Barbara hat geschrieben:
Was meint Ihr?
Relativ schwer habe ich mich damit getan, das Holz wieder heller zu bekommen, musste es richtig abschleifen, da die Drahtbürsten vom Dremel nach ein paar Umdrehungen abgenutzt waren.
Geht das mit einer Handdrahtbürste leichter?
Ich meine, du kannst ruhig noch mehr abfackeln. Viel mehr. Das darf schwarz sein und rauchen, wenn du weggehst mit dem Brenner. Es hat jetzt immer noch das, was ich «gebrochene Flächen» nenne. Etwa wie die Struktur auf gehämmertem Kupfer, nur viel grösser. So etwas macht die Natur nie. Das geht alles weg, wenn du genug kokelst.
Helligkeit: Lärchenholz ist frisch geschnitten hell, wird aber innerhalb Jahresfrist fast rostrot, danach mit der Zeit silbern, wenn es in der Witterung ist. Wenn du es echt altern lässt, was wegen des Harzgehalts gut möglich ist, musst du vorerst gar nichts machen und einfach eine Weile nicht so genau hinschauen. Wenn du es richtig bonsaimässig hell haben willst, pinselst du Jinmittel drauf.
Drahtbürste: Unbedingt. Eine Dremel erzeugt mit ihren hohen Geschindigkeiten kleine, ausgefräste Dellen, wenn man nicht so vertraut ist damit. Gute, alte Handarbeit ist zwar mühselig und man sieht nachher aus wie ein Kaminfeger (wegen dem Kokeln...), aber man kann dem Faserverlauf viel besser folgen, Strich um Strich. Damit holt man das Weichholz raus und es entsteht eine schöne Maserung. Bloss keine Messingbürste, sonst wird's schwarz. Harte Stahlbürste.