Liebes Forum,
ich habe diesen Frühling folgendes Problem, welches ausschließlich meine Nadelwacholder betrifft.
Es handelt sich dabei um Jungpflanzen ca 3-5 Jahre Communis "Horstmann", Squamata Blue Swede, Chinensis Blue Alps sowie einen ca 15 Jahre alten Squamata Meyeri.
Die Symptome: an ca 80% der Astspitzen brauen Nadeln bzw Aspitze selbst braun und vertrocknet.
Ich hatte schon vermutet es handelt sich eventuell um das in W. Buschs Buch aus S.371 beschriebe "Zweigsterben". Allerdings kann ich keine hierfür typischen schwarzen Sporenlager erkennen.
Könnte es möglicherweise auf eine zu starke PK Herbstdüngung und einem daraus resultierenden Magnesiummangel zurückzuführen sein?
Anbei ein paar Bilder...
Herzliche Grüße, Max
Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
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Re: Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Hallo Max,
es kann zwar ein Magnesiummangel vorliegen, durch diesen entstehen jedoch keine braunen Astspitzen.
Hast du vielleicht in letzter Zeit andere Pflanzenschutzmittel benutzt?
Und wo stehen die Pflanzen? Bei einem Standort im Freien kann es auch sein, dass die braunen Verfärbungen an den Nadeln durch zu niedrige Temperaturen oder andere Wetterverhältnisse wie z.B. Hagel entstehen.
LG
es kann zwar ein Magnesiummangel vorliegen, durch diesen entstehen jedoch keine braunen Astspitzen.
Hast du vielleicht in letzter Zeit andere Pflanzenschutzmittel benutzt?
Und wo stehen die Pflanzen? Bei einem Standort im Freien kann es auch sein, dass die braunen Verfärbungen an den Nadeln durch zu niedrige Temperaturen oder andere Wetterverhältnisse wie z.B. Hagel entstehen.
LG
Re: Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Zu starke Düngung sollte immer vermieden werden, das kann und wird grundsätzlich zu Problemen führen.
Weitere Möglichkeiten, die zu diesen Symptomen führen können, sind temporäre starke Trockenheit im Winter (passiert vielen, ab Januar trocknet die Erde im unteren Ballenbereich zuerst und bleibt oft unbemerkt) oder zu große Nässe und dann Frost und Wind.
LG, Heike
Weitere Möglichkeiten, die zu diesen Symptomen führen können, sind temporäre starke Trockenheit im Winter (passiert vielen, ab Januar trocknet die Erde im unteren Ballenbereich zuerst und bleibt oft unbemerkt) oder zu große Nässe und dann Frost und Wind.
LG, Heike
Re: Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Hallo Luzzy undHeike,
vielen Dank für eure Antworten
@Luzzy: Pflanzenschutzmittles es keines. Zu niedrige Temperaturen u andere Wetterverhältnisse kann ich ausschließen.
@Heike: Im Oktober hatte ich PK Dünger in Granulatform auf die Oberfläche gestreut. Das habe ich bei all meinen Pflanzen so gemacht, dürfte also nicht das Problem gewesen sein.
Zu große Nässe gefolgt von Frost und Wind kann ich auch ausschließen, denke ich, da die Bäume in mit Noppenfolie isolierten Regalen überwinterten und Frost in meiner Gegend eher Seltenheitscharakter in diesem Winter besaß.
Bliebe also die temporäre starke Trockenheit. Ich hatte zwar regelmäßig die Feuchtigkeit im Substrat kontrolliert, wenn aber das Substrat im unteren Ballenbereich zuerst abtrocknet, habe ich es möglicherweise nicht bemerkt.
Hebt man den Baum am besten aus der Schale um die Feuchtigkeit auch im unteren Bereich zu kontrollieren?
Mit Ausnahme der beiden Communis Horstmanns (die sehen sehr schlecht aus) scheint es mit den Bäumchen wieder aufwärts zu gehen. Es haben sich an nahezu allen Ästen frische Triebe gebildet.
Was mich so stutzig an der ganzen Sache machte ist die Tatsache, dass es eben ausschließlich nadelige Wacholder betraf, währen die schuppigen Wacholder zB keine Probleme machten.
Viele Grüße, Max
vielen Dank für eure Antworten
@Luzzy: Pflanzenschutzmittles es keines. Zu niedrige Temperaturen u andere Wetterverhältnisse kann ich ausschließen.
@Heike: Im Oktober hatte ich PK Dünger in Granulatform auf die Oberfläche gestreut. Das habe ich bei all meinen Pflanzen so gemacht, dürfte also nicht das Problem gewesen sein.
Zu große Nässe gefolgt von Frost und Wind kann ich auch ausschließen, denke ich, da die Bäume in mit Noppenfolie isolierten Regalen überwinterten und Frost in meiner Gegend eher Seltenheitscharakter in diesem Winter besaß.
Bliebe also die temporäre starke Trockenheit. Ich hatte zwar regelmäßig die Feuchtigkeit im Substrat kontrolliert, wenn aber das Substrat im unteren Ballenbereich zuerst abtrocknet, habe ich es möglicherweise nicht bemerkt.
Hebt man den Baum am besten aus der Schale um die Feuchtigkeit auch im unteren Bereich zu kontrollieren?
Mit Ausnahme der beiden Communis Horstmanns (die sehen sehr schlecht aus) scheint es mit den Bäumchen wieder aufwärts zu gehen. Es haben sich an nahezu allen Ästen frische Triebe gebildet.
Was mich so stutzig an der ganzen Sache machte ist die Tatsache, dass es eben ausschließlich nadelige Wacholder betraf, währen die schuppigen Wacholder zB keine Probleme machten.
Viele Grüße, Max
Re: Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Nein, aus der Schale heben eher nicht. Beim Hochnehmen das Gewicht abschätzen (fühlt sich ungewöhnlich leicht an) und von unten in die Abzugslöcher schauen sollte eigentlich reichen, um einen Anhaltspunkt zu bekommen. Wenn die Bäume dann tatsächlich trocken sind (auch wenn die Erdoberfläche gar nicht danach aussah), am besten tauchen, um alles wieder zu befeuchten. Musste ich diesen Winter auch bei einigen Bäumen machen. Geht natürlich nur bei den kleineren, aber die großen Bäume sind meist auch weniger stark von der plötzlichen Austrocknung betroffen.Max L hat geschrieben:Bliebe also die temporäre starke Trockenheit. Ich hatte zwar regelmäßig die Feuchtigkeit im Substrat kontrolliert, wenn aber das Substrat im unteren Ballenbereich zuerst abtrocknet, habe ich es möglicherweise nicht bemerkt.
Hebt man den Baum am besten aus der Schale um die Feuchtigkeit auch im unteren Bereich zu kontrollieren?
Die nadeligen brauchen i.d.R. mehr Wasser, die schuppigen vertragen mehr Trockenheit.Max L hat geschrieben:Was mich so stutzig an der ganzen Sache machte ist die Tatsache, dass es eben ausschließlich nadelige Wacholder betraf, währen die schuppigen Wacholder zB keine Probleme machten.
LG, Heike
Re: Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Hallo Heike,
vielen Dank für deine Antwort!
Lg, Max
vielen Dank für deine Antwort!
Lg, Max
Re: Problem: braune Astspitzen an Nadelwacholdern
Die Lage mit den Wacholdern sieht im Moment folgendermaßen aus:
Einer der Horstmanns ist leider eingegangen. Der andere Horstmann dümpelt ohne Neuaustrieb so vor sich hin.
Alle anderen Bäumchen treiben wieder an allen Ästen schön aus.
Grüße, MAx
Einer der Horstmanns ist leider eingegangen. Der andere Horstmann dümpelt ohne Neuaustrieb so vor sich hin.
Alle anderen Bäumchen treiben wieder an allen Ästen schön aus.
Grüße, MAx


