Chinesische Steineibe

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north
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Chinesische Steineibe

Beitrag von north » 12.09.2017, 17:29

Hallo liebe Bonsaifreunde!

Erst einmal zu mir, ich bin Bonsaineuling und bin überglücklich das es ein solches Forum
wie diese hier gibt. Ich wollte gerne meine neugekaufte Steineibe umtopfen b.z.w.
den alten Topf behalten aber das alte Substrat ersetzen.
Wie genau sollte die Zusammensetzung aussehen?
Gekauft habe ich: Bimskies, Akadama, Kiryu und Lavagranulat! Mir ist auch noch nicht
wirklich klar geworden ob und welche erde dazu beigemischt werden sollte!?!

Über hilfe würde ich mich sehr freuen.

l.G. Artur

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maiku
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von maiku » 12.09.2017, 17:52

Wenn du es einfach willst, kannst du Kokoserde nehmen. Aber im eher geringeren Anteil

north
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von north » 12.09.2017, 17:56

Hallo maiku, vielen dank für deine antwort, was meinst du damit, wenn ich es einfach haben möchte?
Genau das interessiert mich wie hoch die Anteile sein sollten?

Was wäre wohl die bessere Alternative als Kokoserde?

north
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von north » 14.09.2017, 17:00

Gibt es sonst niemanden der mir meine Frage konkret beantworten kann?
Ich würde mich über jeden Tip freuen.

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Barbara
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von Barbara » 14.09.2017, 17:15

Hallo Artur,

da gibt es keine feste Rezeptur. Das hängt von vielen Faktoren ab: z.b. wie schnell trocknet das Substrat ab, wieviel Feuchtigkeit verträgt der Baum , wieviel Sonneneinstrahlung, etc. Da kannst Du ganz viel über die Suchfunktion zu diesem Thema finden.

Du kannst die Steineibe aber auf jeden Fall in eine Mischung 1:1 aus Bims und Akadama setzen. Etwas Lava dazu schadet auch nicht. Erde würde ich dann aber nicht mehr beimischen, Akadama und Lava haben genug Speicherkraft.
Kokoserde musst Du jetzt nicht noch extra kaufen.

Liebe Grüße,
Barbara
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von achim73 » 14.09.2017, 17:25

ich kann mich barbara nur anschliessen.

das problem wird aber nicht das substrat oder seine genaue zusammensetzung sein, sondern dass steineiben meines wissens in unseren breiten nicht besonders glücklich werden. am ehesten kann man sie wohl noch mit oliven vergleichen: viel sonne und wärme, kalthausüberwinterung zwischen 0 und 10 grad, möglichst hell.
Gruss, Achim
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von MonikaF » 14.09.2017, 17:35

Hallo Artur, Kokoserde ist meines Wissens ganz normale Pflanzerde, der statt Torf Kokosfasern beigemischt sind, und die die Feuchtigkeit gut hält. Was Du gekauft hast, scheint mir sehr durchlässig zu sein.
Die Ansprüche an das Substrat sind für die verschiedenen Pflanzen und die unterschiedlichen Standorte nicht immer gleich. Da muß man erstmal seine Erfahrungen machen.

Warum willst Du die Pflanze jetzt umpflanzen und nicht im Frühjahr? Wo soll Deine Steineibe stehen, im Garten draußen im Sommer, drinnen im Winter? Wie groß ist die Schale? Vielleicht könntest Du ein Foto einstellen?
LG Monifee

north
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von north » 14.09.2017, 18:11

Hallo ihr lieben :-D !

Vielen dank für die vielen Infos. Die Steineibe stand die letzten zwei Monate seid kauf draussen im Garten auf unserer Terasse. Jetzt habe ich sie bei mir auf dem Dachboden im Büro am Fenster gestellt und überwintern wird sie im Gartenhaus. Die Substrate habe ich gekauft weil diese in meinem Buch " Vom Grundkurs zum Bonsai Meister" für Nadelbäume empfhohlen wurden. Jedoch habe ich keine Anhaltspunkte daraus lesen können wie genau die Mischung der Substrate im Verhältnis zur Erde stehen sollten oder auch welche erde dafür benötigt wird.
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von camaju » 14.09.2017, 21:25

Hallo Artur,
north hat geschrieben:
14.09.2017, 18:11
Jedoch habe ich keine Anhaltspunkte daraus lesen können wie genau die Mischung der Substrate im Verhältnis zur Erde stehen sollten oder auch welche erde dafür benötigt wird
Es gibt kein "Mischung der Substrate im Verhältnis zur Erde". Es gibt immer nur das Mischverhältnis unterschiedlicher Substrate, auch "Erde" ist in diesem Fall ein Substrat z.B. Akadama. Wenn du z.B. im Sommer nur morgens und abends gießen kannst, brauchst du ein Substrat, das Wasser speichern kann. Ansonsten wurde ja schon alles geschrieben.
Gruß Jürgen *wink*

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north
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von north » 14.09.2017, 21:52

Also gut,das hab ich jetzt verstanden, dankeschön!
Was genau ist denn dann so weich an dem Substrat was zur Zeit in meiner Bonsaischale liegt??? Akkadama kanns nicht sein, das fühlt sich hart an!?!!

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camaju
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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von camaju » 15.09.2017, 08:57

Weich in einer Mischung kann sein: (Weiß)Torf, Blumenwerde, Kokoserde (die übrigens rein aus gepressten Kokosfasern besteht) usw. Bei Bonsai aus Bau- Garten-, Supermärkten ist das oft eine undefinierbare Lehmpampe, die lange die Feuchtigkeit hält, damit der lange Transport überstanden wird. Bei dem was du oben aufgezählt hast, ist nix weiches dabei. Du musst aber bedenken, je mehr "weiches" Substrat du im Topf hast, desto schlechter ist die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln, desto länger bleibt dein Substrat nass und trocknet nicht ab, was z.B. im Herbst zu Problemen führen kann. Hast du das hier schon gelesen ?

viewtopic.php?f=8&t=21294

viewtopic.php?f=6&t=41125

Da steht eigentlich alles drin, was du wissen musst. Falls du dann Fragen hast, kannst du dich ja wieder melden.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Chinesische Steineibe

Beitrag von sandymans » 15.09.2017, 09:13

Oh, glaube muss dann die erde bei mir neu machen...

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