Ulme - Die Knubbelige

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
zwanziger
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Re: Ulme - Die Knubbelige

Beitrag von zwanziger » 06.10.2019, 20:05

Hi Marco,

ich find die Entwicklung ziemlich gut.
Wenn man sich die fertige Silhouette vorstellt, sind die jetzigen Stammverlängerungen aber zu hoch.
Warum behaupte ich das?
Der interessante Teil, der dicke zerfurchte Stamm, ist wuchtig, massiv, kaum zu ignorieren.
Auf diesem sollen leicht wirkende Stammfortführungen sitzen, die eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlen.
Das versteh ich nicht, magst Du da mal was zu sagen?
Danke.
MfG André

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hopplamoebel
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Re: Ulme - Die Knubbelige

Beitrag von hopplamoebel » 07.10.2019, 16:58

Hallo Andre,

interessante Überlegungen bzw. Anmerkungen *daumen_new*

Für mich sieht der Baum in Zukunft (vielleicht in 10 Jahren...) einmal so aus, wie eine uralte Eiche oder Linde: Der massive Stamm ist weggeammelt, hohl und steht nur noch in Teilen. Am äußeren Teil haben sich einzelne Substämme gebildet, die teilweise schon mehr oder weniger zu eigenständigen Bäumen geworden sind.
Das ist meine Vorstellung - ob sie sich so entwickelt, ist eine andere Sache :-D Die Leichtigkeit der Substämme wird m.M.n. auch etwas durch viel Totholz, Höhlen und Jins abgemildert.
Die Höhe war ja auch schon einmal ein Thema, aber ich wollte dem Baum nach all den Eingriffen keine zusätzliche, radikale Höhenreduktion mehr zumuten ...

Oft ist bei Yamadoris ja das Machbare der Weg, der sich ergibt und wenn nach 10 Jahren trotzdem ein toller Baum draus geworden ist, ist man happy :-D

LG,
der woodman
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Re: Ulme - Die Knubbelige

Beitrag von zwanziger » 09.10.2019, 22:28

Hi Marco,

aus deinen Erklärungen erkenne ich den Wunsch einer sehr naturnahen Gestalt.
Ich hab dir einfach mal zwei Visionen gemalt.
93_206_V2.jpg
93_206_V2.jpg (95.66 KiB) 219 mal betrachtet
Beschränkt auf das Wesentliche, ist diese Variante eher massenkompatibel.
93_206_V1.jpg
93_206_V1.jpg (94.01 KiB) 219 mal betrachtet
Dieses ist die Definition deiner Erklärung.
Erst ist der Stamm im Focus, dann die Verlängerungen, es scheint nicht zusammen zu passen, tritt aber auch nicht in Konkurrenz.
Zu gunsten der Einigkeit ist im Zweigwerk die Leichtigkeit fast verschwunden,
trotz dem finde ich diese Variante auch gut, sie hat aber auch Talent für kontroverse Diskussionen.
MfG André

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hopplamoebel
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Re: Ulme - Die Knubbelige

Beitrag von hopplamoebel » 10.10.2019, 16:32

Hallo Andre,

vielen Dank für Deine Virtus und die Gedanken zu meiner Ulme!!!
Wenn ich die beiden Varianten betrachte, gefällt mir spontan die erste wesentlich besser. Allerdings hast Du den Hauptstamm ja belassen wie er ist und ich denke, dass er im Bereich des Lochs und des daneben liegenden Totholzbereichs in sich zusammen fallen wird - und dann kann die Gesamtwirkung auch eine andere sein!?
Auf jeden Fall wird die Zukunft für die Ulme spannend und vielleicht guckt man in 5 Jahren Deine Virtus an und denkt, dass sich der Baum eher in Richtung Variante 1 bzw. 2 entwickelt hat :-D

LG,
der woodman
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Re: Ulme - Die Knubbelige

Beitrag von zwanziger » 10.10.2019, 16:58

Dafür nicht.
Ja, die Details kann am aufgrund eines Bildes kaum einschätzen.
Ich bleib auf jeden fall gespannt, was draus wird.
MfG André

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