Hallo Ralf,
ich kenne den Artikel.
Allerdings ist der Zuwachs, wenn wenig Grünmasse entfernt wird, kaum in der Intensität an der zukünftigen Schnittstelle als wenn dieser Schnitt gleichzeitig zum Wurzelschnitt ausgeführt würde.
Daher immer noch meine Empfehlung, sofort die Kappung auszuführen.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Georg hat geschrieben:Allerdings ist der Zuwachs, wenn wenig Grünmasse entfernt wird, kaum in der Intensität an der zukünftigen Schnittstelle als wenn dieser Schnitt gleichzeitig zum Wurzelschnitt ausgeführt würde.
Daher immer noch meine Empfehlung, sofort die Kappung auszuführen.
Ich werde mich da nicht streiten und bin mir sicher das beide Varianten vor und Nachteile haben.
@ Raga und Georg: Dankeschön für eure Ansichten zu diesem Vorhaben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich jetzt wieder ein wenig einlesen muss. Da ich erst vor 2 Jahren zu diesem Hobby gestoßen bin, stehe ich sicher noch am Anfang. Ich habe mich wie schon geschrieben erst um des Pflege meiner Bäumchen gekümmert, um ein Überleben auf längere Sicht mal zu sichern. Umgetopft habe ich ein Teil meiner Bäumchen ja auch schon, sowie wurde weiters ein Wurzelschnitt durchgeführt, aber gleich den Stamm zu kappen macht mich als Anfänger in dieser Hinsicht schon etwas nervös.
Für welche Variante ich mich entscheide, ich kann es euch nicht sagen. Bei mir schwirrt leider immer noch nach euren Postings im Hinterkopf herum den Baum zu verlieren.
Werner82 hat geschrieben: aber gleich den Stamm zu kappen macht mich als Anfänger in dieser Hinsicht schon etwas nervös.
Mach dir nix draus. Diese Phase hat jeder durch gemacht. Was du jetzt hast, ist ein grob zurecht gestutztes Bäumchen, aus dem du einen Bonsai machen kannst. Das Endergebnis in ein paar Jahren zählt. Guck z.B. mal hier
Hallo Ralf,
ich will mich ja garnicht streiten.
Auch zweifle ich in keinster Weise am Inhalt des Artikels.
Ich denke nur, und das zeigt ja die Praxis auch, daß wenn ich einen unteren Ast fördern will, ich unbedingt die Wuchskraft entsprechend regulieren muß durch gezielten Rückschnitt der oberen Äste und ich deshalb dann doch gleich den radikalen Schnitt machen kann, wenn der Gesundheistzustand des Baumes das zuläßt.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Georg hat geschrieben:Ich denke nur, und das zeigt ja die Praxis auch, daß wenn ich einen unteren Ast fördern will, ich unbedingt die Wuchskraft entsprechend regulieren muß durch gezielten Rückschnitt der oberen Äste
das steht außer Frage.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es sich lohnt die größere Assimilationsfläche des kaum beschnitten Baums zur Förderung der Entwicklung von Wurzelansatz und unterem Stammabschnitt zu nutzen. Zu dem kann ich mir vorstellen, dass der Baum sobald er gut eingewurzelt ist auf das kappen noch kräftiger reagiert und den zunächst verloren Zuwachs an dem Ast der als Stamm weiter geführt werden soll wieder aufhohlt.
Ich seh schon der nächste Baumarkt der chin. Liguster im Angebot hat wird mit ein paar Euro verdienen für zwei Testexemplare
Vorgehensweise: Wurzelschnitt, Stamm kappen, umtopfen und Daumen drücken.
Eine Frage hätte ich noch: Georg hat vorgeschlagen den Baum (siehe Bild) bei der roten Linie zu kappen. Könnte man eventuell den oberen Ast (siehe Bild) bei der orangenen Line auch kappen, oder geht hier die Form schon wieder verloren (was ich befürchte), da dies doch weiter oben ist. Ich hätte mir eventuell gedacht diesen weiteren Ast als Kronenbildung mitzunehmen.