Welches Substrat kommt in den Teichkorb?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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navi
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Beitrag von navi » 11.04.2008, 17:29

Ich nutze bei meinen Jungpflanzen ein Gemisch aus torf und gebrochener Blähton der körnung 3-5 mm. Ich habe mal ein Test gemacht. 2 Ligusterstecklinge. Einen in ein Tpk, der andere in einen Blumentopf. Der der in dem Tpk stand ist mal ein halben Meter grösser als der andre gewesen, vom dickenwachstum ganz davon abgesehen. Nun habe ich den anderen ausm Blumentopf genommen und ebenfalls in ein TPK gepflanzt. Also ich bin von überzeugt, ob jungpflanze, yamadori oder Rohling. Das Prinzip ist ja das selbe. Wurzelwachstum wird durch sauerstoff und wasserzufuhr angeregt. Dichterer Wurzelballen durch mehr bildung von neuen Wurzeln. Also sollte das dickenwachstum bei rohlingen ebenfalls sogut klappen wie bei yamadoris oder jungpflanzen.

Der einzigste nachteil ist halt das man öfter gießen muss als sonst aber das kann man schon im Kauf nehmen,

lg der Bonsaianfänger :D

peewee67
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Beitrag von peewee67 » 12.04.2008, 13:30

Okay, also ich vertraue mal euch, sie meinte es erzielt keine dicken wachstum nur freiland erzielt über jahrzehnte dickenwachstum, mir ist klar dsa ich geduld brauche und die bäume durchtreiben lassen muss aber wenn es so schneller geht wieso dann nicht ;)

ich werde die azaleen in reines kanuma in TPK packen (gibts da auch verschiedene körnungen, wenn ja welche sollte ich nehmen?)

und sie hat mir diese hausmischung
http://bonsaiworld.at/product_info.php? ... cPath=2_10
empfohlen für alle anderen, und eben zu dena hörnern eine handvoll kanuma.

was sagt ihr dazu?
danke für die antwortén!


lg

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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG » 12.04.2008, 15:01

Hallo Peewee,

bei sehr kleinen Azaleen und Stecklingen kannst Du die kleinere Körnung Kanuma nehmen, sonst die größere.

Die erwähnte Hausmischung sollte funktionieren.

Im TPK kann man sehr gutes Dickenwachstum erreichen (ich habe da selbst einige Jahre gute Erfahrungen mit verschiedensten Baumarten) und einen ausgezeichneten Wurzelballen.
Im Freiland kann unter guten Bedingungen sicherlich noch ein bisschen mehr Dickenwachstum verwirklicht werden.
Der Wurzelballen entwickelt sich natürlich dabei nicht so kompakt.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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dreamtem
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Beitrag von dreamtem » 22.04.2008, 13:15

Hi, ich suche jetzt schon seit geraumer Zeit ein Geschäft in dem ich Maxit kaufen kann. Leider bin ich hier im Umkreis nicht fündig geworden. In einem anderen Threat bin ich auf Fibotherm aufmerksam geworden. funktioniert das genauso? Ist es evtl leichter zu beziehen?

Wieviel wiegt eigentlich so ein Sack Maxit? Was würde es wohl kosten so einen zu verschicken?

Gruß Martin
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camaju
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Beitrag von camaju » 22.04.2008, 13:22

Is das selbe.

Weiss nicht wo du wohnst, aber guck mal ob in deine Näh ein Baustoffhandel ist. Frag da mal nach Ausgelichsschüttung
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crimson
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Beitrag von crimson » 22.04.2008, 13:59

camaju hat geschrieben:Is das selbe.

Weiss nicht wo du wohnst, aber guck mal ob in deine Näh ein Baustoffhandel ist. Frag da mal nach Ausgelichsschüttung
Ausgleichsschüttung ist nicht zwangsläufig gebrochener und ungebrochener Blähton und häufig sehr klein körnig (0-4 mm). Im Raiffeisenmarkt - oft in ländlichen Umgebungen zu finden - habe ich endlich Maxit gefunden, während ich bei keinem Baustoffhandel auf einen adäquaten Ersatz gestoßen bin. Es gibt noch ein Produkt von Rigips das sich eignen würde, habe ich aber auch nur in der kleinen Körnung (1-4 mm) gefunden. Deswegen habe ich gleich 200 l Maxit gekauft und damit die nächsten Jahre meine Ruhe. In sehr sehr gut sortierten Garten- Baustoffmärkten findet man Dachsubstrate mit ähnlichen Eigenschaften.
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Beitrag von camaju » 22.04.2008, 15:10

crimson hat geschrieben:
camaju hat geschrieben:Is das selbe.

Weiss nicht wo du wohnst, aber guck mal ob in deine Näh ein Baustoffhandel ist. Frag da mal nach Ausgelichsschüttung
Ausgleichsschüttung ist nicht zwangsläufig gebrochener und ungebrochener Blähton und häufig sehr klein körnig (0-4 mm). Im Raiffeisenmarkt - oft in ländlichen Umgebungen zu finden - habe ich endlich Maxit gefunden, während ich bei keinem Baustoffhandel auf einen adäquaten Ersatz gestoßen bin. Es gibt noch ein Produkt von Rigips das sich eignen würde, habe ich aber auch nur in der kleinen Körnung (1-4 mm) gefunden. Deswegen habe ich gleich 200 l Maxit gekauft und damit die nächsten Jahre meine Ruhe. In sehr sehr gut sortierten Garten- Baustoffmärkten findet man Dachsubstrate mit ähnlichen Eigenschaften.
Is mir schon klar, aber es ging ja um Maxit bzw. Fibotherm :wink:
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Beitrag von Wothan » 22.04.2008, 15:24

hallo zusammen,

ich arbeite in einem großen baustoffhandel in speyer. wenn jemand aus der nähe diese schüttung braucht, organisiere ich gerne etwas. ich selbst werde mir morgen auch von dem zeug bestellen. also, wer interesse hat, einfach pn an mich.

gruß
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Beitrag von camaju » 22.04.2008, 19:43

Wothan hat geschrieben:hallo zusammen,

ich arbeite in einem großen baustoffhandel in speyer.
Rot / Weiß und fängt mit R an ??

Irgendwo im Forum stand auch mal, das es dieses Zeug auch noch grober gibt, 106/108, Kannst dich da mal schlau machen ?

Wär prima *prost*
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Beitrag von Wothan » 22.04.2008, 19:53

nein, nicht rot weiß..... blau, rot, weiß.... schultz bauzentrum, speyer. einer der top eurobaustoffe händler im süden :lol:

kein thema, ich werde mich morgen mal schlau machen und dir bescheid geben.

gruß
frank

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dreamtem
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Beitrag von dreamtem » 25.04.2008, 07:06

camaju hat geschrieben:Is das selbe.

Weiss nicht wo du wohnst, aber guck mal ob in deine Näh ein Baustoffhandel ist. Frag da mal nach Ausgelichsschüttung
Ich wohne in 83410 Laufen und habe hier schon 1000 Baustoffhändler abgegrast. Es gibt hier in der Nähe nur Perlit und das soll keine so guten Eigenschaften haben.
Dachbegrünungssubstrat habe ich auch schon erfolglos in Gärtnereien und Baumärkten gesucht.

Auf der Firmenseite von Maxit kann man anfragen wo man deren Produkte erhalten kann. Das habe ich jetzt gemacht und bin gespannt auf die Antwort.

Gruß Martin
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bonsaiproblem
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Beitrag von bonsaiproblem » 04.05.2008, 13:19

hallo ihr lieben,
hab einige fragen,falls dieser thread noch aktuell ist.
soweit ich verstanden habe, soll das substrat recht grob sein.
ich bin mir aber noch nicht in klaren welche funktionen und eigenschaften die einzelnen bestandtteile haben.
wäre eine mischung aus torf, aquarienkies und etwas cocohum gut für einen fächerahorn und einer linde?
mit was sollte ich noch ergänzen oder austauschen.in welchen verhältnis sollte ich mischen.
ich kann mich nur auf meinen baumarkt und gartencenter verlassen, aber die führen nicht viel.etwas seramis hab ich auch noch in der ecke.
kennt jemand eine alternative, die man aus "baumarktmaterialien"
zaubern kann?
liebe grüße von mir

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MarionS
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Beitrag von MarionS » 04.05.2008, 13:34

Es muß grob und durchlässig sein, aber natürlich auch ein Mindestmaß an Wasser speichern können.
Mein Baumarkt ist Hornbach, und der gibt neben diversen Kiesen (Aquarien- und Zierkiesen) auch Blähton und Seramis her.

Ich verwende Akadama/Seramis und habe schon bemerkt, daß es weniger Wasser hält als beispielsweise Blumenerde. Das muß ich im Sommer mal sehen, ob meine Liebchen tagsüber zurecht kommen, wenn ich nur morgens und abends gießen kann.
Gruß,
MarionS

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navi
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Beitrag von navi » 04.05.2008, 13:36

Sinn und Zweck von dem groben Substrat ist es, das die Wurzeln recht viel Sauerstoff im Tpk bekommen. Je grober das Substrat desto öfter musst du gießen und desto mehr sauerstoff bekommen die Wurzeln. So werden sie angeregt zu wachsen bis sie licht bekommen. Dann treiben neuen Wurzeln aus. Deshalb auch der Tpk.

Die Mischung die du nehmen möchtest, kannst du verwenden, wobei ich immernoch zu Maxxit tendiere. Einen Baustoffhandel müsstest du auch in der Nähe haben. Dazu ist es noch recht billig im vergleich zu seramis oder ähnliches.

Fakt ist, das über Erdmischungen keine feste Formel gibt, da es jeder anders handhabt.

Ansonsten kann ich dir noch empfehlen mal den sponsor zu besuchen, er hat ebenfalls gute erdmischungen oder eben zuschläge für substrate.

lg patrick

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achim73
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Beitrag von achim73 » 04.05.2008, 13:39

warum denken eigentlich mittlerweile alle anfänger, dass die sache mit den substraten was mit alchemie oder zauberei zu tun hat ? mit "geheimen", hochkomplizierten mixturen ? haben wir es da evtl. übertrieben ?
wenn man hier an den richtigen stellen (auf die wir auch weiterhin unermüdlich hinweisen werden :roll: )ein wenig liest, dann weiss man sehr schnell, dass ein substrat im wesentlichen
-wasser und nährstoffe speichern -
-durchlässig sein-
-für einen guten gasaustausch sorgen-

und bei einigen wenigen sorten (azalee) den richtigen ph-wert haben muss.

also, schaun wir mal :
torf speichert wasser, ist aber nicht sonderlich durchlässig und eher sauer.
cocohum dasselbe, aber neutral.
kies speichert so gut wie kein wasser, ist aber schön durchlässig und sorgt aufgrund seiner struktur für einen guten gasaustausch.

also versuchs mit cocohum-kies 1:1, beim ahorn die hälfte vom cocohum durch torf ersetzen.
und das düngen nicht vergessen !!
und jetzt frag bitte nicht, womit... *floet*
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit

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