wundschutzfolie
wundschutzfolie
hallo miteinander,
bin da gerade auf etwas gestoßen was ich noch nicht kenne, wundschutzfolie "Arbotape"???
das ganze ist eine zwei-komponentenfolie um anfahrschäden von autos an bäumen zu versorgen, wenn bei einem baum die rinde beschädigt ist wird die wunde gereinigt feucht gemacht und mit dieser folie umwickelt. die folie soll zu 100% aus nachwachsenden rohstoffen bestehen und biologisch abbaubar sein. des weiteren soll die folie eine sehr gute flächenkallusbildung fördern. und das war auch schon das reizwort, wenn das alles stimmt, müßte diese folie eigentlich auch sehr gut im bonsaibereich einsetzbar sein um schnittstellen zu versorgen, insbesondere größere. bin schon gespannt auf ein feedback.
lg
albin
bin da gerade auf etwas gestoßen was ich noch nicht kenne, wundschutzfolie "Arbotape"???
das ganze ist eine zwei-komponentenfolie um anfahrschäden von autos an bäumen zu versorgen, wenn bei einem baum die rinde beschädigt ist wird die wunde gereinigt feucht gemacht und mit dieser folie umwickelt. die folie soll zu 100% aus nachwachsenden rohstoffen bestehen und biologisch abbaubar sein. des weiteren soll die folie eine sehr gute flächenkallusbildung fördern. und das war auch schon das reizwort, wenn das alles stimmt, müßte diese folie eigentlich auch sehr gut im bonsaibereich einsetzbar sein um schnittstellen zu versorgen, insbesondere größere. bin schon gespannt auf ein feedback.
lg
albin
Re: wundschutzfolie
..........gibt es denn niemanden der event. beruflich mit diesem material schon gearbeitet hat?
lg
albin
lg
albin
Re: wundschutzfolie
Hallo Albin,
wir arbeiteten bereits mit dieser Folie bei Anfahrschäden an Straßenbäumen.
Das bringt aber nur was bei flächigen Verletzungen durch Anprallschäden, damit noch lebende Holzzellen nicht durch Umwelteinflüsse wie Wind u. Sonne austrocknen.
Bei Schnittwunden dürfte die Folie nicht viel bringen. Ich kann morgen mal auf der Arbeit meine Unterlagen durchforsten ob ich noch was interresantes darüber finde.
wir arbeiteten bereits mit dieser Folie bei Anfahrschäden an Straßenbäumen.
Das bringt aber nur was bei flächigen Verletzungen durch Anprallschäden, damit noch lebende Holzzellen nicht durch Umwelteinflüsse wie Wind u. Sonne austrocknen.
Bei Schnittwunden dürfte die Folie nicht viel bringen. Ich kann morgen mal auf der Arbeit meine Unterlagen durchforsten ob ich noch was interresantes darüber finde.
Viele Grüße Alex
Re: wundschutzfolie
Wie soll ich mir die Folie jetzt so vorstellen? Ich meine: wenn es um Straßenbäume gibt, müsste das Zeug doch gut die Ausmaße einer Rolle Frischhaltefolie haben, wenn nicht gar einer Palettenfolie. Wenn ich mir vorstelle, wie Frischhaltefolie zu verarbeiten ist, ist das eine ziemliche Sauerei (schneidet sowas mal mit der Schere!). Und so eine Rolle wäre Material fürs Leben...
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Re: wundschutzfolie
Hallo Albin,
Ich kann mir vorstellen das die hier vorgestellte Folie bei großflächigen Verletzungen von Bäumen gute Dienste leisten kann. Das Handling bei unseren kleinen Lieblingen stell ich mir hingegen schwierig vor.
Ich arbeite nun seit ein paar Jahren mit Melkfett. Ist billig, ist an jeder noch so schlecht erreichbaren Stelle anwendbar, baut sich von selbst ab.
Servus,
Robert
Ich kann mir vorstellen das die hier vorgestellte Folie bei großflächigen Verletzungen von Bäumen gute Dienste leisten kann. Das Handling bei unseren kleinen Lieblingen stell ich mir hingegen schwierig vor.
Ich arbeite nun seit ein paar Jahren mit Melkfett. Ist billig, ist an jeder noch so schlecht erreichbaren Stelle anwendbar, baut sich von selbst ab.
Servus,
Robert
Re: wundschutzfolie
danke für die reaktionen
@Beitrag von AlexDuerr » 22.11.2012, 21:43
Hallo Albin,
wir arbeiteten bereits mit dieser Folie bei Anfahrschäden an Straßenbäumen.
Das bringt aber nur was bei flächigen Verletzungen durch Anprallschäden, damit noch lebende Holzzellen nicht durch Umwelteinflüsse wie Wind u. Sonne austrocknen.
Bei Schnittwunden dürfte die Folie nicht viel bringen. Ich kann morgen mal auf der Arbeit meine Unterlagen durchforsten ob ich noch was interresantes darüber finde.
hallo Alex,
was mich hierzu interessieren würde ist, wo liegt der unterschied zwischen einer schnittwunde und einer flächigen wunde am baum, ist die verbliebene zellstruktur nicht ähnlich? und dient die folie ausser dem austrocknen nicht dazu pilze/sporen/krankheiten etc. fernzuhalten?
lg
albin
hallo Marion,
die folie ist noch viel größer, die standardrolle ist 50cm breit und 50m lang, reicht wahrscheinlich für das ganze forum.
lg
albin
hallo Robert,
das handling stelle ich mir gar nicht so schwer vor, es muss eine etwas dickere folie sein und man kann sie deswegen wahrscheinlich auch gut schneiden.
lg
albin
........so und jetzt noch einmal zu meiner logik/these; das Institut für Baumpflege in Hamburg hat das material getestet und dabei festgestellt das es hervorragend wirken soll. die flächenkallusbildung in % lag bei ahorn nach 4 monaten bei 40%, nach 10 monaten bei 95%, erle nach 4 monaten 30% und nach 10 monaten bei 80%. frage, ist es nur das abdecken der wunde mit der folie, oder sind in der folie irgendwelche stoffe die eine kallusbildung fördern. desweiteren ist auf bildern zu sehen das die kallusbildung schön gleichmäßig flächig erfolgt, keine dicken wulste. die nächste frage die sich mir stellt ist, gibt es grundsätzlich einen unterschied zwischen einer flächigen wunde und einer schnittfläche. zum anderen ist ja auch bekannt das verschiedene bonsaianer erfolgreich mit alu-tape arbeiten. auf den ersten blick scheint die methode incl. der ergebnisse die gleiche zu sein nur das der verwendete werkstoff ein anderer ist und bei diesem material anscheinend noch bessere ergebnisse erzielt werden. warum soll man sich etwas neuem verschliessen, die frage hierbei ist, steckt hinter dem material mehr, oder ist es nur aufgebauschte reklame?
angeboten wird das tape auf einer rolle 50cm breit/50m lang (ich weiß ich habe auch erkannt, das diese größenordnung für bonsai überdimensioniert ist), desweiteren wird ein bio-tape-klebeband aus dem gleichen material angeboten, rolle 50m ca. 4-5cm breit für 6.90, und da kommen wir der bonsai-sache schon näher. selbst wenn es maximal genauso gut ist wie alu-tape so hat es mindestens den vorteil das es biologisch abbaubar ist.
zusammengefasst:
- gibt es ausser knete/creme/chemie etc. stoffe die eine kallusbildung fördern und erkrankungen fernhalten
- gibt es einen unterschied zwischen flächigen und schnittwunden / ich denke auch an andere baum-verknorpelungen
- beeinflußt die folie das kalluswachstum in der form, sprich flächig statt wulstig
das wars erst einmal, ich hoffe ich nerve Euch nicht..........
lg
albin
@Beitrag von AlexDuerr » 22.11.2012, 21:43
Hallo Albin,
wir arbeiteten bereits mit dieser Folie bei Anfahrschäden an Straßenbäumen.
Das bringt aber nur was bei flächigen Verletzungen durch Anprallschäden, damit noch lebende Holzzellen nicht durch Umwelteinflüsse wie Wind u. Sonne austrocknen.
Bei Schnittwunden dürfte die Folie nicht viel bringen. Ich kann morgen mal auf der Arbeit meine Unterlagen durchforsten ob ich noch was interresantes darüber finde.
hallo Alex,
was mich hierzu interessieren würde ist, wo liegt der unterschied zwischen einer schnittwunde und einer flächigen wunde am baum, ist die verbliebene zellstruktur nicht ähnlich? und dient die folie ausser dem austrocknen nicht dazu pilze/sporen/krankheiten etc. fernzuhalten?
lg
albin
hallo Marion,
die folie ist noch viel größer, die standardrolle ist 50cm breit und 50m lang, reicht wahrscheinlich für das ganze forum.
lg
albin
hallo Robert,
das handling stelle ich mir gar nicht so schwer vor, es muss eine etwas dickere folie sein und man kann sie deswegen wahrscheinlich auch gut schneiden.
lg
albin
........so und jetzt noch einmal zu meiner logik/these; das Institut für Baumpflege in Hamburg hat das material getestet und dabei festgestellt das es hervorragend wirken soll. die flächenkallusbildung in % lag bei ahorn nach 4 monaten bei 40%, nach 10 monaten bei 95%, erle nach 4 monaten 30% und nach 10 monaten bei 80%. frage, ist es nur das abdecken der wunde mit der folie, oder sind in der folie irgendwelche stoffe die eine kallusbildung fördern. desweiteren ist auf bildern zu sehen das die kallusbildung schön gleichmäßig flächig erfolgt, keine dicken wulste. die nächste frage die sich mir stellt ist, gibt es grundsätzlich einen unterschied zwischen einer flächigen wunde und einer schnittfläche. zum anderen ist ja auch bekannt das verschiedene bonsaianer erfolgreich mit alu-tape arbeiten. auf den ersten blick scheint die methode incl. der ergebnisse die gleiche zu sein nur das der verwendete werkstoff ein anderer ist und bei diesem material anscheinend noch bessere ergebnisse erzielt werden. warum soll man sich etwas neuem verschliessen, die frage hierbei ist, steckt hinter dem material mehr, oder ist es nur aufgebauschte reklame?
angeboten wird das tape auf einer rolle 50cm breit/50m lang (ich weiß ich habe auch erkannt, das diese größenordnung für bonsai überdimensioniert ist), desweiteren wird ein bio-tape-klebeband aus dem gleichen material angeboten, rolle 50m ca. 4-5cm breit für 6.90, und da kommen wir der bonsai-sache schon näher. selbst wenn es maximal genauso gut ist wie alu-tape so hat es mindestens den vorteil das es biologisch abbaubar ist.
zusammengefasst:
- gibt es ausser knete/creme/chemie etc. stoffe die eine kallusbildung fördern und erkrankungen fernhalten
- gibt es einen unterschied zwischen flächigen und schnittwunden / ich denke auch an andere baum-verknorpelungen
- beeinflußt die folie das kalluswachstum in der form, sprich flächig statt wulstig
das wars erst einmal, ich hoffe ich nerve Euch nicht..........
lg
albin
Re: wundschutzfolie
Mich erinnert das sehr an Hautverletzungen. Auch diese schließen schneller, wenn die Wunde feucht gehalten wird, da die Haut von außen nach innen über die Wunde geschoben wird. Hier tuts schon die reine Feuchtigkeit, das heißt, ich habe den Effekt schon vorher mit einem schlicht mit Wasser durchnässten Hansaplast hervorgerufen, bevor ich bemerkt habe, dass ein Salbenverband mit Bepanthen noch weitere Vorteile hat. Auch Blasen heilen am besten ab, wenn man sie nach Möglichkeit intakt lässt.
Ich könnte mir vorstellen, dass das bei Bäumen nicht viel anders ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass das bei Bäumen nicht viel anders ist.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Re: wundschutzfolie
Hallo Albin,
ich hoffte in meinen Unterlagen etwas über das Baumpflaster zu finden, leider Fehlanzeige. Also Erinnerungsvermögen prüfen....
Die Wirksamkeit des Pflaster beruht auf dem Schutz vor Witterungs- und Umwelteinflüssen.
Wenn ein Auto gegen einen Baum fährt, dann ergeben sich je nach Baumart sehr große Wundflächen, die z. T. bis auf eine Höhe von 1,5 Meter und höher sein können. Dadurch kann der Baum sehr schnell die Hälfte seiner Versorgung von der Wurzel zur Krone einbüßen. Das stecken die meisten Bäume ganz gut weg, das größere Problem liegt an der nicht mehr verschließbaren Wunde, die nun dauerhaft eine Eintrittspforte für Holzzerstörende Pilze bietet.
Und hier forschte man wie man den Baum helfen kann bzw. den Baum unterstützt sich selbst zu helfen.
Bei einem derartigen Anprall bleiben immer restliche Zellen des Kambiums auf der Holzfläche, die in der Lage sind durch Zellteilung? auf dem Holzkörper wieder zu wachsen und so einen Flächenkallus zu bilden. Ist die Bastschicht zerstört liegt das Kambium offen und hauptsächlich durch Sonne und Wind stirbt dieses nun ab. Das Beste was man verwenden könnte wären noch vorhandene Teile der Rinde wieder auf der Wunde mit Klebeband oder auch kleinen Nägeln (kein Witz) zu fixieren.
Jetzt kommt etwas was ich gerne noch einmal nachgelesen hätte, die letzte äußere Schicht des Holzes wäre unter günstigen Umständen auch in der Lage Kambiumzellen zu bilden das heißt einen Flächenkallus zu entwickeln, dies funktioniert aber nur unter besonders geschützten Kleinklima, das man eben mit der Folie herstellen kann. Würde man, was man bisher immer praktiziert hat, einen Wundverschluss aufstreichen sterben nachweislich die verblieben lebenden Kambium und Holzzellen ab.
Beim Bonsai haben wir ja nur Schnittwunden, hier muss der Kallus von außen nach innen wachsen, weil eben nur am Wundrand Zellteilung möglich ist. Hier habe ich mit L.cbalsam z.B. gut Erfahrungen wenn es das Zurücktrocknen von Wunden bei Rohlingen verhindern soll.
Das Klebeband das dieser Baumpflasterhersteller anbietet könnte m.E. auch nur zum fixieren des Pflasters sein.
In der Folie durfte meines Wissens nicht sonderliches sein, die Zersetzbarkeit ist halt, wie so vieles in diesem Gewerbe, ein gutes Verkaufsargument weil man ja auch noch etwas für die Umwelt macht.
Albin, ich hoffe ich konnte auf einige offene Fragen verständliche Antworten geben.
Falls ich da etwas mit Zellteilung u. Ä. falsch weitergab bitte kritiesieren
ich hoffte in meinen Unterlagen etwas über das Baumpflaster zu finden, leider Fehlanzeige. Also Erinnerungsvermögen prüfen....
Die Wirksamkeit des Pflaster beruht auf dem Schutz vor Witterungs- und Umwelteinflüssen.
Wenn ein Auto gegen einen Baum fährt, dann ergeben sich je nach Baumart sehr große Wundflächen, die z. T. bis auf eine Höhe von 1,5 Meter und höher sein können. Dadurch kann der Baum sehr schnell die Hälfte seiner Versorgung von der Wurzel zur Krone einbüßen. Das stecken die meisten Bäume ganz gut weg, das größere Problem liegt an der nicht mehr verschließbaren Wunde, die nun dauerhaft eine Eintrittspforte für Holzzerstörende Pilze bietet.
Und hier forschte man wie man den Baum helfen kann bzw. den Baum unterstützt sich selbst zu helfen.
Bei einem derartigen Anprall bleiben immer restliche Zellen des Kambiums auf der Holzfläche, die in der Lage sind durch Zellteilung? auf dem Holzkörper wieder zu wachsen und so einen Flächenkallus zu bilden. Ist die Bastschicht zerstört liegt das Kambium offen und hauptsächlich durch Sonne und Wind stirbt dieses nun ab. Das Beste was man verwenden könnte wären noch vorhandene Teile der Rinde wieder auf der Wunde mit Klebeband oder auch kleinen Nägeln (kein Witz) zu fixieren.
Jetzt kommt etwas was ich gerne noch einmal nachgelesen hätte, die letzte äußere Schicht des Holzes wäre unter günstigen Umständen auch in der Lage Kambiumzellen zu bilden das heißt einen Flächenkallus zu entwickeln, dies funktioniert aber nur unter besonders geschützten Kleinklima, das man eben mit der Folie herstellen kann. Würde man, was man bisher immer praktiziert hat, einen Wundverschluss aufstreichen sterben nachweislich die verblieben lebenden Kambium und Holzzellen ab.
Beim Bonsai haben wir ja nur Schnittwunden, hier muss der Kallus von außen nach innen wachsen, weil eben nur am Wundrand Zellteilung möglich ist. Hier habe ich mit L.cbalsam z.B. gut Erfahrungen wenn es das Zurücktrocknen von Wunden bei Rohlingen verhindern soll.
Das Klebeband das dieser Baumpflasterhersteller anbietet könnte m.E. auch nur zum fixieren des Pflasters sein.
In der Folie durfte meines Wissens nicht sonderliches sein, die Zersetzbarkeit ist halt, wie so vieles in diesem Gewerbe, ein gutes Verkaufsargument weil man ja auch noch etwas für die Umwelt macht.
Albin, ich hoffe ich konnte auf einige offene Fragen verständliche Antworten geben.
Falls ich da etwas mit Zellteilung u. Ä. falsch weitergab bitte kritiesieren
Viele Grüße Alex
Re: wundschutzfolie
hallo Marion,
Dein vergleich ist mit sicherheit nicht von der hand zu weisen, die logik spricht dafür.
lg
albin
hallo Alex,
is nix mit kritisieren, vielen dank für Deine ausführliche antwort. ist also doch nichts bahnbrechendes neues was der hersteller anbietet, ich hatte es geahnt. macht aber nichts, wenn ich jetzt mal rekapituliere und nicht falsch verstanden habe dann ist es auf jeden fall immer wichtig dafür zu sorgen das eine wunde ganz allgemein nicht austrocknet und desweiteren vor krankheitserregern geschützt wird. sicherlich nichts neues, aber die methode mit einer art wundpflaster zu arbeiten erscheint mir effektiver als viele andere sachen und im verbund mit L.cbalsam oder anderes was vor dem austrocknen schützt ist wahrscheinlich noch besser. das würde auch die erfolge von alu-tape bekräftigen. was mich dann noch zu einer letzten frage bringt, welchen anteil bei der kallusbildung hat luft, mal abgesehen vom austrocknen. will sagen, ist es vorteilhafter wenn so ein wundpflaster diffundierend wirkt, oder spielt das keine rolle?
bislang hält sich bei mir die anwendung von knete und paste (beides aus japan) in bezug auf erfolg und misserfolg bzw. keine auswirkungen die waage, was sicherlich auch von der baumsorte abhängt. das war auch ein grund warum ich nach alternativen suchte.
lg
albin
Dein vergleich ist mit sicherheit nicht von der hand zu weisen, die logik spricht dafür.
lg
albin
hallo Alex,
is nix mit kritisieren, vielen dank für Deine ausführliche antwort. ist also doch nichts bahnbrechendes neues was der hersteller anbietet, ich hatte es geahnt. macht aber nichts, wenn ich jetzt mal rekapituliere und nicht falsch verstanden habe dann ist es auf jeden fall immer wichtig dafür zu sorgen das eine wunde ganz allgemein nicht austrocknet und desweiteren vor krankheitserregern geschützt wird. sicherlich nichts neues, aber die methode mit einer art wundpflaster zu arbeiten erscheint mir effektiver als viele andere sachen und im verbund mit L.cbalsam oder anderes was vor dem austrocknen schützt ist wahrscheinlich noch besser. das würde auch die erfolge von alu-tape bekräftigen. was mich dann noch zu einer letzten frage bringt, welchen anteil bei der kallusbildung hat luft, mal abgesehen vom austrocknen. will sagen, ist es vorteilhafter wenn so ein wundpflaster diffundierend wirkt, oder spielt das keine rolle?
bislang hält sich bei mir die anwendung von knete und paste (beides aus japan) in bezug auf erfolg und misserfolg bzw. keine auswirkungen die waage, was sicherlich auch von der baumsorte abhängt. das war auch ein grund warum ich nach alternativen suchte.
lg
albin
Re: wundschutzfolie
Wir hatten doch hier schon mal das Thema Fahrradschlauch.
Wie wäre es damit?
Ich habe mir mal ein Zitat vop Jupp kopiert:
Wie wäre es damit?
Ich habe mir mal ein Zitat vop Jupp kopiert:
Fahrradschlauch ist ein Naturprodukt und atmungsfähig. Als Bandage verwendet ist auch da die Heilwirkung bei starken Biegungen und dann entstehenden Rissen hervorragend. Unter dem Schlauch entsteht kein Schimmel oder Fäulnis und durch die hohe Elastitität kann man Äste sehr gut biegen. Wird die Bandage nach eins bis zwei Jahren entfernt ist nicht einmal die Borke angegriffen. Teilweise zersetzt sich der Schlauch im Laufe der Zeit, da er nicht UV stabil ist.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Re: wundschutzfolie
hallo Marion,
guter hinweis, fahrradschlauch ist ja ohnehin mittlerweile in jeder bonsai-werkzeugkiste und preiswert ist er auch
lg
albin
guter hinweis, fahrradschlauch ist ja ohnehin mittlerweile in jeder bonsai-werkzeugkiste und preiswert ist er auch
lg
albin


