das ist eine etwas "vage Frage", aber vielleicht hat sie sich schon die/der eine oder andere gestellt:
Dieses Jahr habe ich diverse Laubbäume - scheint mir - im etwas zu zeitigen Frühjahr an den Wurzeln etwas zu robust zurückgeschnitten, mit gleichzeitigem Zweigschnitt. Darauf folgte (Osterzeit) recht windiges, kaltes Wetter.
Resultat: einige Bäume haben sich - nach schönem Erstaustrieb - in Folge gar nicht mehr erholt, ein paar haben gerade so noch die Kurve bekommen. Nur die Birken haben fast ausnahmslos nach dieser Maßnahme wieder mal ein wirklich gutes Jahr hingelegt.
Ich grüble nun etwas, ob es besser ist (1) zumindest lange Triebe schon im Spätherbst zurückzunehmen (um den "Schock" im Frühjahr zu reduzieren) und (2) zumindest bei den Bäumen, die dieses Jahr nicht überzeugend gewachsen sind, gar keinen Wurzelschnitt zu machen, und sie entweder einfach mal ein Jahr gar nicht umzutopfen oder nur das alte Substrat auszuschütteln und wieder neues aufzufüllen.
Irgendwie ist mir dieses Problem früher noch nie so untergekommen --- aber vielleicht liegt es daran, dass die Bäume eben älter werden (und ältere Bäume pflanzt man ja tendenziell seltener um, zumindest laut Literatur)...
Naja, wenn ich das so durchlese, eine ziemliche Newb-Frage
Gruß,
Stefan


