die weiße Rose

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Thorschti
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die weiße Rose

Beitrag von Thorschti » 08.01.2018, 22:23

Hallo Leute,

hier eine Rose die ich 2015 in meinem Garten ausgegraben und dieses Jahr aus dem Mörtelkübel in eine Holzkiste gepflanzt habe. Der Austrieb dieses Jahr war ordentlich und so habe ich bereits diesen Herbst eine Grundgestaltung mit einem reichlichen Überschuss an Trieben durchgeführt. Das Totholz wurde bereits beim Umtopfen dieses Jahr gestaltet. Einige Teile des Holzes waren jedoch bereits recht fragil und teilweise morsch.
Ich habe das Totholz nun noch einmal gründlich gereinigt und mit Jinmittel und Holzhärter behandelt. Leider war es schon ein wenig dunkel und so habe ich ein paar lebende Teile mitgebleicht (ups, wird schon).
Die Rose blüht weiß mit vielen kleinen Blüten und hat nahezu keine Dornen. Die genauere Art ist unbekannt.

Viel Spaß beim Anschauen,
Thorsten
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evi
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Re: die weiße Rose

Beitrag von evi » 10.01.2018, 10:07

Wow, die muss ja schon sehr alt sein, schaut echt toll aus!

Deine Forsythie gefällt mir übrigens auch sehr gut :)

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achim73
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Re: die weiße Rose

Beitrag von achim73 » 10.01.2018, 10:50

interessantes teil, bloss wäre mir persönlich das totholz zu hell. sieht dann doch recht künstlich aus, bzw eher wie ein stein.
Gruss, Achim
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Re: die weiße Rose

Beitrag von chris-git@rre » 10.01.2018, 10:52

Hallo Thorsten,
finde ich Super! *daumen_new*
lg chris-git@rre

*Bilder sagen mehr als 1000 Worte*

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Thorschti
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Re: die weiße Rose

Beitrag von Thorschti » 10.01.2018, 11:19

Danke an Alle,

Das Teil wird schon ein paar Jahre haben, jedoch nicht älter als vieleicht 20 Jahre. Der Sammelort war mein Garten und die Pflanzen, die in dieser Reihe gepflanzt wurden sind ungefähr so alt. Das Totholz selbst war Pechschwarz vor der Behandlung, nun eher grau. Es ist weit entfernt vom Blendax Weiß eines Wacholders wenn auch sehr üppig, daher auch der überproportionale Eindruck. Mal sehen wohin die führt :-)

Gruß
Thorsten
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Re: die weiße Rose

Beitrag von evi » 13.01.2018, 07:20

War eigentlich das, was jetzt Totholz ist, vorher alles überirdisch, oder unter der Erde verborgen? Und wir groß war die Rose im Garten schon?

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Re: die weiße Rose

Beitrag von Thorschti » 14.01.2018, 13:18

Hallo Evi,

die Rose war ein Strauch von ca. 1,5m Höhe und Durchmesser und wurde von mir Jährlich nach der Blüte zurückgeschnitten. Als ich meinen Bonsaibereich erweitert habe stand sie im Weg und beim Ausgraben war ich recht erstaunt was da alles unter dem Moos, Gras und Blättern verborgen war. Glücklicherweise hatte ich noch einen Mörtelkübel übrig, in den ich den Stumpf kurzerhand setzte. Leider habe ich kein Bild vor der ersten Gestaltung.
Ich bin doch immer wieder fasziniert was man im Garten finden kann, wenn man mal genau hinschaut. Eine Tamariske, ein Flieder, eine weiter Rose und eine Eibe warten in ihren Mörtelkübeln ebenfalls darauf den Gang Richtung Bonsai zu gehen. Ich hab keine Ahnung woher ich mal so große Schalen bekommen und bezahlen soll.
Ich habe aber noch ein Bild vom Herbst nach der Drahtung mit schwarzem (geflammten) Totholz angeführt.

Gruß
Thorsten
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Re: die weiße Rose

Beitrag von Moya » 14.01.2018, 14:21

Moin zämme,

ein beeindruckendes Teil. Bitte Bilder wenn sie blüht :-)
Viele Grüße,
    Moya

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Re: die weiße Rose

Beitrag von achim73 » 14.01.2018, 15:51

ganz ehrlich ? gefällt mir besser...
Gruss, Achim
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Re: die weiße Rose

Beitrag von evi » 15.01.2018, 07:55

Danke für die ausführlichen Infos, Thorsten! Ich find das sehr interessant!
Mir gefällt sie sowohl auf der hellen, wie auch auf der dunklen Seite der Macht ;)

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Re: die weiße Rose

Beitrag von Hanno » 15.01.2018, 08:20

Ein viel versprechendes Teil, Thorschti!
Solche Rosenruinen hatte ich auch mal, rechtzeitig ausgegraben aus einem alten Garten, der heute überbaut ist.

Allerdings hatte ich genau Deinen "Fehler" gemacht und das Totholz satt mit Härter behandelt.
Oberflächlich wars dann relativ stabil, aber darunter ging der Verfall munter weiter, wie das bei alten Rosenstöcken fast üblich ist . . . bis dann die schönen Knubbel total auseinander gefallen waren und ich viele kleine Bruchstücke mit einzelnen Trieben erhielt - als Bonsai leider nicht mehr vorzeigbar.
Seither benutze ich Holzhärter nur noch an wirklich festem Totholz, das nicht mehr weiter gammelt . . .

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Re: die weiße Rose

Beitrag von Martin_S » 15.01.2018, 08:35

Japp Thorsten, dass sieht aktuell sehr gut aus!

Einzig: das rotten des Totholz, auch mit Holzhärter, kennen ich leider auch.
Dazu kommt bei mir die Beobachtung, dass Rosen sich nicht gerne drahten lassen. die gedrahteten Äste/Stämme wurden bei mir immer nach einer kurzen Zeit gelb und sterben dann ab.

Nun sind das aber auch nur meine Beobachtungen und ich würde dir wünschen wollen, dass du da andere, bessere, Erfahrungen sammeln kannst *daumen_new*
Beste Grüße
Martin

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