Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

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BonsaiWave
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Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von BonsaiWave » 07.01.2019, 14:55

Guten Tag zusammen,
an Weihnachten überraschte mich meine Freundin mit einem Geschenk der besonderen Art. Da ich schon immer mal wieder von einem Bonsai gesprochen hatte, und schon früher mal einen besessen habe, dieser mir allerdings eingegangen ist, war ich sehr ernstaunt aber auch glücklich darüber, dass sie mir zu Weihnachten eine Chinesische Ulme schenkte. Schönes Bäumchen, dachte ich mir. Hat sie gut ausgesucht. Dazu bekam ich noch den passenden Bonsaidünger von CompoSana. Ich dachte mir - dieses mal klappt es, du kriegst das Bäumchen durch. Und so laß ich über die Haltung und Pflege der Ulme und bin schon bei der Standortwahl im Winter komplett überfordert gewesen, da es da bei Ulmen wohl nicht "den richtigen" Winterstandort gibt, da eine so reagiert, die andere so.
Naja, sie steht jetzt bei mir im "Büro", welches kaum bis garnicht geheizt wird und ca. 16Grad drin sind. Platz am Fensterbrett zur Südseite hin - also Sonne kriegt sie, falls mal welche da ist im Winter. Ob das der richtige Platz ist, weiß ich mittlerweile leider noch nicht so ganz , da ich gestern und vorgestern festegestellt habe, dass der wunderbare kleine Baum anfängt Blätter zu verlieren - und auch, soweit ich das überblicken kann, keine nachwachsen.

Nun die Frage, was mache ich falsch?

Ich besprühe sie eigentlich täglich mit etwas Wasser und halte, wie vorgeschrieben, somit ein, dass die Erde nie komplett austrocknet.

Zudem noch ein paar allgemeine Fragen zum Umgang mit Bonsais, speziell der Chinesischen Ulme.

Wie bzw. ab wann sollte ich düngen? Erst im Frühjahr, sobald die Temperaturen stabil über 15 Grad draussen sind und der Sommerstandort (im Garten) benutzt wird, oder?

Wie funktioniert das ganze mit Schneiden und Drahten, wann fängt man damit an und vorallem wie geht man vor, ohne dass der Baum erheblichen Schaden nimmt?

Wann muss ich umtopfen? Da die Pflanze aus einem Bekannten Baumarkt ist, habe ich keine Ahnung wie alt das Bäumchen ist. Beim Umtopfen habe ich gelesen, dass auch die Wurzeln geschnitten werden sollen? Wie genau soll ich mir das vorstellen?

Sollte ich eventuell eine UV Lampe über die Ulme anbringen, damit die Temperatur am Momentanen Winterstandort ca. 15-116 Grad) auch zur Beleuchtungszeit/Sonnenzeit passt, oder ist dies nicht nötig?

Ich werde mich die Tage auch nochmal hier natürlich noch weiter einlesen. :) Echt alles sehr sehr informativ hier. TOP!
Danke schonmal für die Antworten.

Hier nochmal Bilder:
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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von espanna » 07.01.2019, 17:33

Hallo BonsaiWave,

und herzlich willkommen!
Wenn du die Möglichkeit hast die Ulme zwischen 1-5 Grad zu überwintern (draussen, Kalthaus o.Ä.) würde ich das machen. Schön wäre halt unter 10 Grad. Wenn die Ulme auf dem Fensterbrett bleiben soll wirst du wohl auch heizen wodurch die Luft sehr trocken wird. Leg doch eine Wasserschale unter den Baum (die Abzugslöcher der Schale dürfen aber nicht im Wasser stehen!), was für ein wenig Luftfeuchtigkeit sorgt.
Dreh dein Bäumchen 1 mal in der Woche.
Kannst alle 2-3 Wochen mit der 1/2 der angegebenen Menge düngen.
Nur dann gießen wenn die "Erdoberfläche" trocken ist. Dann aber so viel (im Spülbecken, oder Badewanne...) bis es unten rausläuft. Kannst auch im Sucher (rechts oben) nach der "Stäbchen-Methode" suchen.
Schneiden, drahten, umtopfen kannst du dann machen wenn du dich genügend reingelesen hast, aber nicht vor April-Mai. (eigentlich würde ich dem Baum 1 Jahr Zeit geben, wenn das Wasser gut abfließt, und nichts machen ausser düngen, wässern und drehen )
Eine Tageslichtlampe halte ich für übertrieben, das wird auch ohne gehen.
Dass du bzw. die Ulme gelbe, helle, unschöne Blätter hat kann viele Ursachen haben. Ich würde nicht panisch reagieren, es ist Winter -> im Frühling kehrt das Leben zurück!
Die Ch. Ulmen sind sehr dankbare und robuste Pflanzen.

Viel Spaß mit deinem Geschenk!
Gruß!

László

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von bonsaiheiner » 07.01.2019, 17:43

Hallo,
die chinesische Ulme (ulmus parvifolia) ist die einzige ostasiatische Ulme, die teilimmergrün ist, also bis weit in den Winter hinein einen Grossteil ihrer Blätter behält und erst mit dem Neuaustrieb im Frühjahr nach und nach ihre alten Blätter abwirft. Je mehr man sich von der veralteten Ansicht abwendet, diese Ulmenart als "indoor", also als Baum für die Wohnung, zu behandeln und ihn weitgehend draußen hält, umso eher wirft er in der kalten Jahreszeit seine Blätter ab, behält aber immer noch ein paar.
Von daher erklärt sich also ein Teilblattverlust im Herbst/Winter als ganz natürliches Phaenomen.
Alles was wichtig ist findest Du unter

viewtopic.php?t=20175

Beispiele zur Chinaulme und Pflegeberichte gibt es hier im Forum sehr zahlreich.
Für Dich ist wichtig zu wissen, welchen Weg Du mit dem Baum gehen willst.
Falls es die sogenannte Besenform sein soll, gib mal "kleine Chinaulme" in die Suchfunktion ein.
Hab keine Bedenken, hier weitere Fragen zu stellen, wenn Dir etwas nicht klar ist. Es gibt keine doofen Fragen, nur doofe Antworten.
Gruß,
Heiner
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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von BonsaiWave » 08.01.2019, 13:29

erstmal Danke euch zwei für die ausfühlrichen und netten Antworten - es freut mich zu hören, dass dies hier kein Forum ist in dem alles als "dumme Anfängerfrage aufgrund von Nichtlesens" hingestellt und mit "lesen, lesen, lesen" geantwortet wird, gefällt mir :)

Also, zur Überwinterung des Bonsais. Ich denke, dass ich die Ulme diesen Winter an dem bisherigen Platz - der Fensterbank - stehen lassen, auch um sie von dem großen Temperaturunterschied von jetzt (ca. 15Grad), zu dem am anderen Standort (draussen - 4Grad) zu bewahren. Ich denke dieser rapide Abfall von jetzt auf Gleich kann und wird ihr nicht guttun, oder? Nächstes Jahr werde ich sie dann einfach im Frühjahr (nach Eisheiligen?!) raussetzen, und dann dort auch belassen, damit sie sich peu a peu an die Jahreszeiten gewöhnen kann :) Wobei ich ihr bestimmt nachtrauern werde, da ich sie, gerade in der kalten jahreszeit draussen nicht so schön im Blick habe wie jetzt hier in der Wohnung - aber naja, gibt ja auch Indoor Bonsais die mir gefallen und bestimmt gepflegt werden wollen :)

Den Tipp, eine Unterschale unterzustellen und diese mit Wasser zu füllen um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen habe ich natürlich direkt umgesetzt.


Zum Dünger habe ich dann aber noch Fragen. Und zwar zeigt die Dosiermengen Tabelle auf dem Dünger folgendes:

März - Oktober - Zimmer- & Gartenbonsai - 1x pro Woche

November - Februar - Zimmerbonsai - 1-2x pro Woche

November - Februar - Gartenbonsai - nicht düngen

Jetzt stellt sich mir die Frage, nach welcher Vorgabe ich das Ganze (bzw wie du erwähnst hast die Hälfte der Vorgabe) zutun habe? Weil, wie ich mittlerweile ja weiß ist die Ulme kein Indoorbonsai sondern eher Outdoor, und die soll man ja da laut Angaben nicht düngen zwischen Nov. und Feb. ?! Kannst, oder könnt ihr mir da nochmal Tipps zu geben?


Getaucht habe ich den Bonsai heute morgen ebenfalls - da das Substrat (wenn man es so nennen kann) wirklich sehr hart war und durch gießen kaum Wasser aufgenommen hat. Habe das Bäumchen solange getaucht bis keine Luftblässchen mehr hoch kamen, ist soweit richtig, oder?

Hier nochmal ein Bild, wo man die Tockenheit förmlich sieht:
20190108_125753.jpg
20190108_125753.jpg (135.59 KiB) 1318 mal betrachtet
Nun ist die kleine ja ein Baumarkt Bonsai - und ich laß, dass man diese am besten direkt umtopfen sollte in einen größeren Topf und zudem ein anderes Substrat verwenden sollte. Frage ist nun - ist die wirklich nötig und, falls ja, wo beziehe ich solch ein Substrat, wie es hier im Forum in der Beschreibung der Chinesischen Ulme beschrieben ist?


Dass das Verlieren der Blätter durchaus normal zu sein scheint hat mich natürlich auch erstmal beruhigt, allerdings achte ich auch momentan sehr akribisch auf Veränderungen des Baums und alles um ihn herum. Bin ich da evtl. etwas zu genau/vorsichtig?

Zu den Formen bzw. mein Ziel, wie die Ulme mal aussehen soll, muss ich sagen, dass mir die von dir genannte "Besenform" doch sehr sehr gut gefällt. Dies enstpricht doch etwa diesem hier auf dem Bild?!
Besenform ZIEL!.JPG
Besenform ZIEL!.JPG (27.83 KiB) 1318 mal betrachtet
Aber gibt es (vielleicht sogar hier im Forum) irgendeine Übersicht, auf der noch andere mögliche Formen dargestellt sind?

So, ich denke dass wars dann erstmal. Ich freue mich schon, wieder was von euch zu lesen und danach hoffentlich wieder etwas schlauer zu sein im Bezug auf die Pflege meiner kleinen Chinaulme.


Edit: Mist ist grade noch was eingefallen - meint ihr ich soll, solange der Bonsai nun noch drin steht - einen kleinen Ventilator besorgen und ihn hin und wieder damit versorgen?
LG,
BonsaiWave

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von espanna » 08.01.2019, 17:34

Moin,

die frostfreie Überwinterung ist wie gesagt dem in der Wohnung vorzuziehen.
Der Baum soll nicht übermäßig gedüngt werden, da die Wachstumsperiode noch nicht angefangen hat und der Baum auch wenige Blätter hat. Wenn du jetzt alle 2-3 Wochen (solange Blätter vorhanden sind) die hälfte Düngermenge für Zimmerpflanzen nimmst machst du nichts falsch.
Dein Substrat war wirklich sehr trocken. Wenn es jetzt gut Wasser aufgenommen hat und das Wasser beim nächsten gießen gut durchläuft passt es erstmal. Wenn nicht kannst du mit nem Essstäbchen, Schraubendreher Löcher in die Erde stechen und das wird dann bis Frühling auch helfen. Wichtig ist dass das Wasser überall an die Wurzeln kommt. Dann kannst du dir Substrat von Sponsor (Bonsaischule Enger) besorgen und Umtopfen.
Auf keinen Fall mit 'nem Venitllator rangehen! Eine Schale mit Wasser drunter, wöchentlich drehen, mal-mal düngen, wässern bis keine Bläschen mehr hochkommen, oder bis das Wasser halt überall gleichmäßig durchläuft.

Übers Umtopfen und Gestalten kannst du dich ja bis zum Frühling schlau machen (oder Hilfe beim AK, oder Bonsaifreund holen).
Dein "Zielbaum" gefällt mir auch!
Gruß!

László

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von bonsaiheiner » 09.01.2019, 11:08

Hallo Bonsaiwave.
es zeigt sich wieder einmal, dass aufgeräumt werden muss mit der Vorstellung, dass Kühle den Bäumen nicht guttut. Das Gegenteil ist der Fall.
Kühle Überwinterung hat außerdem den Vorteil, dass der Baum in Winterruhe verharrt, nicht anfängt, verfrüht auszutreiben und dann bei relativem Lichtmangel
gezwungen wird, vergeilte Triebe zu bilden. Diese würden später sowieso entfernt, kosten aber Kraft und schwächen den Baum.
Ein Baum in Ruhe benötigt ab und zu Wasser, aber keinen Dünger. Kann man vergleichen mit der Tatsache, dass ein Igel, Murmeltier oder Siebenschläfer im Winterschlaf keine Nahrung braucht. Die hat er sich vorher angefuttert in Zeiten des Überflusses, so wie es die meisten Laubbäume ja auch machen
Ein weiterer Punkt ist das "overprotecting", das sorgenvolle Verhätscheln. Unter diesen Punkt muß Deine Idee mit dem Ventilator gesehen werden, ein absolutes nogo.
Ein kluger Bonsaimensch sagte mir mal: "Wenn Du ernsthaft Bonsai betreiben willst und Du bereits einen hoffnungsvollen Kandidaten pflegst, dann schaffe Dir einen zweiten an!"

Die Chinaulme ist sehr gut für Bonsai geeignet, sie verzeiht viel und bildet mit zunehmender Verzweigungsdichte sehr kleine, dichtstehende Blättchen aus, wie Dein anvisierter Zielbaum beweist. Dass Du diesem Ziel nahekommst, ist Dir zu wünschen. Wenn auf dem Weg dahin weitere Fragen kommen, nur her damit.
Gruß
Heiner
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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von BonsaiWave » 11.01.2019, 14:56

Hab jetzt nochmal ne Frage zum düngen... Ich bin mir da sehr unsicher. Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt. Nun gieße ich die 2 Liter Wasser ja aber nicht alles auf einmal auf den Baum? Sondern brauche dafür wohl etwas mehr Zeit. Auf dem Dünger steht aber 1-2 mal pro Monat düngen - und ich soll ja nur 1 mal in 2 Monaten düngen, oder? Was wird als ein Duüngvorgang hier bezeichnet? Bis die 2 Liter Wasser - Dünger Gemisch aufgebraucht sind oder einfach nur einmal den Baum damit gießen? Und in 2 Monaten dann wieder?

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von Thorsten1504 » 11.01.2019, 15:48

BonsaiWave hat geschrieben:
11.01.2019, 14:56
Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt.
bonsaiheiner hat geschrieben:
09.01.2019, 11:08
Ein Baum in Ruhe benötigt ab und zu Wasser, aber keinen Dünger.
BonsaiWave hat geschrieben:
11.01.2019, 14:56
Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt. Nun gieße ich die 2 Liter Wasser ja aber nicht alles auf einmal auf den Baum?
Wer rechnen kann ist klar im Vorteil!!! :-D :-D :-D

Gruß

Thorsten *wink*

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von mydear » 11.01.2019, 16:23

BonsaiWave hat geschrieben:
11.01.2019, 14:56
Hab jetzt nochmal ne Frage zum düngen... Ich bin mir da sehr unsicher. Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt. Nun gieße ich die 2 Liter Wasser ja aber nicht alles auf einmal auf den Baum? Sondern brauche dafür wohl etwas mehr Zeit. Auf dem Dünger steht aber 1-2 mal pro Monat düngen - und ich soll ja nur 1 mal in 2 Monaten düngen, oder? Was wird als ein Duüngvorgang hier bezeichnet? Bis die 2 Liter Wasser - Dünger Gemisch aufgebraucht sind oder einfach nur einmal den Baum damit gießen? Und in 2 Monaten dann wieder?
ganz locker bleiben... wichtig ist beim Dünger dass die maximale Konzentration nicht überschritten wird. Mischen nach Anleitung, dann gießt du genau die Menge die dein Baum braucht, mehr nicht. Die restliche Düngerlösung in einen Behälter umfüllen und künftig alle deine Grünpflanzen damit düngen. Bonsaidünger ist ganz normaler Dünger, nur eben teurer

Grüße
Rainer

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von BonsaiWave » 12.01.2019, 00:01

Thorsten1504 hat geschrieben:
11.01.2019, 15:48
BonsaiWave hat geschrieben:
11.01.2019, 14:56
Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt.
bonsaiheiner hat geschrieben:
09.01.2019, 11:08
Ein Baum in Ruhe benötigt ab und zu Wasser, aber keinen Dünger.
BonsaiWave hat geschrieben:
11.01.2019, 14:56
Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt. Nun gieße ich die 2 Liter Wasser ja aber nicht alles auf einmal auf den Baum?
Wer rechnen kann ist klar im Vorteil!!! :-D :-D :-D

Gruß

Thorsten *wink*
Danke, deine Antwort hat mir sehr geholfen!!! :-D :-D :-D

Sorry für den Fehler - wird aber leider, trotz deines Kommentars, nicht mein letzter gewesen sein. ;)

Gruß

Jonas *wink*





mydear hat geschrieben:
11.01.2019, 16:23
BonsaiWave hat geschrieben:
11.01.2019, 14:56
Hab jetzt nochmal ne Frage zum düngen... Ich bin mir da sehr unsicher. Habe gerade den Dünger wie beschrieben mit 2 Liter Wasser und etwas Dünger angesetzt. Nun gieße ich die 2 Liter Wasser ja aber nicht alles auf einmal auf den Baum? Sondern brauche dafür wohl etwas mehr Zeit. Auf dem Dünger steht aber 1-2 mal pro Monat düngen - und ich soll ja nur 1 mal in 2 Monaten düngen, oder? Was wird als ein Duüngvorgang hier bezeichnet? Bis die 2 Liter Wasser - Dünger Gemisch aufgebraucht sind oder einfach nur einmal den Baum damit gießen? Und in 2 Monaten dann wieder?
ganz locker bleiben... wichtig ist beim Dünger dass die maximale Konzentration nicht überschritten wird. Mischen nach Anleitung, dann gießt du genau die Menge die dein Baum braucht, mehr nicht. Die restliche Düngerlösung in einen Behälter umfüllen und künftig alle deine Grünpflanzen damit düngen. Bonsaidünger ist ganz normaler Dünger, nur eben teurer

Grüße
Rainer

Alles klar , ich danke dir :) Hab es auch genau so gemacht. :)

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von Thorsten1504 » 12.01.2019, 00:17

BonsaiWave hat geschrieben:
12.01.2019, 00:01
Sorry für den Fehler - wird aber leider, trotz deines Kommentars, nicht mein letzter gewesen sein. ;)
Hallo Jonas,

fehler haben wir alle am Anfang gemacht und mache ich jetzt auch noch reichlich. :-D :-D :-D
Meine Antwort war auch nicht böse gemeint falls das so rübergekommen ist.
Wollte nur zum Nachdenken anregen. Denn manchmal steht man ja selbst auf der Leitung und kommt dann vielleicht selber nicht drauf, das man die Düngerdosierung auch einfach mal auf 1 Liter oder 0,5 Liter runterrechnen kann. :-D :-D :-D
Aber wie schon geschrieben, wird während der Ruhezeit eh nicht gedüngt...

Gruß

Thorsten *wink*

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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von achim73 » 12.01.2019, 11:26

das man die Düngerdosierung auch einfach mal auf 1 Liter oder 0,5 Liter runterrechnen kann.
ist aber oft schwierig, weil dann sowas wie 5 ml rauskommt, was schwer zu dosieren ist.

generell dünge ich aber selbst den eizigen wirklichen indoor, ficus retusa, im winter überhaupt nicht. er wächst ja auch nicht, weil gar nicht genug licht vorhanden ist. und so isses eigentlich mit aller immergrünen bzw. halb-immergrünen.
Gruss, Achim
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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von espanna » 12.01.2019, 12:50

achim73 hat geschrieben:
12.01.2019, 11:26
. er wächst ja auch nicht, weil gar nicht genug licht vorhanden ist. und so isses eigentlich mit aller immergrünen bzw. halb-immergrünen.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Da hängt einiges vom Standort ab.
MMn. lebt und „arbeitet“ alles was grün ist. Für die Arbeit braucht es Stoffe vom Dünger oder aus Reserven. Wenn die Pflanzen warm (15-20 Grad) im Büro oder Haus stehen, Licht bekommen, dann wachsen die auch.
Bei mir wachsen die natürlich auch nicht wie im Sommer, aber sie wachsen.
Alle helleren Blätter und Triebe sind neu, und das geht die ganze Zeit so ;)

Falls die Bilder stören Jonas, entferne ich diese gerne!
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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von achim73 » 12.01.2019, 13:19

ja, stimmt schon. aber nur bei einem wirklich sehr hellen standort. und sagen wir mal so - ich habe noch keine manmgelerscheinungen festgestellt, wenn ich von oktober bis märz nicht dünge.

so oder so - im vorliegenden fall ist glaube ich die frage das düngens wirklich zweitrangig. viel wichtiger ist die passende wasserversorgung , stichwort schlechtes substrat.
gib mal als suchbegriff "holzstäbchen" ein, das wäre hier bestimmt sinnvoll.
Gruss, Achim
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Re: Meine Chinesische Ulme - Erste Probleme und Anfängerfragen

Beitrag von mydear » 12.01.2019, 13:38

achim73 hat geschrieben:
12.01.2019, 11:26
das man die Düngerdosierung auch einfach mal auf 1 Liter oder 0,5 Liter runterrechnen kann.
ist aber oft schwierig, weil dann sowas wie 5 ml rauskommt, was schwer zu dosieren ist.

generell dünge ich aber selbst den eizigen wirklichen indoor, ficus retusa, im winter überhaupt nicht. er wächst ja auch nicht, weil gar nicht genug licht vorhanden ist. und so isses eigentlich mit aller immergrünen bzw. halb-immergrünen.
Hallo Achim,

Einfach aus der Apotheke Injektionsspritzen mit 2 und 5 ml besorgen, dann ist Dosieren ein Kinderspiel. Gilt auch auch für Spritzmittel.

Ich dünge im Winter schon alle 14 Tage Zypergras, Hibiscus und Ficus. Nach dem Reinholen der Zimmerpflanzen im Oktober haben sie erst mal viele Blätter geworfen. In den etwas wärmeren Räumen zum Süden treiben sie schon wieder nach. Sie haben auch schon wieder satt dunkelgrüne Blätter bekommen. Macht einfach jeder wie er es für richtig hält.

Grüße
Rainer

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