dank der vielen interessanten Beiträge von Urikawa haben die Eiben schließlich auch mich in ihren Bann gezogen
Im Frühjahr habe ich den Baum aus dem Sandgemisch genommen und nach dem Wurzelschnitt in ein neues Substrat getopft. (50 % Fibotherm, 20 % Akadama, 20 % Kiryu, 10 % Torf).
Als ich u. a. Hinweis gelesen habe, bin ich hinsichtlich der Zuchtform "Summergold" total vorsichtig geworden. Wegen einer heiß-ersehnten Grundgestaltung wirft´s mir wieder neue Fragen auf:
http://bonsai-fachforum.de/viewtopic.ph ... 768e579622
Was kann ich als nächstes tun, damit meine Eibe nicht "faul" bleibt, sondern anfängt zu lernen? Ich möchte jetzt nicht zu hastig sein und aufgrund von Ungeduld den Baum ruinieren. Trotzdem möchte ich alles mögliche unternehmen, um die Eibe schnellstmöglich für die Erstgestaltung fit zu machen.Urikawa hat geschrieben: Erstmal möchte ich betohnen dass Eibe nicht gleich Eibe ist. Die Art und Weise vorzugehen, und die erfolge denen man damit erzielt werden sehr stark durch die „Sorte der Eibe“ bestimmt.
So reagiert die Eibe der sorte „Baccata“ wesentlich anders auf eingriffen als wenn wir von eine „Baccata Summergold“ reden.
Einige sorten mögen es auf keinen fall das sie zum beispiel oft geschnitten werden. Diese sorten gleichzeitig auch in ihre Wurzeln schneiden zu wollen führt ohne weiteres zum Tot der Eibe.
Das die Eibe gerne „faul“ wird wenn man nicht an ihr arbeitet dürfte bekannt sein.
Wurde ich so vorgehen wollen wenn eine „Baccata Summergold“ vor mich steht, und schneiden ich Grün UND Wurzeln, auch dann bekomme ich dafür die Rechnung. Sie kann dies nicht ohne weiteres verkraften.
Welche Maßnahmen soll ich setzen, um die Eibe möglichst rasch ans Ziel zu bringen?
Vielen Dank und schöne Grüße,
Igor


