Die (Jahres-)Abschlussdüngung

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derKevin
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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von derKevin » 21.08.2017, 16:21

Danke Jürgen, ich habe mir den Beitrag nun auch mal angesehen.

Ursula, ich glaube wir haben beide Unrecht. :)

Ich hatte vor meiner Aussage nicht wirklich nachgerechnet und mich von den Zahlen täuschen lassen, scheinen doch der Bonsai- und der Orchideen-Dünger jeweils aus einem Viertel N zu bestehen:

4+6+6 = 16 (16 : 4 = 4)
3+4+5 = 12 (12 : 3 = 4)

Oder stehe ich jetzt völlig auf dem Schlauch? :D Keiner von beiden scheint also ärmer an Stickstoff zu sein, lediglich das Verhältnis von P und K ist anders, und halt die Zusatzstoffe. Oder rechne ich komplett falsch?

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derKevin
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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von derKevin » 21.08.2017, 16:27

Andreas Ludwig hat geschrieben:
21.08.2017, 08:02
derKevin hat geschrieben: 10 - 20 cm hoch (soweit ich das als Laie beurteilen kann).
*engel*
:D das bezog sich natürlich auf das Alter :D

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Thorsten1504
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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von Thorsten1504 » 21.08.2017, 16:36

derKevin hat geschrieben:
21.08.2017, 16:21
Ich hatte vor meiner Aussage nicht wirklich nachgerechnet und mich von den Zahlen täuschen lassen, scheinen doch der Bonsai- und der Orchideen-Dünger jeweils aus einem Viertel N zu bestehen:

4+6+6 = 16 (16 : 4 = 4)
3+4+5 = 12 (12 : 3 = 4)

Oder stehe ich jetzt völlig auf dem Schlauch? :D Keiner von beiden scheint also ärmer an Stickstoff zu sein, lediglich das Verhältnis von P und K ist anders, und halt die Zusatzstoffe. Oder rechne ich komplett falsch?
Das sind immer Prozentangaben!!!
Wenn Du also eine Flasche mit 1000ml Dünger hast, sind 4 % N , 6% P und 6% K.
Der Rest ist Wasser.
Also enthalten 1000ml 18 % Nährsalze und 82% Wasser.

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derKevin
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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von derKevin » 21.08.2017, 16:41

Oh, wie dumm von mir. :( Mein Fehler, ich dachte das wären Anteile. Peinlich :)

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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von Andreas Ludwig » 21.08.2017, 16:44

Thorsten1504 hat geschrieben: Also enthalten 1000ml 18 % Nährsalze und 82% Wasser.
Da tust du den Herstellern unrecht. Oft hat es noch ein Tröpfchen grüne oder rosa Farbe drin. *dance*
Aber das mit den Prozenten stimmt und Betrug ist es dennoch nicht: Konzentrate wären ohne Laborgerät kaum zu handhaben.
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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von bonsaiheiner » 21.08.2017, 17:42

Hallo,
Portulacaria afra (i.e. Indoor, steht aber bei mir ab Mai bis Okt. draussen, vollsonnig, Nachttemperaturen sollten aber dauerhaft um 8° oder höher sein) bekommt bei mir seit Jahrzehnten zuerst Dünger vom Discounter, dann nur organisch und mit Beginn der Indoor-Zeit (Okt.-April) überhaupt keinen Dünger. Steht dann bei ca. 15°. Wird dann 1x /Woche gegossen, lässt sonst innere Blätter verschrumpeln, was ihm aber nicht schadet, solange die Triebspitzen grün-saftig bleiben.
Beste Grüsse,
Heiner
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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von MaxdogX » 21.08.2017, 18:25

Hi,

einige haben es ja schon geschrieben, gib den Pflanzen Nährstoffe. Je nach Erdzusammensetzung (Baumarkt Bonsai = Lehmklumpen) solltest du mit Mineralischen Düngern vorsichtig sein, damit das Substrat nicht versalzt.

Ich handhabe es so das im Frühjahr Mineralischer Dünger genutzt wird, bis es für den Organischen Warm genug ist. Dann nehme ich Organischen Dünger in Pelletform, dann kann ich mir sicher sein das ich weder zuviel Dünge noch zu wenig fals ich es vergesse ab und an gebe ich ich ins Gießwasser mineralischen Dünger zwischendurch. Und im Herbst dünge ich nur noch mit PK Dünger.

Ansonsten solltest du falls nicht schon geschehen nächstes Frühjahr das Substrat wechseln auf ein Modernes Substrat und den Pflanzen ordentlich Nahrung zum wachsen geben.

Gruß Eugen

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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von derKevin » 21.08.2017, 19:44

Hallo Eugen,

also die Baumarkt Erde habe ich schon durch eine 70 / 30 Mischung aus Seramis und Bonsai-Erde (leider auch aus dem Gartencenter, keine Akadama Erde) ersetzt. Mitterweile weiß ich, dass normalerweise im Frühjahr umgetopft wird. Ich hatte es unwissend allerdings nach dem Kauf (vor einigen Wochen) getan und werde sie jetzt bis zum nächsten Frühjahr dort lassen müssen.

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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von camaju » 22.08.2017, 09:18

Hallo Kevin
derKevin hat geschrieben:
21.08.2017, 19:44
und werde sie jetzt bis zum nächsten Frühjahr dort lassen müssen.
Bis dahin hast du ja, wie Eugen schon schreibt genügend Zeit, dir gescheites Substrat zu besorgen und dich hier gründlich einzulesen ;-)

Kleiner Tipp noch am Rand. Was verstehst du aktuell unter umtopfen ? Es gibt 2 Möglichleiten.

Umtopfen = am wurzelballen arbeiten/zurückschneiden um den Baum in neues Substrat / neuen Topf zu setzen. Das in der Regel im Frühjahr oder Herbst, was auch einige machen

Umsetzen = ohne was an den Wurzeln zu machen, den Baum vorsichtig aus dem alten Topf nehmen und aufpassen dass man nicht zuviel der Feinwurzeln verliert. Ein bisschen Schwund lässt sich leider nicht ganz vermeiden und den Baum in neues Substrat / neuen Topf setzen.

Diese umsetzen kann man generell von Frühjahr bis Herbst machen. Man sollte aber wissen, was man macht. Diese Aktion sollte z.B. nicht an knallheissen Sommertagen gemacht werden oder an Tagen, wenn extreme Hitze angesagt ist. Geht zwar auch, aber dann sollte der Baum schattig aufgestellt werden und bestenfalls täglich des öfteren übersprüht werden.

Wichtig bei beiden Varianten, dass das Substrat auch ordentlich in den Wurzelballen eingearbeitet wird. Das wär's jetzt mal, grob umrissen. Aber du hast ja jede Menge Zeit, dich einzulesen ;-)
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

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Re: Die (Jahres-)Abschlussdüngung

Beitrag von derKevin » 22.08.2017, 18:50

Dann war es das Umtopfen. Ich habe den Wurzelballen eingeweicht und die alte Erde weitgehend vorsichtig entfernt. Dann ca 1/3 bis 1/2 der Wurzeln zurückgeschnitten, auch von den "nicht in die Form passenden" Ästen einige entfernt. Das Verhältnis von Blattmasse und Wurzeln sollte dann wieder ungefähr gestimmt haben. Anscheinend haben alle das Umtopfen (zumindest bis jetzt) gut überstanden. :) Das Substrat habe ich natürlich auch mit einem Stäbchen zwischen die Wurzeln gestochert.

Ja, danke erstmal an alle für die Klärung und guten Tipps. Ich werde die kleinen mal in Ruhe den Winter überstehen lassen und im Frühjahr mit vernünftiger Erde (ich denke ich werde mich mal nach Akadama umsehen) weitermachen. Wenn ich dann etwas mehr Erfahrung habe, schaue ich mich mal nach einem hübschen (Dreispitz-) Ahorn um. Angetan bin ich ja auch von einem Loropetalum, die sahen auf den Bildern im Netz jedenfalls toll aus. :)

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