Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

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Bonsette
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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 11.05.2016, 18:19

Beide aus dem Blumenkasten geretteten Wacholder haben meine mutigen "großen" Gestaltungsarbeiten überlebt und treiben gerade schön frisch aus. :-D
2016-05-11_.jpg
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LG
Steffi

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 07.09.2016, 17:29

Heute habe ich versucht, erste Polster-Ansätze aus den frischen Trieben zu formen.
Da ich noch nicht weiß, wie weit sich diese Wacholder zurück verzweigen, habe ich an einigen Trieben noch die neuen Nadelbüschel dran gelassen. Wenn die weiter zurück geschnittenen jedoch auch wieder frische Nadeln schieben, kann ich im Frühjahr mutiger ins Grün schneiden.
2016-09-07_.jpg
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LG
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Ferry
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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Ferry » 12.09.2016, 15:00

Die Bäumchen haben die Gestaltungseingriffe sehr gut weggesteckt und haben sich gut entwickelt. Von dem auf der Oberseite eingerissenen Ast bemerkt man auf dem Foto gar nichts mehr.
LG,
F.

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 23.09.2016, 19:48

Der Riss auf der Oberseite des ersten Astes ist wirklich schon ganz gut verheilt. Aber leider habe ich mit dem Fahrradschlauch nicht rechtzeitig erkannt, dass die Rinde darunter schon Abdrücke vom Draht angenommen hat. Dieses enttäuschende Bild bot sich dann heute nach dem Entdrahten:
2016-09-23-drahtspuren.jpg
Bleibt zu hoffen, dass die Drahtspuren in ein paar Jahren ein wenig verwachsen.

LG und ein schönes sonniges erstes Herbstwochenende!
Steffi

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 21.04.2017, 10:18

Heute war bei meinen beiden Wacholdern das Kürzen der frischen Triebe dran, um den Polster-Aufbau voran zu bringen.

Der größere Wacholder hat letzten Monat auch eine neue Schale bekommen, und man sieht die Drahtabdrücke im Hauptstamm vom letzten Jahr zum Glück nicht mehr ganz so deutlich.
2017-04-20_.jpg
Der Zickzack-Knick (weil es unten keine Triebe gab) im ersten linken Ast des anderen Wacholders hält nun auch ohne Kabelbinder. Der müsste eigentlich auch mal einen Wurzelschnitt bekommen (der letzte war 2014). Ist der späte April bei Wacholdern für einen Wurzelschnitt wohl noch geeignet?
2017-04-20_.jpg
LG
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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 03.11.2017, 00:50

Bei ungemütlichem Wetter habe ich mir die beiden Wacholder heute zum Schneiden mal rein geholt.
Der größere bekam nur einen Spitzenschnitt, um die Polster in Form zu bringen.
2017-11-02_.jpg
Dem kleineren habe ich neben dem Ausputzen auch einige Zweige der noch aufzubauenden Polster in die richtige Stellung gedrahtet. Leider bin ich im Frühjahr neben dem Umzug nicht mehr dazu gekommen, ihn umzupflanzen. Ich hatte auch das Gefühl, dass er nicht mehr so kräftig wie in den letzten Jahren wuchs. Nächstes Jahr ist ein Umpflanzen mit Wurzelschnitt also dringend fällig. (Das letzte war im Frühjahr 2014.)
2017-11-02a_.jpg
vorher
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nachher
LG
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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Thorsten1504 » 03.11.2017, 17:39

Hallo Steffi.

Danke für das Update!!!

Deine Wacholder haben sich gut entwickelt.
Der große gefällt mir besonders gut.
Sind die Drahtnarben denn schon etwas verwachsen???

Gruß

Thorsten *wink*

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 05.11.2017, 18:53

Danke, Thorsten! :)
(Der „Große“ ist wie ich gerade gemessen habe mit 29cm übrigens nur 2cm größer.)
Und seine Drahtwunden verheilen ganz gut; in ein paar Jahren sieht man sie vielleicht gar nicht mehr.

Beim „Kleinen“ hatte ich den unteren Ast am linken Hauptstamm vor zwei Jahren hin und her geknickt an den Hauptstamm gebunden, um das Grün näher an den Stamm zu holen.
Jetzt hat der Ast die Position angenommen, aber irgendwie gefällt mir dieser Knick nun doch nicht. Er wirkt finde ich etwas unnatürlich, und dadurch entsteht optisch eine Verdickung, obwohl der Stamm eigentlich schon eine einigermaßen gute Verjüngung hat.
2017-11-knick.jpg
Im Moment sehe ich da zwei Möglichkeiten:
Ich könnte den Knick mit Keilen wieder etwas auseinander ziehen, dadurch entsteht aber ein unschönes (?) symmetrisches „W“ mit dem rechten Hauptstamm. (→ Idee 1)
Oder ich verzichte auf den Ast und lasse den linken Hauptstamm nur als Jin stehen. (→ Idee 2)
2017-11-ideen.jpg
Was meint ihr? Habt ihr noch andere Ideen?

LG
Steffi

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Opa Lutz » 05.11.2017, 19:59

Hallo Steffi,
ein sehr interessantes Bäumchen.
Währe es vielleicht möglich das Bäumchen etwas tiefer einzupflanzen.
2017-11-02b_.jpg
Ansonsten würde ich mich wohl doch für deine zweite Idee entscheiden.
Grüße Lutz

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Thorsten1504 » 05.11.2017, 20:25

Hallo Steffi,

also anhand Deines Gemäldes würde mir der Ast nicht unbedingt fehlen.

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Re: Wacholder aus dem Blumenkasten – lohnendes Rohmaterial?

Beitrag von Bonsette » 06.11.2017, 19:20

Vielen Dank für eure Tipps, Lutz und Thorsten!

@ Lutz: Wenn ich den Wacholder tiefer einpflanze, sieht es nur von Weitem wie ein dicker Stammansatz aus, denn die Knicke in dem Ast sind nicht verwachsen, sondern stehen nach vorne links ab. Außerdem hat der Baum eigentlich schon ein ganz nettes Nebari.

@ Thorsten: Ja, eine Gestaltung ohne den Ast kann ich mir jetzt eigentlich auch vorstellen. (Wäre dann halt eher eine klassische Gestaltung.) Ich hatte bei der ersten Gestaltung 2015 nur gedacht, dass dieser Ast den Baum irgendwie mal besonders interessant machen könnte. Aber die Knicke passen (finde ich) nun nicht so recht zum Rest des Baumes. Ich werde den Ast wohl erst für ein Dickenwachstum des Stammansatzes noch dran lassen. Und wenn keine andere Idee mehr kommt, fällt er irgendwann.

LG
Steffi

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