Hallo zusammen,
vor einigen Wochen habe ich einen Ficus Benjamina, var. "Wiandi", umgetopft, wonach er etwas schwächelte. Daraufhin habe ich ihm ein Kunststoffmützchen verpaßt und nach einer knappen Woche fing er an, stark durchzutreiben und viele neue Blätter zu bekommen. Der Baum war insgesamt ca. zwei Wochen unter seinem Mützchen.
Seit einer Woche steht er jetzt wieder frei (Süd-/Westfenster) und ich muß beobachten, daß sehr junge und kleine Blätter nicht größer, sondern irgendwie "lappig" werden und abfallen, bzw. sehr leicht abnehmbar sind. Ab einer bestimmten Größe verbleiben sie aber am Baum/Zweig und wachsen bis dato normal weiter. Während dieser Woche hat er gut sechs bis acht solcher kl. Blätter verloren.
Ich gieße recht moderat (derzeit ca. zweimal die Woche) und besprühe ihn zweimal täglich satt, um ihm die Umstellung auf die wieder trocknere Raumatmosphäre zu erleichtern. Im Garten war der Baum bis jetzt noch nicht, da ich erst die noch bevorstehenden rückgängigen Temperaturen abwarten wollte.
Was kann die Ursache für o.G. sein, bzw. was habe ich event. falsch gemacht? Ich wäre Euch für jeden Hinweis dankbar, da es natürlich schade wäre, wenn der Baum die Fortschritte, die er unter seinem Mützchen gemacht hat, jetzt wieder einbüßen müßte.
Grüße, Chris.
Blattverlust beim Wiandi ?
wenn die blattfärbung nicht auf irgendeinen mangel schliessen lässt ,wird es wohl der standort sein.
ich glaube auch nicht das man durch regelmässiges übersprühen wirklich was erreicht..auch wenn viele leute behaupten das würde wunder wirken.
ich würd ihn erstmal eher trocken halten und rausstellen.
ich glaube auch nicht das man durch regelmässiges übersprühen wirklich was erreicht..auch wenn viele leute behaupten das würde wunder wirken.
ich würd ihn erstmal eher trocken halten und rausstellen.
Wenn sich die jungen Blätter in der Wassedampf gesättigten Atmosphäre unter der Folienhaube entwickelt haben, dann haben sie nur eine sehr dünne Cuticula. Der Transpirationsschutz ist also nur gering.
Außerhalb der Haube ist die Luftfeuchtigkeit wiederum sehr viel geringer. Die jungen Blätter verlieren über die nun erhöhte Transpiration übermäßig viel Wasser und welken.
Außerhalb der Haube ist die Luftfeuchtigkeit wiederum sehr viel geringer. Die jungen Blätter verlieren über die nun erhöhte Transpiration übermäßig viel Wasser und welken.



Hallo Ihr beiden,
ersteinmal danke für Eure raschen Antworten!
Lindwurm,
da Du die Verfärbung ansprichst, mir ist heute aufgefallen, daß einige junge Triebe in der Tat eine Verfärbung aufweisen, die jungen Zweige bekommen eine dunkle Oberfläche. soetwas habe ich bis dato nocht nicht bemerkt. Weißt Du, was das sein kann?
Wenn es der Standort wäre, würde sich der Baum ja überhaupt nicht entwickeln. Kann es event. auch durch das Substrat (2/3 anorgan., 1/3 organ.) zu dieser Schwäche kommen? Ist der organ. Anteil (Torf + Cocos, 50:50) doch zu gering?
Ulf,
danke für Deine bestechende bio- wie logische Erläuterung
Aber was soll ich unternehmen, jetzt, wo ich die Ursache kenne? Bist Du auch der Meinung, daß das Sprühen überflüssig ist? Kann ich noch etwas verändern/verbessern nach Deiner Meinung?
Grüße, Chris.
ersteinmal danke für Eure raschen Antworten!
Lindwurm,
da Du die Verfärbung ansprichst, mir ist heute aufgefallen, daß einige junge Triebe in der Tat eine Verfärbung aufweisen, die jungen Zweige bekommen eine dunkle Oberfläche. soetwas habe ich bis dato nocht nicht bemerkt. Weißt Du, was das sein kann?
Wenn es der Standort wäre, würde sich der Baum ja überhaupt nicht entwickeln. Kann es event. auch durch das Substrat (2/3 anorgan., 1/3 organ.) zu dieser Schwäche kommen? Ist der organ. Anteil (Torf + Cocos, 50:50) doch zu gering?
Ulf,
danke für Deine bestechende bio- wie logische Erläuterung
Grüße, Chris.


