Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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holgerb
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Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von holgerb » 01.09.2009, 18:12

Hallo Freunde...

Nach der langen Diskutiererei und Rechnerei, konnte ich es nicht mehr abwarten und habe mein Düngeverhalten probeweise auf Chris Tomatenmethode umgestellt.
Noch etwas unbeholfen, noch nicht optimal, aber ich denke, in die richtige Richtung.

Die Sache ist wirklich nicht so schwer und auch nicht fürchterlich aufwendig, betrachtet man die vielen anderen Dinge, die ein Bonsaianer zu tun hat.

Also, was habe ich gemacht (Versuch auf meinem 12m² Balkon mit ein paar Prebonsai und einem Haufen Kräutern und Stauden meiner Frau):

Leitungswasseranalyse von Chris erklären lassen... dabei kam heraus, daß ich eine Salzgrundlast von 621 mykroS/cm, einen pH von etwas über 7 und einen nicht so optimalen Chloridgehalt von 52 habe... Sein Vorschlag war, der Düngerlösung 300mg/l Nährsalze zuzufügen (rein rechnerisch kommt was bei 140mg raus, aber Chris sagte, es sei okay, ich vertraue ihm). Sauer düngen, sprich mit NH4....

50 l Fass mit Ablaufhahn (hat 30 Schleifen gekostet)
Ein Sack Thomaskali (10kg für 10 Schleifen, reicht bis zum St. Nimmerlein)
Ein Sack schwefelsaures Ammoniak (5kg für knappe 5 €, reicht nicht ganz so lange)

Achtung! Schwefelsaures Ammoniak und Thomaskali sind gesundheitsschädlich! Bei der Anwendung Gummihandschuhe tragen. Beim Ansetzen der Düngelösung Schutzbrille tragen.... (Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste)

Eine Dose Lackmuspapier ( okay, die hab' ich geschenkt bekommen, aber da kosten 5m auch weniger als 10€), pro Messung ca. 3 cm... (macht ca.166 Messungen)

Zitronensäure (250g haben mich 2,29 gekostet, denke, das war teuer :D )

zwei Giesskannen, die hatte ich noch (um Wartezeiten möglichst zu minimieren)

Jetzt kam ein bißchen Rechnerei und Probieren, es stellte sich aber doch als einfacher heraus....

Das Verhältnis Stickstoff zu Kalium soll 1:0,8 betragen.
Ammoniumsulfat hat einen Anteil an Stickstoff vonn 21%, also 0,21g/g Dünger
Thomaskali einen Kaliumgehalt von 15%, also 0,15g/g Dünger

Nehme ich also 4 Teile Thomaskali, erhalte ich 0,6g Kalium/g Dünger
Ich brauche also 0,75 g Stickstoff/g Dünger für das Verhältnis von 4:5 (edit: muss natürlich 5N:4K heissen)
Macht bei einem Gehalt von 21% einen Multiplikator für Stickstoff von 2,8 (aufgerundet 3) edit: Rechenfehler, es müssen natürlich 3,6 sein.

Auf 8 Teile Thomsakali kommen also gerundet 7 Teile Ammoniumsulfat. Das mische ich trocken.
Für 50 l Wasser brauche ich also 50x300mg Dünger (Chris Einschätzung 300mg/l Nährsalze zufügen), macht 15g.

In einem 5l Kanister mische ich die Stamm-Lösung an und zwar so, daß ich 1l Stammlösung für 50l brauche. In den 5l Kanister kommen also 75g Düngermischung.

Thomaskali hat zwei Nachteile und zwar ist es gekörnt (ich mahle es vorher im Mörser) und einen Kalkanteil von 20%. Das ist viel, weswegen ich es mit dem Ammoniumsulfat nicht schaffe den pH-Wert der Düngerlösung herabzusetzen.
Ein Vorschlag meines Schwagers (Chemielehrer) habe ich verfolgt und den pH mit Hilfe von Zitronensäure herabzusetzen. Sie ist eine schwache Säure, weswegen sie die Lösung nicht signifikant beeinflusst, wohl aber den pH senkt.
Durch Ausprobieren kam ich auf 13g Zitronensäure (das Glück ist mit den dummen, klappte beim ersten mal), für die Stammlösung x5, also 65g in den 5l Kanister. Der pH der Stammlösung liegt dann bei ca. 2-3.

Ich gebe also in meinen 50l Kanister 1l Stammlösung (vorher schütteln) und fülle dann mit Wasser auf. Kontrolliere den pH, der jetzt bei 6 liegen sollte. Damit giesse ich.

Natürlich werde ich auf Dauer an einem EC-Gerät nicht vorbeikommen und auch ein pH-Meter für Substrate steht auf dem Wunschzettel, ich bin aber davon überzeugt, daß das allemal besser ist als alles was ich bisher gemacht habe.

Ich mache das nun seit ca. 1,5 Wochen. An meinen Bäumen kann ich noch nichts signifikantes entdecken. ABER: Meine Frau hat da so ein Geranium, daß voll mit Mehltau war und kümmerte, ein Delphinium (Rittersporn) mit gleichen Symptomen. Was soll ich sagen, der Mehltau ist weg, beide wachsen wieder sehr gut und auch an den anderen Kräutern lässt sich wieder stärkeres Wachstum feststellen. Ob es tatsächlich an der neuen Düngemethode liegt oder nicht, kann ich nicht beweisen, aber alle anderen Faktoren sind wie bisher.

Selbst das Substrat kann ich einigermaßen mit dem Lackmuspapier messen, ich drücke es auf eine feuchte Stelle und vergleiche dann die Rückseite mit der Tabelle. Da kann man schon den Unterschied zwischen fünf, sechs und sieben feststellen. Im Moment messe und kontrolliere ich oft, ich bin noch in der Eingewähnungsphase einen möglichst rationellen Ablauf hinzulegen, aber es wird.

Zum Zeitaufwand:

für 100g Thomaskali mahlen brauche ich ca. 30 Minuten (gefühlt, ich hab's noch nicht gestoppt, das ist zugegeben viel Zeit, aber an diesem Teil des Düngers arbeite ich noch, das muss es auch feiner geben).
Dann den Dünger für die Stammlösung anmischen, Stammlösung ansetzen (veranschlage ich nochmal 15 Minuten).
Fass befüllen dauert dann keine 5 Minuten...

Mit den 50 l schaffe ich knapp zweimal alles pitschenass zu giessen, reicht also für zwei Tage. Ich habe also Düngerlösung für 10 Tage bevor ich neu ansetzen muss.
Das ist mir die Stunde wert, wenn sich die Ergebnisse so wie gewünscht zeigen.

Kleine Anmerkung:

Natürlich geht das so nur in kleinem Rahmen, müsste ich für 1000 l auf einmal Thomaskali mahlen, würde ich mir etwas anderes einfallen lassen. Ich bin ja nicht blöde....


Zu den Kosten:

Wenn ich überlege, wieviel für Pflanzenschutzmittel, Stärkungsmittel und so'n Zeugs ausgegeben wird, kann ich nur lauthals lachen. Die Kosten sind lächerlich gering und ich erhalte gesunde und starke Pflanzen.


Nur mal so....


P.S.: Die Zahlenangaben sind speziell auf mein Wasser ausgerichtet, stimmen also nur bei mir und dem von mir benutzten Düngern mit den darin enthaltenen Nährstoffverhältnissen...



Es hört sich nach viel Rechnerei an, kompliziertes und komplexes hin und her und rauf und runter, aber es ist tatsächlich nicht so sehr aufwendig, wie es sich anhört. Am Anfang ja, aber hat mane rst die Mengen ist es nur ein Hingucken...


Gruß

Holger
Zuletzt geändert von holgerb am 22.09.2009, 13:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von chris.p » 01.09.2009, 18:45

Holger woher kommt der nötige Phosphor und die Spurenstoffe ?

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von holgerb » 01.09.2009, 19:53

Chris,

im Thomaskali sind, P, K, CaO, MgO und S. Wenn ich richtig informiert bin sind im Thomaskali auch Spurennährstoffe wie SiO2, Mn, Cu, Zn, B, Co, Mo.... die Spurennährstoffe stehen zwar nicht auf der Packung, aber sie sind verfahrenstechnish mit drin. Ich denke, daß sie nicht aufgeführt sind, weil die Inhaltsmenge variieren könnte.

Zusammen mit dem Stickstoff habe ich also einen vollwertigen Dünger...
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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von chris.p » 01.09.2009, 20:51

Das hört sich gut an!

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von schmieda » 02.09.2009, 04:52

Hallo Holger

Halte uns auf dem Laufenden. Ich bin sehr gespannt.
Und danke für die "Suchbegriffe", damit bin ich gleich wieder ein Stück weiter gekommen.

Mein EC-Tester ist bestellt. Dann werde ich mich auch langsam daran wagen.
Gruß
Frank :)

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von zwanziger » 02.09.2009, 11:22

Danke Holger,
die Erklärungen werden immer besser und es kommt immer mehr licht ins dunkel.
Ja, bitte auf dem laufendem halten.
Sehr nett von dir und Chris,
den rest der Bonsai Gemeinde nicht ungläubig zurück zu lassen.

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von holgerb » 02.09.2009, 19:23

Ich denke, das Problem ist folgendes:

Der Tomatenweg ist relativ simpel und vor allem auch relativ wenig gefährlich für die Pflanzen.
Jemandem allerdings diesen Weg nahe zu legen, der sich nicht oder nur wenig mit Düngern auskennt und deren Berechnungen usw. (obwohl das im groben nicht mehr als Dreisatz ist), kann sowas schon mal erst nach böhmischen Dörfern klingen.

Da muss man erklären, was elektrische Leitfähigkeit bedeutet, was der pH-Wert ist und welche Bedeutung er für die Pflanzen hat usw.

Wenn man das so aufschreibt und weitergibt, dann klingt das erst nach einem riesigen Aufwand. Ist es aber nur anfänglich. Rechnen muss man nur einmal, welche Verhältnisse der Dünger man herstellen muss, Konzentrationen berechnen usw.
Hat man das alles aber erstmal hinter sich, ist der Rest eigentlich nur noch abwiegen und Mischen. Je nachdem wie oft man das machen will, muss man eben größere oder kleiner Behältnisse verwenden. Irgendwann lohnt sich dann in Dosiegerät, da hab' ich mal bei uns in der Firma geschaut, die fangen bei 300 Öcken an und gehen bis 900€. Die mischen direkt die Düngerlösung in den Wasserschlauch, allerdings lohnt sich das dann eher für große Baummengen.
Nimmt man allerdings sehr kleine Behältnisse, ist die Sache mit dem Abwiegen ein Problem. Für eine 5l Kanne dürfte ich 1,5g Dünger verwenden, welche normal sterbliche Waage (die nicht sauteuer ist) kann das?
Für 50l geht das ganz gut, da reicht eine Waage, die auf's Gramm genau wiegt. Und großartig Platz nimmt das auch nicht weg.

Überigens habe ich das okay meines Chefs, ein Fass in der Baumschule aufzustellen. Könnte für mich anfänglich bedeuten wieder mit Giesskanne zu wässern, weil dort ein Stromanschluss fehlt, aber ich habe den Winter über Zeit mir Gedanken darüber zu machen.

Und auch für einzelne Bäume, die ich auf Freunde und Familie verteilt habe (aus Platzgründen u. ä.), gibt es eine Lösung:
Ich setze eine Stammlösung je nach Giesswasser an, und gebe die an den jeweiligen Pfleger weiter, ja das ist dann schon aufwendiger, aber da ich hier auf dem Balkon sonst Platzprobleme kriege, bleibt mir nicht viel anderes übrig. Aber auch das ist kein großes Problem...
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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von chris.p » 02.09.2009, 19:39

Holger,
so einfache Dosimaten gibt es auch bei Gard..............na.
ist sehr günstig!
grüße
Chris

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von holgerb » 02.09.2009, 20:19

Chris,

den Dosimat von Gardena habe ich mir angeschaut. (wenn wir den gleichen meinen).

Er wird zwischen die Stabbrause geschraubt und ist dafür ausgelegt einen festen Düngertab aufznehmen. Ja, man kann damit dosieren, aber eine Skalaeinteilung, wieviel Dünger fließt fehlt. Da wären wir wieder bei orakeln und ausprobieren.

Für die Tropfbewässerung gibt es auch so ein Dingen, auch da nimmt man den speziellen Dünger, der dafür vorgesehen ist.
Das mag funktionieren, aber der Dosimat ist relativ klein, ich denke für diesen Zweck nicht geeignet....
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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von Uwe_Kl » 03.09.2009, 18:17

@ Holger:

Du schriebst:
" ... Für eine 5l Kanne dürfte ich 1,5g Dünger verwenden, welche normal sterbliche Waage (die nicht sauteuer ist) kann das? ..."

Ich habe die im Link genannte Waage für andere Hobbys im Einsatz und bin sehr zufrieden damit (selbst die Verpackung passt):
http://www.digitalwaagen-shop.de/xtcomm ... 9b655abf94

Natürlich ist "sauteuer" relativ zu dem jeweils vorhandenen Budget zu sehen und jeder muss für sich entscheiden, ob diese Investition machbar oder/und lohnenswert ist.

@ Admins: falls ich den Link hier nicht posten darf->bitte löschen.


MfG Uwe

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von holgerb » 03.09.2009, 18:42

Danke Uwe,

ich denke da stimmt schon Preis und Leistung...
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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von manuu29 » 03.09.2009, 18:57

naja waagen sind nicht mehr so teuer wie damals (kern o.ä.)


gibt ja neuerdings so ``grow shops`` wo man gute digitale oder feder waagen in der taktung 0.1g für 20 euronen ca. bekommt

so als tipp



gruss manuu *nenene*
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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von Maick » 03.09.2009, 20:13

holgerb hat geschrieben:Chris,

den Dosimat von G*****a habe ich mir angeschaut. (wenn wir den gleichen meinen).

Er wird zwischen die Stabbrause geschraubt und ist dafür ausgelegt einen festen Düngertab aufznehmen. Ja, man kann damit dosieren, aber eine Skalaeinteilung, wieviel Dünger fließt fehlt. Da wären wir wieder bei orakeln und ausprobieren.

Für die Tropfbewässerung gibt es auch so ein Dingen, auch da nimmt man den speziellen Dünger, der dafür vorgesehen ist.
Das mag funktionieren, aber der Dosimat ist relativ klein, ich denke für diesen Zweck nicht geeignet....
Hallo,
es gibt noch eine Dosiereinrichtung von B...meier dabei wird ein behälter mit flüssigdünger unter die Brause geschraubt,
der Flüssigdünger wird dann in einem festen Mischungsverhältnis ( 0,2 % ) automatisch beigemischt.
Vielleicht wär das was :wink:

Gruß Maick
Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.
B. Breuel

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von BILU » 04.09.2009, 15:24

Hallo,

ich habe so einen Düngermischer (Aquamix) der Fa. Birch***.
Das Gerät kommt aus der Schweiz und ist echt klasse.
Es mischt exakt 0.2% Flüssigdünger immer dazu.
Damit kann man seine Düngerlösung ansetzen und dann bequem mit dem Gartenschlauch giessen.
Zur Kontrolle lass ich dann mal zwischendurch einen Jughurtbecher volllaufen und messe den EC Wert.

Kann ich also nur empfehlen.

Gruß

Uli

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Re: Täglich Düngen, Einstiegsversuch

Beitrag von Bonsai-Bene » 05.09.2009, 13:07

Hi hi,

Darf ich mal fragen wofür ihr so nen riesen Aufwand betreibt?

Ich muss sagen das hier zwar echt hochfachlich an die Sache herangegangen wird, aber:

Ich bin in einer Baumschule tätig und dort für die Containerproduktion zuständig, d.h ich bin für optimalen Pflanzenwuchs und Qualität verandwortlich, und ich muss sagen so einen Aufwand treibe nicht mal ich in der Baumschule.

Klar ich dünge auch täglich mit Flüssigdünger über Dosatron und da muss auch ab und zu messen aber bei mir geht es ja um richtig Kohle für meinen Cheff, die Firma lebt davon das mit möglichst gerigen aufwand möglichst viel Wachstum da ist, aber ich glaube was ihr hier macht (auch wenn ich es Persönlich für extrem interessant halte) ist find ich nach dem Motto "warum einfach wenn`s auch Kompliziert geht"

nix für ungut denn mich würden Ergebnise natürlich auch extrem interesieren, also schön Berichten :wink:

grüße Benedict
MfG Benedict

Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!

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