Hainbuche „First Lady“ Anfängerfragen

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Centaurea
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Hainbuche „First Lady“ Anfängerfragen

Beitrag von Centaurea »

Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz neu im Thema Bonsai. Hab mir hier schon einiges durchgelesen sowie die ersten Bücher gewälzt.

Eigentlich wollte ich ganz langsam anfangen. Habe Samen und Steckhölzer gesammelt und in die Erde gebracht. Und gedacht, ich taste mich langsam an alles an.

Aber nun habe ich heute eine junge Hainbuche geschenkt bekommen von einem Freund, der eine übrig hatte vom Hecke pflanzen.

Nun fühle ich mich etwas überrumpelt. Ich habe einen ersten Überwinterungsplan ausgeklügelt. Dabei habe ich versucht, alles zu berücksichtigen, was ich bisher gelernt habe.

Mir wäre aber lieber, ihr würdet noch mal draufschauen und mich korrigieren.

Erst mal die lokalen Gegebenheiten:
Wir haben eine große Terrasse. Spätestens ab 11 Uhr ist darauf kein Fleckchen Schatten mehr bis etwa 18 Uhr (im Sommer), dann an einer der Wände wieder.

Es ist eigentlich immer windig. Selbst, wenn man denkt, es ist kein Wind, merkt man ein Lüftchen. An der Seite, von der der Wind kommt ist das Geländer.

Zustand der Hainbuche:
Die Hainbuche steht aktuell noch in ihrem Verkaufstopf. In normaler Erde. Das würde ich lassen.

Gedachte Überwinterung:
Den Topf in eine Styroporkiste stellen, mit Laub auffüllen. Ein Giessanzeiger kann mir sagen, wann ich gießen muss.

In die Kiste vorher ein paar Löcher in den Boden, damit Wasser ablaufen kann.

Ich habe davon gelesen, dass man im Frühling vor der Sonne schützen sollte. Gilt das auch für die Hainbuche, bei dieser Überwinterung? Ich könnte sie unter einen Tisch stellen. Der könnte auch mit Luftpolsterfolie oder Vlies umhangen werden.
Hainbuchen bekommen wohl auch schnell mal Sonnenbrand am Stamm und neigen daher dort zu Austrieb um sich zu beschatten.

Also? Was sagt ihr zum Plan? Und unterm Tisch windgeschützt oder nur Wurzelbereich schützen?

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Harrybo
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Re: Hainbuche „First Lady“ Anfängerfragen

Beitrag von Harrybo »

Hallo Centaurea und herzlich willkommen!
Für Deine Hainbuche reicht es völlig aus, sie vor Sonne und zu viel Wind
zu schützen .
Ich würde sie erhöht, in einen großen Tontopf stellen und nur bei Dauerfrost, den Topf mit einem
Flies abdecken. Der Schutztopf sollte aber einen Abfluss haben, es reicht dann ,den Baum einmal im Monat etwas zu gießen. Die Hainbuche verträgt auch starken Frost ,wenn sie geschützt steht.
Eine Styroporkiste ist nur bedingt günstig, da sie nicht nur Wärme speichert sondern auch Kälte, wenn es mal wieder richtig Frost gibt.
LG.
Harrybo
Centaurea
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Re: Hainbuche „First Lady“ Anfängerfragen

Beitrag von Centaurea »

Hallo Harrybo,

vielen Dank für deine Antwort.

Da muss ich mal schauen, wo ich die Gute windgeschützt stellen kann.
Evtl. in einer Ecke im Hinterhof oder in der Garage. Vielleicht auch in einem Nebengebäude mit offenen Fenstern und Türen in einer zugfreien Ecke.

Aber die Überwinterung klingt schon mal recht unkompliziert.

Vielen Dank und einen schönen Abend wünsche ich dir.


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Georg
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Re: Hainbuche „First Lady“ Anfängerfragen

Beitrag von Georg »

Eine kleine nicht ganz ernst gemeinte Anmerkung meinerseits:
ich stelle mir gerade den Tisch vor, unter den Du die Hainbuche stellen willst.... :lol:
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Centaurea
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Re: Hainbuche „First Lady“ Anfängerfragen

Beitrag von Centaurea »

Hihi. Ja stimmt. Sie ist recht hoch. Aber oben sehr biegsam. Die Spitze kommt ja später eh ab. Deswegen: Normaler Tisch mit zur Seite gebogenen Ästen und Zweigen.


Viele Grüße von Centaurea
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