Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

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Michael 86
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Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 12.10.2018, 09:51

Hallo Zusammen

Nachdem ich mir nun das Buch "Das Totholz unserer Bonsai" durchgelesen habe, übrigens sehr empfehlenswert, möchte ich mich damit beschäftigen, den nächsten Schritt zu wagen -> Werkzeug kaufen.

Die Erstausstattung erscheint mir vorerst recht überschaubar zu sein.

- präpariertes stumpfes Messer zum Rinde schälen
- Stechbeitel flach und diesen dann Abstumpfen zum Fasern lösen
- Jinzange klein zum Fasern abrollen
- Handbürsten verschiedener Härtegrade zum Reinigen, Neutralisieren der Spuren

Ein wenig scheue ich mich, weitere Investitionen zu wagen
- Spaltzange mittelgroß für größere Schnittstellen und Schnittenden
- Jin Spitzhaken (es gibt da verschiedenste Ausführungen und Varianten) ebenfalls Fasern lösen
- Handbrenner zum Abflammen
- Drehmel mit diversen Aufsätzen zum Bürsten, Schleifen, Fräsen



Der Spitzhaken könnte noch von nutzen sein, allerdings kann man die Fasern doch auch anders heraus lösen. Der Gasbrenner wäre nötig um die Arbeiten nachhaltig zu behandeln. Der Dremel um diese Brandstellen zu neutralisieren. Letztendlich läuft es doch auf eine größere Investition heraus.

Spaltzange erscheint mir eher was für's Grobe. Habe aktuell wenig bis noch keine Bonsai, die ich in naher Zukunft damit bearbeiten würde/müsste, aber es wäre Material da zum Üben.
Geht doch sicher auch in kleinen Schritten oder mit der großen Konkavzange.

Fräsen möchte ich eigentlich nicht, kann man doch auch von Hand erreichen mit ausreichend Zeit ?
Ich denke es erfordert zudem Erfahrung auf dem Gebiet Totholz, Übung mit dem Gerät und zuletzt ermöglicht es auch Fehler schneller zu begehen, die Zeit des Nachdenkens wird recht kurz im Vgl. zur Handarbeit.


Was würdet ihr meinen, sollte ich unbedingt zusätzlich benötigen / eher vorerst nicht benötigen.

Es würde mich freuen, wenn ihr mir den Einstieg etwas erleichtert und wenn ihr mich dabei begleiten wollt. Tipps wie immer gerne willkommen. Natürlich vorweg habe ich schon etwas gelesen und werde natürlich nicht an ernsthaft brauchbaren Pflanzen beginnen, keine Sorge.
Grüße Michael :)

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abardo
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Re: Erstaustattung Totholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von abardo » 12.10.2018, 10:14

Hi,

du musst immer unterscheiden, ob du manuell oder "motorisiert" arbeiten willst. Manuell anzufangen, ist gar nicht so schlecht, für grosse Flächen und Jins kommst du aber um Maschinen nicht drumrum.

Um den Brenner kommst du auch nicht rum, ist einfach notwendig, sonst werden die Fasern nicht ansprechend (also für mich nicht). Gibt es regelmässig bei den Discountern für wenig Geld, so zwischen 10 und 20 EUR (einer zum Grillen oder für den Küchenbedarf reicht da erst einmal völlig).

Bei den kleinen Beiteln brauchst du ein ganzes Set, die gibt es in geringer Qualität (so 15 EUR) sehr günstig und dann hat man runde und flache in verschiedene Grössen.

Die Spaltzange brauchst du auch, die nutze ich selbst bei kleineren Jins, um harte Kanten in Längsrichtung hinzubekommen. Und da solltest du nicht billiges nehmen, sondern aus dem Fachhandel. Eine Konkavzange machst du beim Spalten, bzw. generell an hartem Holz, kaputt. Geht also nicht.

Was ein Spitzhaken ist, weiss ich nicht einmal. Habe ich also bisher nicht gebraucht.

Für das maschinelle Arbeiten empfehle ich später einen Workshop, da kann man auch mal fremdes Material ausprobieren und sieht dann schnell, mit was man gerne arbeitet und sich selber besorgen möchte.
Zuletzt geändert von abardo am 04.11.2018, 08:18, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße, Frank
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von chrisirhc » 12.10.2018, 10:21

Michael 86 hat geschrieben:
Spaltzange erscheint mir eher was für's Grobe. Habe aktuell wenig bis noch keine Bonsai, die ich in naher Zukunft damit bearbeiten würde/müsste, aber es wäre Material da zum Üben.
Geht doch sicher .
Hallo Michael,
Aber du hast bereits Erfahrungen im
Bereich Bonsaipflege und besitzt sich schon einige Exemplare ?
Solange du kein Material hast, welches entsprechendes Totholz hat, würde ich warten. Eventuell musst du Größe, Ausführung etc. des Werkzeugs an den Baum anpassen.
Grüße Chris

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 12.10.2018, 10:31

Hallo Frank,

und danke für deine Ansichten. ich denke ich arbeite lieber manuell und gemütlich.

Mir erschließt sich die Notwendigkeit verschiedener Stecheisen aktuell, was aber wahrscheinlich der fehlenden Erfahrung schuldet bzw. der denkbaren Einsatzzwecke von runden Schnitten.

Die Konkavzange habe ich an einem Fingerdicken Stummeljin Wacholder schon erfolgreich eingesetzt. Bei mehreren Zentimetern Durchmesser wird es selbstverständlich schwer.

Spitzhaken oder Schnitztools sind in fast allen guten Onlineshops verfügbar. Griff, Stiel mit abgewinkeltem Ende, V- oder U-Förmige Schneiden an der abgewinkelten Spitze. Da gibt es diverse Varianten mit denen man sich ausstatten kann. Bei Bxxxai.de kann man sich sogar ganze Koffer füllen mit den gegebenen Möglichkeiten.
Grüße Michael :)

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 12.10.2018, 10:37

chrisirhc hat geschrieben:
12.10.2018, 10:21
Hallo Michael,
Aber du hast bereits Erfahrungen im
Bereich Bonsaipflege und besitzt sich schon einige Exemplare ?
Solange du kein Material hast, welches entsprechendes Totholz hat, würde ich warten. Eventuell musst du Größe, Ausführung etc. des Werkzeugs an den Baum anpassen.
Grüße Chris
Hallo Chris

Ich habe seit 2 Jahren Bonsai und bis jetzt haben erfolgreich alle überlebt. Ich habe auch große Aststümpfe an einem ausgegrabenen und getopften Gartenrhododendron der eher wenigerer als Bonsai gehalten wird, als Übungsmaterial, das ich vorerst einmal ernst nehmen möchte. An einem großen Wacholder und wer weiß was noch kommt, könnte ich die Spaltzange sicher gebrauchen. Allerdings ist dieser noch in der Vorbereitungsphase und noch nicht in der Phase der Grundgestaltung.

Ps: Ich habe auch schon Wacholder mit kleinen Totholzbereichen, die bearbeitet werden können. Aber da wage ich mich jetzt nicht sofort ran. Aber es wird zeit dazu. Ich möchte erst einmal versuchen und probieren. Aber ohne Werkzeug wird das schwer. Irgendwo muss man ja anfangen
Grüße Michael :)

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VolkerM
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von VolkerM » 12.10.2018, 14:35

Hallo Michael,
ich habe jahrelang so vor mich her „ geschnitzt“ händisch und mit verschiedenen Fräsern......Dann nahm ich mal das Angebot eines Totholzworkshops bei einem sehr Erfahrenen an und habe dabei so sehr viel gelernt...., dass ich mich ärgerte, dies nicht schon viel eher gemacht zu haben, denn auf zahlreiche Tricks (bzgl. unterschiedlicher Werkzeuge und auch vor allem deren Anwendungen - je nach Ziel) wäre ich bis heute nicht gekommen.....Einige meiner Bäume dankten es mir...... :-D
Guck doch mal in deiner Nähe, ob du nicht so etwas ähnliches besuchen kannst.

Bis denne
Volker
Bis denne Volker

Ein fallender Baum macht mehr Lärm
als ein wachsender Wald.

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 04.11.2018, 06:04

Hallo Zusammen

Ich habe mich mal ein bisschen umgeschaut. Die ersten Dremel sind ja schon mal überhaupt nicht so teuer. Der Dremel 3000-15 ist mit 50 € ja nicht so teuer. Könnte man schon investieren. In der Summe macht das schon nicht mehr so viel aus. Wenn schon, denn schon. Der Dremel 1/25 ist mit biegsamer Welle im Zubehör und für 60 € zu haben. Der Nächste Dremel 4000 scheint professioneller zu sein und kann die Drehzahl deutlich herabsetzen auf nur 5000 U/min, im Vgl. zum 3000er. Das scheint Datentechnisch der kleinste Unterschied zu sein. Die konstante Drehzahlregelung könnte ein weiterer Vorteil sein.
Wichtig wäre mir vorerst die Möglichkeit, damit spuren zu neutralisieren mit einer Bürste. Ich möchte mich noch nicht an die Fräsarbeiten heran wagen. Aber kann ja noch kommen.
Andererseits stünde mit ein antikes Erbstück dafür zur Verfügung. Ist von Proxxon. Welche Optionen wie Schnellspannfutter, Drehzahlregulierung muss ich erst noch schauen.

Worauf sollte man achten bei einem Dremel zur Totholzbearbeitung. Die Aufsätze im Zubehör sind wohl nur beschränkt einsetzbar. Gibt es bestimmte Aufnahmen, die man haben sollte oder gibt es für jede Aufnahme einen entsprechenden Aufsatz ?
Bestimmte Drehzahlbereiche, die abgedeckt werden sollten?
Biegsame Welle interessant?
Wenn, dann würde ich schon gerne in etwas zukunftssicheres investieren.



Volker, das werde ich versuchen.
Grüße Michael :)

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von espanna » 04.11.2018, 08:43

Hallo Michael,

ich würde sagen da du keine großen Totholzarbeiten á la Kevin Willson vor hast, brauchst du keine Makita. Der Dremel, oder auch andere Fabrikate in der gleichen Größe (die m.M.n. genauso gut sind) reicht völlig. Die Drehzahl sollte auf jeden Fall regulierbar sein. Die Aufsätze, Bürsten, Fräsen -die auch nicht ganz günstig sind- verbrauchen sich bei Hartem Holz (z.B. Eibe) und hohem Drehzahl sehr schnell. Ich würde immer 2 von allem was ich brauche da haben. Es nervt halt, wenn du gerade drin bist und kannst nicht weitermachen.
Erstmal üben, schauen was, welche Spuren hinterlässt kannst du an einer Latte, Brett, oder sonstwas.
Ich benutze die Maschiene auch gerne um kleine, vertrocknere Aststummel zu entfernen, oder Trockenen Kallus, oder Rinde zu entfernen, oder auch Wundränder sauber zu "schneiden".
Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: eine Brille (und eine Stirnlampe) würde ich immer empfehlen ;)
Gruß!

László

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 04.11.2018, 13:14

Hallo László
espanna hat geschrieben:
04.11.2018, 08:43
ich würde sagen da du keine großen Totholzarbeiten á la Kevin Willson vor hast, brauchst du keine Makita.
Würde ich so jetzt nicht unterschreiben. Wenn sich mir solches Material anbietet, werde ich auch vor so etwas nicht zurück schrecken wollen. Wahrscheinlich aber eher nicht in dem Umfang an Material, dass was günstiges nicht ausreichen würde.
Die Drehzahl sollte auf jeden Fall regulierbar sein.
Da stellt sich mir eben die Frage, in welchem Bereich die Dremel 3000 und 4000 unterscheiden sich bei der maximalen Drehzahl nur gering, als dass es eine Rolle spielen würde. Allerdings ist der minimale Drehzahlbereich zwischen 10000 U/min (beim 3000er) und nur 5000 U/min (beim 4000er) doch erheblich unterschiedlich. Kann mir vorstellen, dass bei Feinarbeiten mit nur wenig erhofften Effekt je nach Aufsatz vorteilhafter ist, langsamer zu arbeiten. Wissen kann ich es allerdings nicht.
Die Aufsätze, Bürsten, Fräsen -die auch nicht ganz günstig sind- verbrauchen sich bei Hartem Holz (z.B. Eibe) und hohem Drehzahl sehr schnell. Ich würde immer 2 von allem was ich brauche da haben. Es nervt halt, wenn du gerade drin bist und kannst nicht weitermachen.
Erstmal üben, schauen was, welche Spuren hinterlässt kannst du an einer Latte, Brett, oder sonstwas.
Ich benutze die Maschiene auch gerne um kleine, vertrocknere Aststummel zu entfernen, oder Trockenen Kallus, oder Rinde zu entfernen, oder auch Wundränder sauber zu "schneiden".
Viel Spaß und gutes Gelingen!
PS: eine Brille (und eine Stirnlampe) würde ich immer empfehlen ;)
Danke für die Tipps und für die erläuterte Schutzbrille. Mit so etwas zu arbeiten ist nicht ungefährlich. Unvorstellbar, wenn bei so einer Drahtbürste mal ein solcher Draht aus der Befestigung löst und dann später im Auge landet. Hat man zwar schönes Totholz kreiert, kann sich aber vielleicht nicht mehr in vollem Umfang dran erfreuen.


PS: eine Neuanschaffung wäre auf jeden Fall nötig. Das Proxxon Teil ist höchstens zur Verstärkung der feinsten Risse gut. Eher fürs Gravieren gedacht und so groß wie ein dicker Edding
Grüße Michael :)

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von zopf » 04.11.2018, 14:19

Hallo
https://www.proxxon.com/de/micromot/28485.php

Als alleiniger Bohrschleifer ist obiger am besten geeignet.
Die niedrige Drehzahl ist sinnvoll für den Einsatz von Drahtbürsten,
der schlanke Hals ermöglicht es besser an die verschiedensten Stellen zu kommen,
der lange Hals ermöglicht eine bessere, präzisere Führung.
mfG Dieter
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von espanna » 04.11.2018, 14:21

Mit der Makita meinte ich die großen Geräte. Wenn unsereiner in seinem Bonsaileben 3-4 Knaller für Totholzgestaltung ausgräbt, findet.... dann würde ich nicht so viel Geld ausgeben und vor Allem ohne übung die großen Rohlinge nicht kaputtmachen. Da empfiehlt sich eher ein Workshop.

Die Drehzahleinstellung ist (für mich) wichtig weil du oft nicht sofort viel machen möchtest, sondern eher langsam rantasten. Des weiteren kann sich mit einer hohen Drehzahl der Schlag, wenn sich der Freskopf mal verkantet, so groß sein dass dir ein Ast vom Dremel abgebrochen wird, weil du es nicht halten kannst. Oft arbeitet man ja zwischen Ästen.
Eine biegsame Welle (bzw. so 'n 90 Grad Winkel Ding) habe ich beim BFF Sommerfest im Einsatz gesehen und sah schon bequemer aus als meine.
Letztendlich musst du selber überlegen was dir wichtig ist und wieviel Geld du ausgeben möchtest.
Gruß!

László

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von Michael 86 » 04.11.2018, 14:38

Danke ihr Zwei

für den link und die Antworten. Sind Aufsätze um die 3mm die gängig Größe? Bei Boxxai.de sind von 3-6mm und sogar 7 bis 10mm viele vertreten. Ich würde es natürlich vorziehen, möglichst viele Tools zu benutzen

90° aufsatz sieh wirklich gut aus und die Welle ist sicherlich nicht so ermüdend. Aber es gibt ja Sets, mit viel Zubehör. da ich immer was am Arbeiten bin, wird das Gerät sicherlich auch mal anderswo gebraucht, bzw dann genutzt. Min 5000U/min als Pflicht *daumen_new*
Grüße Michael :)

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von espanna » 04.11.2018, 16:04

Eine sehr gute Auswahl an Aufsätzen für den Dremel, Proxxon und Ä. findest du im Baumarkt. Da gibt es meistens eine ganze Wand voll. Die größeren Größen (6-10 mm) sind dann für andere Geräte.
Gruß!

László

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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von abardo » 04.11.2018, 19:22

Hi,

die Aufsätze aus dem Baumarkt sind m.M.n. durchgängig Murks. Das passt vielleicht zum Heimwerken, um mal was kleines zu schleifen. Ansonsten sind die viel zu schnell stumpf. Wofür die ganzen Rund- oder Kegelköpfe, Fräsmesser oder Keramikfräser, die in den Baummarkt-Wänden angeboten werden, bei Bonsai gebraucht werden könnten, hat sich mir nie erschlossen.

Empfehlen kann ich alle Fräser von Samurai. Sind zwar teuer, aber so viele braucht man gar nicht.

Regelmässig nutze ich nur: einen El Ninjo Fräskopf zum Entfernen von viel Holz. Einen wirklich guten Bohrfräser, um Struktur reinzubekommen. Ein Ufo für Details (unverzichtbar, der Bohrfräser machts halt zu glatt) und Rundbürsten aus Stahl (die aus Messing nutzen sich viel zu schnell ab). Auch nach x Einsätzen zeigen weder Fräskopf, Bohrfräser noch Ufo irgendwelche Abnutzungserscheinungen, scheinen ewig zu halten.

Weil mich das Umspannen zwischen Bohrfräser und Ufo, die ich regelmässig beim Gestalten wechsle, nervte, hab ich mir dann lieber einen Dremel-Klone für wenig Geld besorgt, mit flexibler Welle.

Die nächste Anschaffung wird ein 90-Grad-Winkelaufsatz, die Haltung mit dem Bohrfräser nervt mich schon lange ...
Grüße, Frank
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Re: Erstaustattung Totoholzwerkzeug - Einarbeitung in das Thema

Beitrag von abardo » 04.11.2018, 19:37

Einen Tipp noch:
wenn gerade kein Workshop greifbar ist, einfach zur Noelanders fahren. Da gibt es einige Stände, die alles da haben und gerne beraten.
Grüße, Frank
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