stein pflanzung

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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neschek
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Beitrag von neschek »

und migi:
freu dich auf s ausgraben... *hello*
gruß
neschek

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur


Zim
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Beitrag von Zim »

migi: Okay, wie gesagt hat auch seinen reiz ausserdem wird es ja eh ein langzeit projekt...

Martin: Wolfgang Kohlhepp, schritt für schritt zur Bonsaikunst...

die genaue formulierung ist: Wählen sie eine Pflanze auss die nicht zu jung ist, charakteristische Merkmale wie z.B Borke sollten bereits vorhanden sein (freies zitiert...)
vielleicht habe ich das auch überintepretiert oder es bezieht sich nur auf einheimische Bonsais??
In dem Zitat wird jedenfalls nicht zwischen "im Felsen" oder "um den Felsen herum" unterschieden....
Was das Buch allerdings taugt kann ich nicht sagen, dazu habe ich zuwen ig praktische erfahrung...

Mfg
Simon

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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Simon,

das Buch habe ich auch. Es ist schön aufgemacht und es steht auch eine Menge Gutes und Nützliches drin.
Wolfgang Kohlhepp ist ein bekannter Mann in der deutschen Bonsaiszene mit langjähriger Erfahrung, einem unverkennbaren eigenen Gestaltungsstil (besonders markant finde ich seine Wacholder und Kiefern) und beeindruckenden grafische Fähigkeiten, die er mit den Illustrationen des Buchs unter Beweis stellt.

Mir sind jedoch in dem Buch einige Stellen aufgefallen, in denen ich mit Herrn Kohlhepp nicht so ganz einig bin.
Z.B. schreibt er, dass Stecklinge keine gleichmäßigen Wurzelansätze ausbilden und daher nur für skurrile und bizarre Formen taugen.
"In der Regel wird man aus Stecklingen keine Bonsai gestalten." (Siehe Seite 20)
Im Gegensatz zu Kohlhepp bin ich der Ansicht, dass Stecklingsvermehrung bei den meisten Arten zu gutem Bonsaimaterial führen kann.

Eine andere Aussage in dem Buch hat mich geradezu empört, es heißt auf Seite 67 zum japanischen Fächerahorn: "Von Ende September bis Anfang April brauchen Sie gar nicht zu gießen - trotzdem sollten Sie regelmäßig den Wurzelballen überprüfen."
Sowas kann man in meinen Augen nicht schreiben! Der Wasserbedarf hängt einfach zu sehr von Standort und Klima ab.
Meine Bonsai würden auf jeden Fall vertrocknen, wenn ich sie den ganzen Winter nicht gießen würde.

Simon, Dein Zitat ist aber etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Kohlhepp schreibt in dem Abschnitt über Felsenpflanzungen sehr deutlich, dass man Jungpflanzen benutzt. Nun kann man wieder darüber diskutieren WIE jung.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland

Zim
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Beitrag von Zim »

hallo heike,
schreibt er das ehrlich? *les*
kann sein das ich das überlesen habe, ich hab momentan nicht die zeit mich intensiv mit dem buch zu beschäftigen, mir ist nur eben dieses eine zitat eingefallen.
Naja ist denke ich auch nicht so wichtig, wir haben es ja mitlerweile geklärt, das nächste mal lese ich nochmal nach bevor ich hier was dummes poste, versprochen.*konfus*
mfg
Simon

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