Frage zu einem Findling
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ManfredKurt
- Beiträge: 6
- Registriert: 17.02.2012, 12:14
Frage zu einem Findling
Hallo zusammen,
ich habe vor ein paar Tagen ein Bäumchen gefunden. Das Bäumchen hat einen kompakten Wurzelballen (es war offensichtlich eingetopft) und lag auf einem Abfallhaufen. Ich habe das Bäumchen mitgenommen und zuhause eingetopft. Was meint ihr dazu – kann man mit diesem Rohmaterial einen Bonsai formen?
Ich glaube es ist eine Fichte. Da ich wirklich blutiger Anfänger bin bin ich über jeden Fingerzeig dankbar.
Vielen Dank
Manfredkurt
ich habe vor ein paar Tagen ein Bäumchen gefunden. Das Bäumchen hat einen kompakten Wurzelballen (es war offensichtlich eingetopft) und lag auf einem Abfallhaufen. Ich habe das Bäumchen mitgenommen und zuhause eingetopft. Was meint ihr dazu – kann man mit diesem Rohmaterial einen Bonsai formen?
Ich glaube es ist eine Fichte. Da ich wirklich blutiger Anfänger bin bin ich über jeden Fingerzeig dankbar.
Vielen Dank
Manfredkurt
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Re: Frage zu einem Findling
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum - wer hat sich auf den Schutt gehau'n?
Da du den kompakten Wurzelballen entdeckt hast, würde ich auf eine kultivierte Tanne tippen.
Einer solche sollte möglichst gerade sein mit gleichmäßiger symmetrischer Astverteilung.
Eben etwas für den hübschen Vorgarten...
Das will man bei Bonsai eher nicht erreichen. Da will man eher einen lebendigen Stamm,
mit durch Wind und Wetter gebeugten Ästen, der den Kampf mit den Natur über die Jahre zeigt.
Also das ganze Gegenteil vom in Kultur gezogenen Bäumen.
In deinem Fall handelt es sich wohl auch noch um eine wie Blautanne oder Blaufichte.
Selbst nach einer Gestaltung wird der Baum irgendwie an Vorgarten erinnern.
Ich denke für den Anfang bist du mit günstigem Rohmaterial vom Fachhändler besser dran.
Wenn du Nadelbäume magst, wäre eine Kiefer auch eine besser Wahl, als eine Tanne.
Liebe Grüße
Marcel
Da du den kompakten Wurzelballen entdeckt hast, würde ich auf eine kultivierte Tanne tippen.
Einer solche sollte möglichst gerade sein mit gleichmäßiger symmetrischer Astverteilung.
Eben etwas für den hübschen Vorgarten...
Das will man bei Bonsai eher nicht erreichen. Da will man eher einen lebendigen Stamm,
mit durch Wind und Wetter gebeugten Ästen, der den Kampf mit den Natur über die Jahre zeigt.
Also das ganze Gegenteil vom in Kultur gezogenen Bäumen.
In deinem Fall handelt es sich wohl auch noch um eine wie Blautanne oder Blaufichte.
Selbst nach einer Gestaltung wird der Baum irgendwie an Vorgarten erinnern.
Ich denke für den Anfang bist du mit günstigem Rohmaterial vom Fachhändler besser dran.
Wenn du Nadelbäume magst, wäre eine Kiefer auch eine besser Wahl, als eine Tanne.
Liebe Grüße
Marcel
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ManfredKurt
- Beiträge: 6
- Registriert: 17.02.2012, 12:14
Re: Frage zu einem Findling
Hallo Marcel,
ganz ehrlich gesagt hab ich den Inhalt deiner Antwort schon erahnt. Die Symmetrie und "Langweiligkeit" des Ausgangsmaterials hab ich auch so bewertet. Aber ich hab die Hoffnung gehabt, dass es doch eine Lösungsansatz gibt.
Ich hatte mir gedacht das ganze Teil in eine geneigte Form zu stellen und den oberen Teil zu kappen – vielleicht als Totholz steten zu lassen und so noch ein wenig Spannung reinzukriegen. Schade dass das keine Wert hat.
Wie gesagt: Ich hab schon viel gelesen... aber von der praktischen Seite her bin ich gänzlich "unbeleckt". :-)
Trotzdem ganz lieben Dank für deine Antwort.
Ich wünsch dir ein klasse Wochenende
Liebe Grüsse
Manfred
ganz ehrlich gesagt hab ich den Inhalt deiner Antwort schon erahnt. Die Symmetrie und "Langweiligkeit" des Ausgangsmaterials hab ich auch so bewertet. Aber ich hab die Hoffnung gehabt, dass es doch eine Lösungsansatz gibt.
Ich hatte mir gedacht das ganze Teil in eine geneigte Form zu stellen und den oberen Teil zu kappen – vielleicht als Totholz steten zu lassen und so noch ein wenig Spannung reinzukriegen. Schade dass das keine Wert hat.
Wie gesagt: Ich hab schon viel gelesen... aber von der praktischen Seite her bin ich gänzlich "unbeleckt". :-)
Trotzdem ganz lieben Dank für deine Antwort.
Ich wünsch dir ein klasse Wochenende
Liebe Grüsse
Manfred
Re: Frage zu einem Findling
Hallo Manfred
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Gruß raga
... ganz so würde ich das nicht sehen. Fichten (Tannen sicher auch) sind nicht leicht zu gestallten. Wenn du einmal einen Fichten-/Tannenbonsai dein eigen nennen möchtest, solltest du wissen wie du ihn gestalten kannst bzw. seine Form erhältst. Deshalb würde ich den "Tannebaum" als Übungsbaum behalten. Besonders da du selber sagst ...ManfredKurt hat geschrieben: Schade dass das keine Wert hat.
Und wer weiß vielleicht wird ja doch was drausManfredKurt hat geschrieben: Ich hab schon viel gelesen... aber von der praktischen Seite her bin ich gänzlich "unbeleckt".
Gruß raga
Mors est quies viatoris
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ManfredKurt
- Beiträge: 6
- Registriert: 17.02.2012, 12:14
Re: Frage zu einem Findling
Hallo raga,
ich denke ich versuchs, wenns nichts wird... wird es niemand erfahren.
Was meinst du... vom Habitus: Eher aufrecht, oder eher geneigt? Oder ist das einfach Geschmacksache?j
Danke dir.
Manfred
ich denke ich versuchs, wenns nichts wird... wird es niemand erfahren.
Was meinst du... vom Habitus: Eher aufrecht, oder eher geneigt? Oder ist das einfach Geschmacksache?j
Danke dir.
Manfred
Re: Frage zu einem Findling
... ich gehöre nicht gerade zu den Gestaltungspros hier. Von den Quirlen sollten nur ein oder zwei Äste stehen bleiben. Mehr Gestaltungstipps habe ich da jetzt nicht.ManfredKurt hat geschrieben:Was meinst du... vom Habitus: Eher aufrecht, oder eher geneigt? Oder ist das einfach Geschmacksache
Aber viel wichtiger ist, dass du ihn erst einmal wachsen lässt. Wenn er gut Treibt und einen gesunden/vitalen Eindruck macht kannst du dir ernsthafte Gedanken über die Gestaltung machen. Vorher ist die Baumgesundheit das wichtigste sonst produzierst du bloß Brennholz.
Grus raga
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ManfredKurt
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- Registriert: 17.02.2012, 12:14
Re: Frage zu einem Findling
Hallo Manfred,ManfredKurt hat geschrieben:Das Bäumchen hat einen kompakten Wurzelballen (es war offensichtlich eingetopft)
mich stört ein bisschen "es war offensichtlich"
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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ManfredKurt
- Beiträge: 6
- Registriert: 17.02.2012, 12:14
Re: Frage zu einem Findling
Hallo Jürgen,
also der Wurzelballen lag nicht frei, sondern das Bäumchen ragte aus einem (lehmigen) "Topf" voller Erde heraus, der nicht mehr das war. Als offensichtlich war die Pflanze mal eingetopft. Insofern kann ich nicht wirklich viel über den Wurzelbereich sagen (beim Einsammeln wars auch noch sehr kalt) und danach hab ich nicht mehr so sehr drauf geachtet.
Viele Grüsse
Manfredkurt
also der Wurzelballen lag nicht frei, sondern das Bäumchen ragte aus einem (lehmigen) "Topf" voller Erde heraus, der nicht mehr das war. Als offensichtlich war die Pflanze mal eingetopft. Insofern kann ich nicht wirklich viel über den Wurzelbereich sagen (beim Einsammeln wars auch noch sehr kalt) und danach hab ich nicht mehr so sehr drauf geachtet.
Viele Grüsse
Manfredkurt
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Eva Warthemann
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- Registriert: 11.01.2004, 18:10
- Wohnort: Kleinstadt in Sachsen/Anhalt
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Re: Frage zu einem Findling
Hallo manfred!
Ich denke, wenn Du ihn gerade erst eingesammelt hast solltest Du ihn zunächst erst mal zum wachsen bringen und mindestens ein oder zwei Jahre gut pflegen, bevor Du an gestalterische Maßnahmen herangehst. Wichtig ist, das die Wurzeln intakt sind.
Liebe Grüße
Eva Warthemann
Ich denke, wenn Du ihn gerade erst eingesammelt hast solltest Du ihn zunächst erst mal zum wachsen bringen und mindestens ein oder zwei Jahre gut pflegen, bevor Du an gestalterische Maßnahmen herangehst. Wichtig ist, das die Wurzeln intakt sind.
Liebe Grüße
Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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ManfredKurt
- Beiträge: 6
- Registriert: 17.02.2012, 12:14
Re: Frage zu einem Findling
Hallo Eva,
ja das werd ich machen.
Bin selbst gespannt wies weitergeht.
Liebe Grüsse Manfred
ja das werd ich machen.
Bin selbst gespannt wies weitergeht.
Liebe Grüsse Manfred


