Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Constantin

Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Beitrag von Constantin »

Hallo!

Dieses Jahr hatte ich eine unliebsame Überraschung. Eine meiner Heckenkirschen verlor nach der Winterruhe ihre Blätter. Als ich sie aus der Schale nahm sah ich, dass fast alle Wurzeln faul geworden waren. Die Pflanze hatte erst ein Jahr in der Schale gestanden und deswegen stammten fast alle Wurzeln aus dem Trieb des letzten Jahres. Einige Stecklinge vom letzten
Sommer, die bis jetzt normal austrieben, hatten teilweise auch faule Spitzen an den längsten
Wurzeln. Das gleiche fand ich bei ein paar Forsythienstecklingen vor. Nur dass bei denen
manchmal auch Wurzleln bis zum Kallus an der Stecklingsschnittstelle gefault waren.
Aber es geht noch weiter. Eine Esche, die ich letztes Jahr erst eingetopft hatte, präsentierte mir beim Umtopfen ebenfalls einen faulen 'Wurzelballen.
Nun frage ich mich, warum die Fäule gerade die Pflanzenarten erwischt hat, die ein sehr starkes Wurzelwachstum haben. Oder liegt es gerade daran? Doch wenn das stimmt, warum habe ich dann die letzten Jahre keine Probleme mit diesen Pflanzen gehabt?
Vielleicht stehe ich ja auch voll auf dem Schlauch, aber wenn das hier öffentlich rauskommt, ist mir das lieber als faule Wurzeln an meinen Pflanzen.
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Heike_vG
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Re: Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Constantin,

diese Arten sind normalerweise nicht besonders anfällig für Wurzelfäule und auch sehr frostfest. Kann es sein, dass sie über den Winter viel, viel zu nass waren?
Anders kann ich mir das kaum erklären.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
Constantin

Re: Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Beitrag von Constantin »

Hallo!

Ich habe einige Tage mit einer Antwort gewartet, weil ich wissen wollte, ob vielleicht noch jemand anders eine ähnliche Erfahrung gemacht hat. Scheint (zum Glück) nicht der Fall zu sein.

Heike, in die gleiche Richtung wie du vorgeschlagen hast habe ich auch schon gedacht. Nur: Die Fächerahorne, die ich ebenfalls letztes Jahr eingetopft und gleich wie die fraglichen Pflanzen gepflegt habe, waren und sind gesund. Das hat mich stutzig gemacht. Was nun? Ich gehe erstmal davon aus, dass du richtig liegst und werde die Pflanzen mehr vor Feuchtigkeit schützen als im letzten Winter. Wir werden sehen.
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Kränzle S.
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Re: Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Beitrag von Kränzle S. »

Hallo Constantin,

ich würde gerne wissen ob du das Substrat geändert hast bzw was du verwendest und wo die Pflanzen im Winter gestanden haben?
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pit k.
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Re: Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Beitrag von pit k. »

Hallo.
Auch ich musste meine ca. 30 Jahre alten Heckenkirsche wg. Wurzelfäule abschreiben. Hatte sie über 15 Jahre,
letztes Jahr nicht umgetopft, im Winter nur wenig gegossen (wie immer halt). Austrieb war da und dann mit einem
Mal zu Ende. Grund? Keine Ahnung, ist mir in den letzten 20 Jahren nicht untergommen. Seltsamerweise sind nur Bäume bei mir
betroffen (Heckenkirsche, Buche, jap.Ulme, Sicheltanne), die am Rand meines Winterlagers standen, alle anderen sind ok.
Peter
pIT k.
Constantin

Re: Wurzelfäule an Heckenkirsche, Forsythie, Esche

Beitrag von Constantin »

Hallo!

Also die betreffenden Bäume stehen im "Pall'schen Mix" und blieben den milden Beginn des Winters draußen. Als es Fröste gab, wurden sie in ein ungeheiztes Gewächshaus eingeräumt. Dort habe ich sie normal gegossen und nach Ende der strengen Fröste wieder hinaus. Eine eindeutige Ursache sehe ich nicht. Meine Absicht, die Bedingungen, unter denen die Bäume wachsen, mehr zu kontrollieren, ist da einfach nur eine pragmatische Sicherheitsmaßnahme.
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