Pinus mugo mops rückknospung

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Younz
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Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 16.09.2019, 18:14

Hallo

Ich habe meinen mops dieses jahe zurück geschnitten und er hatt schon fast überall knospen gezeugt ich habe mal gelesen das man dke knospen dementsprechend abzwicken soll so wie man es eben braucht.. nur weist ich nicht genau welche ich dem baum entnehmen soll.
Ich hoffe mir kann jemand sagen ob man die oberen, seitlichen oder unteren oder die die aus der mitte austreten abzwicken soll.

Mfg
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abardo
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von abardo » 16.09.2019, 20:51

Hi,

das Ziel ist es genau zwei Knospen zu behalten die eher nach rechts und links zeigen und eben auch eher die kleineren, äusseren. Je nachdem wie die Knospenbüschel so sitzen, kommen also die in der Mitte weg oder zwei Dicke, vielleicht eine untere oder man versucht noch die Richtung der kommenden Zweige zu steuern.

"Rechts, links, alles andere fallen lassen".

Bei deinen beiden Detailfotos scheint der jeweilige Zweig recht stark nach oben zu zeigen und die beiden unteren Knospen zeigen jeweils schön nach rechts und links und sind gleich klein. Die kommenden Zweige würde dann also eher wieder nach unten wachsen, was man ja will. Alle anderen Knospen würde ich an den beiden Stelle entfernen.
Grüße, Frank
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von bock » 16.09.2019, 21:45

abardo hat geschrieben:
16.09.2019, 20:51
Hi,

das Ziel ist es genau zwei Knospen zu behalten die eher nach rechts und links zeigen und eben auch eher die kleineren, äusseren. ...
Hm, ja.

Aber: Wenn das Ziel noch nicht die dichte Krone ist, sondern erstmal Zuwachs, kann es von Vorteil sein, einzelne Äste komplett durchtreiben zu lassen (keine Knospen entfernen, keine Triebe oder Kerzen kürzen).
Wenn der Baum erstmal verzweigen soll und mit dichter Krone später mehr Masse machen soll, lass an den unteren Ästen auch mal drei Knospen stehen!
Warum?
Willst du später einen Ast auf innere Verzweigung absetzen, und du hast überall nur dichotomes Wachstum (jeweils paarweise Gabelungen) fehlt an der Schnittstelle ein Seitenzweig.
Wenn ein Ast im Verhältnis zum Baum länger (oder stärker) werden soll, lass die dickste Knospe dran.

;)
liebe Grüße Andreas
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von abardo » 16.09.2019, 22:05

Jein. Wenn du mehr als zwei Knospen hast, bekommst du immer einer Verdickung, die du später nicht mehr korrigieren kannst. Diese Stelle kannst du dann nicht mehr gebrauchen und MUSST dann also irgendwann auf innere Verzweigung hoffen. Unplanbar.

Es macht m.M.n. mehr Sinn immer zuerst nur auf eine Zweifach-Verzweigung zu gehen und sich dann, wenn man die Zweige potenziert hat, auf Dickenwachstum zu gehen. 4 Zweige, die du durchtreiben lässt bringen im Vergleich zu 512 Zweigen nichts. Einfache Potenzrechnung.
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 17.09.2019, 01:22

Okay vielen dank freunde ich werde denke ich die 2 knospen technik anwenden eine links eine rechts werde hier ein bild reinstellen sobald es erledigt ist

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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Gary » 17.09.2019, 12:13

Hallo,
entschuldigt bitte wenn ich jetzt hier "dumme Fragen" stelle, doch beim Titel: Rückknospung hätte ich eigentlich etwas anderes erwartet.
  • Rückknospung hat scheinbar nirgends stattgefunden
  • Überall nur die zwei am günstigsten stehenden Endknospen weiterwachsen zu lassen ist okay, bringt aber keine Rückknospung.
  • Gerade in den markierten Bereichen kann ich derzeit überhaupt keine Knospen erkennen.

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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 17.09.2019, 12:17

Tut mir leid wenn es der falsche begriff dafür ist .. ja das stimmt dort hatt es keine knospen gegeben aber sonst hatt es doch einige an anderen stellen. Aus dem altholz kommen neue ansätze vll ist ja das eine rückknospung nun ja danke dennoch :)

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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 17.09.2019, 12:20

Wie hier zb .. ist das eine rückknospung dann ?
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Gary » 17.09.2019, 12:33

Hallo,
Du musst Dich keineswegs entschuldigen.
Mir kommt es auch weniger auf den Begriff an (wobei korrekte Begriffe schon helfen), als eher auf die Auswirkung.

Deine zwei zuletzt gezeigten Knospenansätze sind echte Rückknospung. Nur sie brauchen noch lange um wirkliche Triebe zu werden. Solltest Du jetzt die Endknospen auf jeweils zwei reduzieren läufst Du Gefahr diese kleinen Knospenansätze zu verlieren.
Des weiteren sind das kleine Nadelbüschel und der Knospenansatz ganz unten am Stamm Austriebe der Pfropfungsunterlage.

Bedenklicher ist aber Deine Aussage, dass im markierten Bereich keinerlei Knospen sind. denn wenn sich da nicht noch was ändert werden diese Triebe alle absterben.
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Re: RE: Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 17.09.2019, 13:46

Gary hat geschrieben:Hallo,
Du musst Dich keineswegs entschuldigen.
Mir kommt es auch weniger auf den Begriff an (wobei korrekte Begriffe schon helfen), als eher auf die Auswirkung.

Deine zwei zuletzt gezeigten Knospenansätze sind echte Rückknospung. Nur sie brauchen noch lange um wirkliche Triebe zu werden. Solltest Du jetzt die Endknospen auf jeweils zwei reduzieren läufst Du Gefahr diese kleinen Knospenansätze zu verlieren.
Des weiteren sind das kleine Nadelbüschel und der Knospenansatz ganz unten am Stamm Austriebe der Pfropfungsunterlage.

Bedenklicher ist aber Deine Aussage, dass im markierten Bereich keinerlei Knospen sind. denn wenn sich da nicht noch was ändert werden diese Triebe alle absterben.
Ist es dann sinnvoll die knospen auf 2 stück zu reduzieren

Vll raubt das dem baum ja kraft ?

Das sind meist die äste die ich noch dieses jahr zurück gekürzt habe vll brauchen die noch etwas zeit zum knospen bilden oder kann es daran liegen das ich die spitzen leicht mit wundpaste eingeschmiert habe ?

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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von abardo » 17.09.2019, 14:11

Gary hat geschrieben:
17.09.2019, 12:33
Solltest Du jetzt die Endknospen auf jeweils zwei reduzieren läufst Du Gefahr diese kleinen Knospenansätze zu verlieren.
Weil der Saftfluss dann nicht mehr reicht ?

Knospen fallen da m.M.n. nicht ins Gewicht. Hauptsache alle Nadeln bleiben dran.
Bzw. ist sogar das Gegenteil der Fall. Knospen kosten nur Kraft und produzieren nichts.

Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Endzweige, die momentan keine Knospen haben, noch welche ausbilden werden (wo genau weiss niemand, wahrscheinlich in der Nähe der letzten Verzweigung) ...
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 17.09.2019, 14:20

Okay das heist das ich die knospen auf 2 reduziere da sie unnötig kraft brauchen und dann abwarte was sonst noch so passiert ?

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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Gary » 17.09.2019, 14:40

Gerade entsteht hier etwas Verwirrung und daraus resultierende Unsicherheit bei Younz was denn nun tun.

Wie so oft führen aber mehrere Wege zum Ziel, manche nur etwas steiniger.
Wobei das vermeintliche "Ziel" hier noch am Wenigsten definiert wurde.
abardo hat geschrieben:
17.09.2019, 14:11
Gary hat geschrieben:
17.09.2019, 12:33
Solltest Du jetzt die Endknospen auf jeweils zwei reduzieren läufst Du Gefahr diese kleinen Knospenansätze zu verlieren.
Weil der Saftfluss dann nicht mehr reicht ?
Frank, nach meiner Erfahrung sterben solch kleine Knospen immer ab wenn nicht größtmögliches Wachstum stattfindet. Kiefern reagieren eben nicht wie Laubbäume.
Im konkreten Fall sei jedoch die Frage erlaubt ob man die beiden Knospen überhaupt will, respektive ob man mit den da entstehenden Trieben etwas anfangen könnte.
abardo hat geschrieben:
17.09.2019, 14:11
Ich halte es für wahrscheinlich, dass die Endzweige, die momentan keine Knospen haben, noch welche ausbilden werden (wo genau weiss niemand, wahrscheinlich in der Nähe der letzten Verzweigung) ...
Das habe ich ja auch schon angedeutet und es wäre absolut wünschenswert. Dennoch könnte es aufgrund der bisherigen Vorgehensweise eben auch anders ausgehen.
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von Younz » 17.09.2019, 14:44

Ich bin das risiko jetzt mal eingegangen und habe an einpaar stellen auf 2 knospen reduziert hoffentlich war das kein fehler . eben sehe ich das an den von dir markierten stellen wo keine knospen sind doch knospen sind nur etwas versteckter und weiter unten wie sieht unsere allgemein situation nun aus ?

Und ehrlichen dank an alle die mir tipps geben im moment
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Re: Pinus mugo mops rückknospung

Beitrag von abardo » 17.09.2019, 14:59

Wann hattest du denn die oberen Triebe gekappt ?
Das wäre dann wichtig für die Überwinterung und ob du nochmal Dünger mit Stickstoff geben solltest ...

Klar, die "Enden" ohne Knospen wirst du irgendwann verlieren, aber solange da noch Nadeln dran sind, bitte schön dranlassen.
Auch bitte nicht umtopfen oder sonstwie bis zum Frühjahr anfassen. Der Topf ist ja schön gross, der Ballen bestimmt auch. Die Mugo wird schon genug "wumms" haben, um noch was zu tun, spätestens im Frühjahr.

Sind sogar noch mehr Knospen (erklärt sich ja auch. Wo zurückgeschnitten wird, gibts Knospen):

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