit und vor allem: nicht immer zum gewünschten Ergebnis!
Selbst ausgraben: für den Anfang kein Thema, da sich die Dinger nach dem Sammeln erst mal 2 Jahre erholen sollten. Also Baumschule oder Gartencenter. Vor allem keine geschwächten oder kranken Pflanzen kaufen. So habe ich angefangen und diese Dinger sind mir ausnahmslos eingegangen. Für diesen Zweck ist die beste Qualität auch am besten geeignet, denn wir haben immerhin einen schweren Eingriff vor, den die Pflanze sonst nicht überstehen könnte.
Bei Containerpflanzen stecken die dicken Wurzeln häufig bis zu 5 cm tief im Substat; da kann man mit dem Finger puhlen, bis er schwarz ist und findet doch nichts. Ist also eingewisses Glückspiel. Stößt man aber auf nur eine dicke Wurzel, sollte man auf diese Pflanze verzichten; das wird nie etwas Gescheites.
Die untersten Äste kann man alle vergessen, die muß man sich wegdenken, denn sie kommen sowieso ab. Als nächstes die Stammführung begutachten: Gibt es eine Möglichkeit, den Hauptstamm so abzuschneiden, dass ein dünnerer Ast die Stammlinie fortsetzt und das am besten gleich mehrmals?
Also: nicht einfach kaufen, sondern erst bedenken, man man daraus machen könnte.

Grundlagen der Gestaltung:

Bonsaigestaltung ist ganz einfach: Man muß nur alles Überflüssige wegschneiden und den Rest in die richtige Form bringen. Und dann warten können....

Werkzeug:

Unbedingt erforderlich ist eine Konkavzange. Ich bevorzuge die gebogene Form; das ist eine Mischung aus Konkav- und Knospenzange, die mit einem Schnitt arbeitet, der sich selbst in das Holz reinzieht. Das hat den Grund, daß die Pflanze die Schnittwunde mit einem sog. Wundkallus überwächst und der trägt ziemlich dick auf. Bei einem einwärts gezogenen Schnitt wächst der Kallus in das Loch hinein und die Oberfläche bleibt nach Schließen der Wunde einigermaßen glatt.
Alle anderen Werkzeuge sind erst mal verzichtbar, aber auf Dauer sehr hilfreich.

Formenkunde:

Hier sei auf die Fachliteratur verwiesen, das führt an dieser Stelle zu weit. Für den Anfang ist die frei aufrechte Form gut geeignet, da diese eigentlich alles beinhaltet, was durch die anderen Formen nicht abgedeckt wird. Bedeutet: einigermaßen gerade aus der Erde raus und dann führt der Stamm in Biegungen nach oben. Die Äste sollten nach Möglichkeit an einer Außenbiegung entspringen, innen in einer Stammbiegung ist verboten (sieht auch mies aus). Der breiteste Bereich sollte der Stammansatz direkt über der Erde sein; irgendwelche dicken Knubbel mitten im Stamm verderben den ganzen Baum. Deshalb sind die meisten Fächerahorne mit ihren häßlichen Veredelungsstellen m. E. für Bonsai unbrauchbar.
Die Wurzelansätze am Stamm sollen sichtbar sein und in einem sanft geneigten Winkel in der Erde verschwinden.
Die Äste sollten abwärts geneigt stehen und an den Enden die Spitzen leicht hochgebogen sein. Im Kronenbereich können sie auch waagerecht stehen. Eine aufrechte Spitze sollte vermieden werden, der Bereich wird leicht abgerundet. Die Spitze des Baumes soll etwas nach vorne geneigt sein; niemals nach hinten gebogen. Das hat was damit zu tun, dass der Baum sich im japanischen Verständnis vor dem Betrachter verneigt. Biegt mal probeweise die Spitze nach hinten und schaut euch das Ergebnis genau an: Der Baum wirkt ablehnend, wie jemand, der mit verschränkten Armen vor einem steht: ?Ey, was will´sse? Lass mich in Ruhe!"
Die einzelnen Zweige an den Ästen sollten in der Höhe leicht variiert werden, das gibt mehr Volumen. Die flachen Teller, die vor einiger Zeit als erstrebenswert galten, sind mittlerweile wohl mega-out. Ist aber auch Geschmacksache. Schließlich wollen wir ja einen alten Baum nachahmen, wie er in der Natur gewachsen sein könnte. (Was durchaus nicht immer gelingt)
Natürlich ist das alles an einem Baum gleichzeitig kaum realisierbar, aber das sind nun mal die Wunschvorgaben. Die Kunst liegt darin, das Bestmögliche aus dem vorhandenen Material zu machen.
Also: Ab in das Gartencenter, denn dort gibt es Containerpflanzen, mit denen man sofort loslegen kann. Den Bonsaianer dort erkennt man daran, daß er immer zuerst unten in das Gestrüpp schaut, um die Stammstärke festzustellen. Außerdem hat er dreckige Finger, weil er in der Erde wühlt, um den Wurzelansatz zu finden. Meist vergeblich.

Laubgehölze:

Für einen ersten Versuch nicht unbedingt so gut geeignet, da man hierbei eigentlich nur abschneiden kann und dann wieder 1 Jahr warten muß, bis man erkennen kann, was man mit der Erstgestaltung angerichtet hat.

Trotzdem ein kurzer Abriß:
Hierfür benutzt man meistens die sog. "Schneiden-und-wachsen-lassen-Methode". Der richtige Zeitpunkt liegt ausschließlich im Frühjahr, und zwar am besten, wenn die Knospen anfangen zu schwellen, weil der Baum jetzt die entstehenden Schnittwunden am schnellsten schließt.
Heißt: man nimmt eine einigermaßen große Baumschulpflanze, versucht im unteren Bereich eine möglichst abwechslungsreiche Stammlinie zu erkennen und schneidet dementsprechend alles andere weg. Die so vorbereitete Baumruine pflanzt man in einen grossen flachen Topf (damit die Wurzeln nicht so weit nach unten gehen) oder gleich ins Land und läßt das Ding bei guter Düngung durchwachsen. Die entstehenden neuen Triebe können durchaus einen Meter im Jahr wachsen. Im nächsten Frühjahr schneidet man alles wieder weg, was man an Zuwachs nicht braucht. Kurz oberhalb der Knospe schneiden, aus der sich ein neuer Ast entwickeln soll. Damit kann man die Zweige in der gewünschten Richtung heranziehen. Ein solcher Grundaufbau bis zur feinen Verzweigung kann durchaus 5 - 10 Jahre dauern, aber nach drei Jahren etwa sieht das Bäumchen schon nach was aus.
Drahten müssen wir bei dieser Methode kaum, höchstens mal einen Ast etwas absenken oder seitlich versetzen. Oft kann man eine Richtungsänderung auch durch Abspannen erreichen.

Und nun noch einige Beispiele womit es nicht geht:
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Kirsche: Schleuder, veredelt, Stamm scheint im Boden dünner statt dicker zu werden.
Unbrauchbar

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Gingko: Besenstiel, im unteren Bereich keine gescheiten Äste. Ganz unten über dem ersten Ästchen abschneiden und neu anfangen; ist doch Käse?
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Prunus: eine besonders "gelungene" Veredelung
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Acer palmatum dissectum: auf den ersten Blick ein selten gutes Exemplar, könnte ein wunderbarer Baum werden; leider grüne
Rinde; und wo, zum Henker, ist die Veredelung? Genauer untersuchen! Tiefer im Substrat buddeln, da wahrscheinlich unter der Erde die Veredelung sitzt und deren Stammfarbe ist dann braun!


Fazit: Es gibt hier wenig brauchbares, da alles immer auf Höhe getrimmt ist. In den meisten Fällen gibt es unten keine brauchbaren Äste und wenn: Nun, dann kannst Du darüber abschneiden und hast den "5-Jahresplan".

Immergrüne:

Die Grundregeln zum Aufbau des Baumes sind die gleichen wie bei den Laubgehölzen, aber für den Anfang haben Immergrüne zwei wichtige Vorteile:

1. Man kann fast zu jeder Jahreszeit gestalten außer im Winter. Frost in frischen Schnittwunden wird nicht gut vertragen.

2. Nach der Grundgestaltung kann man immerhin schon erkennen, was mal aus der Pflanze werden soll. Man muß sich lediglich die jetzt so mickerig aussehenden Laubpartien mit dem Zuwachs mehrerer Jahre vorstellen. Anfangs hat meine Frau meine Gestaltungen in dieser Form kritisiert: "Das arme Ding! Das hätteste besser so gelassen wie´s war. Das war so´n schöner Busch..." Weil man nämlich mindestens 80% des Grüns abschneiden muss, um eine baumähnliche Struktur reinzubringen.
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Wacholder: gleich zwei aufrechte Formen; schwierig, da die aufrechten Formen alle dazu neigen, ihre Äste nach dem Entfernen der Drahtung wieder aufzurichten.
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Pinus mugo ?Mops?: veredelt, garantiert unter der Erde eine Stammverjüngung; außerdem teuer.
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Schwarzkiefer: Äste stehen in Quirlen; soviel kann man nicht abschneiden, ohne den Baum zu ruinieren; das haben fast alle aufrechten Kiefern im Gartencenter. besser Finger weg!

Andere:

Eiben: Taxus baccata neigen zum aufrechten Wachstum, also oft nur streng aufrecht möglich. Irgendwo in der Mitte kappen macht keinen Sinn: Besenstielstil-Gefahr! Besser taxus cuspidata oder repandens, die sind aber rel. selten und teuer.
Wacholder: Juniperus communis: Finger weg! Die Gartenformen wachsen fast alle aufrecht. Außerdem bezeichnet Walter Pall den ?gemeinen Wacholder als ?hundsgemeinen?. Ist also etwas mäkelig.
Juniperus chinensis: Die Form "Old Gold" ist vom Wuchs her ganz hervorragend geeignet. Gibt´s auch schon mal für rel. kleines Geld als größere Pflanze. Klingt gut, aber: Die Dinger ziehen den Birnengitterrost geradezu magnetisch an! Die kann man nach ein paar Jahren getrost wegschmeißen?.
Nach meiner Erfahrung ist die Form Blauww´s Varietät resistent gegen diese Krankheit, ebenso plumosa aurea und Mint Julep. Diese Formen eignen sich hervorragend.
Jun. squamata heißt neuerdings wohl wieder chinensis, ist der altbekannte Blauzederwacholder und gut geeignet. Kann aber beim Drahten eine gewisse Verwandtschaft mit dem Stachelschwein nicht leugnen. Wenn man damit fertig ist, hat man die Hände bis über die Handgelenke voll mit roten Flecken.
Larix decidua und kaempferi: Ganz hervorragend geeignet, aber in der Baumschule immer auf Höhe getrimmt: Besenstiele. Somit muß man wie bei den Laubgehölzen 2/3 abschneiden und jahrelang warten.
Was gibt´s noch? Fichte, Hemlockstanne, Mammutbaum usw. Egal: Wichtig ist eine gute Verjüngung und eine erkennbare möglichst etwas geschwungene Stammlinie sowie eine rel. weit unten ansetzende Verästelung (auch wenn man das später abschneidet).

Die Gestaltung

Schritt 1: Wurzelansatz finden

Pflanze aus dem Topf nehmen und die oberste Erdschicht abkratzen, um den Wurzelansatz zu finden. Wichtig, weil die Wurzeln im Idealfall sternförmig vom Stamm ausgehen sollen, jedoch keine direkt auf den Betrachter weisen darf. Üblicherweise gibt es diesen Wunsch-Wurzelansatz nicht. Wurscht, weiter geht´s. Abgekratzte Erde unten in den Topf und Pflanze wieder rein. Nicht versuchen, den Ballen völlig zu entwirren, dann kann´ste die Pflanze gleich wegschmeißen. Nie Wurzeln und Äste gleichzeitig gestalten. Bei den ganz Harten soll das gehen, aber besser für den Anfang keine Experimente.

Schritt 2: Vorderseite und 1. Ast festlegen

Wie die Wurzel, so der Ast: Niemals direkt mit dem Finger nach vorne zeigen! (im oberen Drittel ist das allerdings erlaubt). Der Stamm sollte bis zu 2/3 seiner Höhe von vorne zu sehen sein, der unterste Ast etwa auf 1/3 der Gesamthöhe sein. Also muß ich schauen, wo habe ich einen etwas dickeren Ast, der sich als erster Ast eignen würde und damit habe ich zwangsläufig auch schon in etwa die Endhöhe des Baumes bestimmt! Dieser Ast sollte rechts oder links am Baum befestigt sein und leicht nach vorn weisen. Die nachfolgenden Äste sollen dann immer voneinander versetzt stehen, also jetzt der Rückseitenast , dann der linke oder rechte usw. wie eine Wendeltreppe immer weiter hoch.
Diese Reihenfolge ist allerdings nicht zwingend vorgeschrieben; außerdem hat der Baum darüber sowieso eine eigene Meinung. Von oben betrachtet sollte kein Ast über dem anderen stehen, damit er dem unteren nicht das Licht wegnimmt. Der stirbt dann nämlich irgendwann ab und dann hast du bestenfalls `nen neuen Literaten.

Schritt 3: Überflüssiges raus

Jetzt schnippeln wir erst mal all das Grüne unter unserem ersten Ast weg. Sollte hierbei auch ein dickerer sein, lassen wir hiervon ein Stück stehen, das wird zum Jin. Totholztechniken beschreib ´ ich hier aber nicht auch noch; ein bißchen Schnitzen reicht hier erstmal aus. Jin ist aber häufig besser als ganz wegschneiden, denn die dabei entstehende Schnittwunde wäre schon sehr groß. Kleine Austriebe am Stamm, mit denen wir nichts anfangen können, nehmen wir gleich mit weg, auch offensichtlich überflüssige Äste. Aber VORSICHT: Ab ist ab! Dadurch wird der Baum schon mal lichter und übersichtlicher und Frau/Mutter schlägt das erste Mal entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen.

Schritt 4: Spitze festlegen

Unser Bäumchen ist mit Sicherheit zu hoch, denn wir wollen ja einen möglichst dicken Stamm im Verhältnis zur Höhe erreichen. Also schau´n wir mal, welcher Ast denn zur neuen Spitze werden sollte. Den biegen wir später mit Hilfe von Draht hin, können jetzt aber schon mal das viel zu lange Ding oben wegnehmen, Jin oder nicht davon machen entscheidet die
Dicke des Triebes. Da oben ´ne Riesenschnittwunde könnte die Spitze vertrocknen lassen. Das kann man besser ein Jahr abtrocknen lassen und dann wegschneiden.

(weiter geht es in -Teil 2-mit Tipps für Drahtanfänger).
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)


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