Hallo,
ich bräuchte mal eine Erfahrene Meinung, Ich habe hauptsächlich junge Pflanzen in Pflege, welche sich alle noch entwickeln müssen. Ich hätte gerne einen Dünger hierfür. Sie stehen alle im Teichkorb in einem Substrat, welches aus etwa 25%Torf 15% Kompost, 10% grober Kies und 50% fibroterm besteht.
ich würde gerne aus ökologischem Hintergrund hauptsächlich biologisch düngen. Ich habe mir ein Paar Bio Gold alternativen angesehen. Vill habt ihr meinungen dazu.
1. Manna Spezial Gartendünger (teilweise chemisch) wäre aber noch akzeptabel.
2. Manna Biorit Gartendünger
3. Neudroff Fertofit Gartendünger
4. Rinderdung, Hühnermist, Knochenmehl.
der Manna Spezial wäre momentan meine wahl, da er sehr gut beschrieben ist, und die Kombi aus sofortiger wirkung und Bio Anteil mich vom lesen her überzeugt hat.
Gibt es erfahrungen mit den Düngern oder Alternativen?
lg
Daniel
Düngerfrage
Re: Düngerfrage
Hi
Also die Bestandteile Kompost und Kies brauchst Du nicht unbedingt. Die Drainagewirkung hast Du ja bereits mit dem Blähton erreicht und die Düngeeigenschaften des Komposts erschlägst Du ja mit dem Dünger.
Den Torfanteil kannst Du dann auch noch etwas runterfahren.
Ich selber benutze seit diesem Jahr das Manna Spezial. Eine ausreichende Beurteilung der Wirkung kann ich daher nicht geben. Negatives konnte ich aber nicht feststellen.
Ist zumindest um einiges billiger als Bio Gold. Was ich auch gut finde, der Manna sieht im "Rohzustand" genau so aus wie das Fibotherm. Stört also nicht die Ansicht der Substratoberfläche. Durch das schnelle aufquellen der kleinen Kugeln brauch man auch keine Angst haben dass das irgend welche Tiere fortschleppen. Die Schutzkappen wie beim Bio Gold fallen also ebenfalls weg. Ein wegspülen durch gießen fällt auch weg, da es nach dem aufquellen relativ klebrig ist.
Ich habe ihn dieses Jahr 2 mal verwendet. Wenn man etwas genauer hinschaut kann man auch sehen ab wann die Oberfläche des Substrats vom Manna wieder befreit ist. Die verfärben sich beim aufquellen ins bräunliche. Wenn ich mich nicht irre, steht das sogar auf der Rückseite wie lange sich der Dünger unter Verwendung hält, bzw. wie lang es braucht bis er sich vollkommen aufgelöst hat.
Der N-P-K - Anteil des Manna Spezial ist ausgewogen und relativ hoch, was auch zu den Pluspunkten zählt.
Da Du ja von Jungpflanzen sprichst, sollen die wahrscheinlich noch an Masse zulegen. Den ausgewogenen Dünger kannst Du denen trotzdem geben. Mit Stickstoffdünger kannst Du ja zudüngen. Bei manchen Pflanzen gebe ich eine Hand voll Hornspäne dazu.
Manna Biorit und das Produkt von Neudorff sagen mir leider nichts.
Von Wuxal gibt es auch einen Bio-Universaldünger (Flüssig). Der NPK-Anteil ist zwar nur 2-2-2, aber dafür besitzt er einige Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Bor was sicherlich nicht schadet.
Grüße
Also die Bestandteile Kompost und Kies brauchst Du nicht unbedingt. Die Drainagewirkung hast Du ja bereits mit dem Blähton erreicht und die Düngeeigenschaften des Komposts erschlägst Du ja mit dem Dünger.
Den Torfanteil kannst Du dann auch noch etwas runterfahren.
Ich selber benutze seit diesem Jahr das Manna Spezial. Eine ausreichende Beurteilung der Wirkung kann ich daher nicht geben. Negatives konnte ich aber nicht feststellen.
Ist zumindest um einiges billiger als Bio Gold. Was ich auch gut finde, der Manna sieht im "Rohzustand" genau so aus wie das Fibotherm. Stört also nicht die Ansicht der Substratoberfläche. Durch das schnelle aufquellen der kleinen Kugeln brauch man auch keine Angst haben dass das irgend welche Tiere fortschleppen. Die Schutzkappen wie beim Bio Gold fallen also ebenfalls weg. Ein wegspülen durch gießen fällt auch weg, da es nach dem aufquellen relativ klebrig ist.
Ich habe ihn dieses Jahr 2 mal verwendet. Wenn man etwas genauer hinschaut kann man auch sehen ab wann die Oberfläche des Substrats vom Manna wieder befreit ist. Die verfärben sich beim aufquellen ins bräunliche. Wenn ich mich nicht irre, steht das sogar auf der Rückseite wie lange sich der Dünger unter Verwendung hält, bzw. wie lang es braucht bis er sich vollkommen aufgelöst hat.
Der N-P-K - Anteil des Manna Spezial ist ausgewogen und relativ hoch, was auch zu den Pluspunkten zählt.
Da Du ja von Jungpflanzen sprichst, sollen die wahrscheinlich noch an Masse zulegen. Den ausgewogenen Dünger kannst Du denen trotzdem geben. Mit Stickstoffdünger kannst Du ja zudüngen. Bei manchen Pflanzen gebe ich eine Hand voll Hornspäne dazu.
Manna Biorit und das Produkt von Neudorff sagen mir leider nichts.
Von Wuxal gibt es auch einen Bio-Universaldünger (Flüssig). Der NPK-Anteil ist zwar nur 2-2-2, aber dafür besitzt er einige Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Bor was sicherlich nicht schadet.
Grüße
-
Daniel2104
- Beiträge: 17
- Registriert: 14.10.2013, 20:07
Re: Düngerfrage
Hallo
danke erstmal für deine schnelle Antwort, was mir noch unklar ist, dass ja der Manna Spezial ein biologischer und Chemischer dünger ist, ist es denn mit ihm dann möglich die Pflanzen leicht zu überdüngen? oder ist dies aufgrund der dazu benötigten Menge schlicht unmöglich, da man die pflanzen dazu in reinen dünger planzen müsste?
danke erstmal für deine schnelle Antwort, was mir noch unklar ist, dass ja der Manna Spezial ein biologischer und Chemischer dünger ist, ist es denn mit ihm dann möglich die Pflanzen leicht zu überdüngen? oder ist dies aufgrund der dazu benötigten Menge schlicht unmöglich, da man die pflanzen dazu in reinen dünger planzen müsste?
Re: Düngerfrage
Wichtig bei jeglichen mineralischen Düngern ist das Wässern, damit die ungenutzten Düngesalze auch ausgewaschen werden.
Da es sich ja nun beim Manna um einen organisch-mineralischen Dünger handelt hast Du ja zum einen eine Langzeitwirkung durch den organischen Anteil - da die Nährstoffe nicht sofort zur Verfügung stehen - und eine Sofortwirkung durch den mineralischen Anteil. Wie hoch aber nun der chemische Anteil hier ist weiß ich nicht. Ich denke aber das die Gefahr von "Salzschäden" an den Wurzeln wesentlich geringer ist als bei mineralischen Flüssigdüngern.
Der Grundsatz des regelmäßigen Gießens bleibt aber weiterhin bestehen.
Ein Überdüngen kann denke ich schon vorkommen, aber nur wenn man das Zusammenspiel des Düngers mit den Eigenschaften und Wirkungen des Wässerns und des Substrates unterschätzt bzw. missachtet.
Wie gesagt, wenn Du die organischen Bestandteile in deinem Substrat noch etwas nach unten schraubst solltest Du im Prinzip keine Probleme bekommen. Den Sand kannst Du auch drin lassen. Ist aber, denke ich nicht unbedingt notwendig.
Etwas nachteilig ist allerdings das der Dünger in der noch relativ kühlen Anfangszeit im Frühjahr Dir nur zur hälfte was bringt, da die Mikroorganismen im Boden ihre Arbeit der Aufschließung des Düngers in, für die Pflanze verwendbare Bausteine erst bei wärmeren Temperaturen aufnehmen.
Besser wäre es demnach natürlich im Frühjahr erstmal mineralisch zu düngen und dann nur noch mit den granulierten Düngern zu arbeiten um auch 100% des Düngers nutzen zu können.
Du kannst Dir auch gerne mal rechts den "Fachwissenindex" anschauen oder nach dem Thread "Substrat-Gießen-Düngen" suchen. Auch gibt es noch viele weitere interessante Beiträge hier. Gerade was das Düngen angeht wurde schon sehr viel geschrieben.
Kurz zum Ende noch eine kleine Anmerkung über mich:
Ich bin selbst noch Anfänger (ich gehe bei Dir auch mal davon aus ^^) und bin deshalb selber noch am lernen und ich Bitte dich daher erst noch weitere eventuelle Kommentare erfahrener Bonsaianer abzuwarten, bevor Du meinen Antworten zu 100% Glauben schenkst. Ich will nämlich ungern Fehlinformationen noch Halbwissen hier vermitteln. Das bleibt hier ja alles nicht unter uns...nicht das die NSA noch bei mir klingelt
Viele Grüße
Da es sich ja nun beim Manna um einen organisch-mineralischen Dünger handelt hast Du ja zum einen eine Langzeitwirkung durch den organischen Anteil - da die Nährstoffe nicht sofort zur Verfügung stehen - und eine Sofortwirkung durch den mineralischen Anteil. Wie hoch aber nun der chemische Anteil hier ist weiß ich nicht. Ich denke aber das die Gefahr von "Salzschäden" an den Wurzeln wesentlich geringer ist als bei mineralischen Flüssigdüngern.
Der Grundsatz des regelmäßigen Gießens bleibt aber weiterhin bestehen.
Ein Überdüngen kann denke ich schon vorkommen, aber nur wenn man das Zusammenspiel des Düngers mit den Eigenschaften und Wirkungen des Wässerns und des Substrates unterschätzt bzw. missachtet.
Wie gesagt, wenn Du die organischen Bestandteile in deinem Substrat noch etwas nach unten schraubst solltest Du im Prinzip keine Probleme bekommen. Den Sand kannst Du auch drin lassen. Ist aber, denke ich nicht unbedingt notwendig.
Etwas nachteilig ist allerdings das der Dünger in der noch relativ kühlen Anfangszeit im Frühjahr Dir nur zur hälfte was bringt, da die Mikroorganismen im Boden ihre Arbeit der Aufschließung des Düngers in, für die Pflanze verwendbare Bausteine erst bei wärmeren Temperaturen aufnehmen.
Besser wäre es demnach natürlich im Frühjahr erstmal mineralisch zu düngen und dann nur noch mit den granulierten Düngern zu arbeiten um auch 100% des Düngers nutzen zu können.
Du kannst Dir auch gerne mal rechts den "Fachwissenindex" anschauen oder nach dem Thread "Substrat-Gießen-Düngen" suchen. Auch gibt es noch viele weitere interessante Beiträge hier. Gerade was das Düngen angeht wurde schon sehr viel geschrieben.
Kurz zum Ende noch eine kleine Anmerkung über mich:
Ich bin selbst noch Anfänger (ich gehe bei Dir auch mal davon aus ^^) und bin deshalb selber noch am lernen und ich Bitte dich daher erst noch weitere eventuelle Kommentare erfahrener Bonsaianer abzuwarten, bevor Du meinen Antworten zu 100% Glauben schenkst. Ich will nämlich ungern Fehlinformationen noch Halbwissen hier vermitteln. Das bleibt hier ja alles nicht unter uns...nicht das die NSA noch bei mir klingelt
Viele Grüße
Re: Düngerfrage
Ein kleiner Zusatz noch:
Ich habe keine Ahnung von dem Produkt aber Du kannst ja mal danach googeln:
Fertiplus® 8-3-3
Ist ein rein organischer Dünger.
Grüße
Ich habe keine Ahnung von dem Produkt aber Du kannst ja mal danach googeln:
Fertiplus® 8-3-3
Ist ein rein organischer Dünger.
Grüße


