meine erste lärche

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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migo
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Beitrag von migo »

achim73 hat geschrieben:...denn wenn ich das richtig sehe, muss man doch normalerweise den drasht im nächsten jahr abmachen und genauso wieder anlegen, nur eben ein stück länger ?
Wenn Du nächstes Frühjahr neu drahtest, wird der Draht genau andersrum gewickelt - er käme doch sonst wieder in die selbe Rille.

edit: da war der Herbi schneller...
Tschüüss, Michael

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Gary
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Beitrag von Gary »

achim73 hat geschrieben:p.s. wie doch so reife, gesetzte herren auf einmal dem exzessiven gebrauch dieser albernen smilies frönen können... :wink:
Hallo Achim,

okay, okay ich muss mich da wohl schon dazuzählen (= Alteisen).
Hoffe aber inständig Dich durch meine Reaktion nicht tiefer verletzt zu haben.

Die erfolgten Erläuterungen erklären die Problematik doch recht gut. :wink:
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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achim73
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Beitrag von achim73 »

Hoffe aber inständig Dich durch meine Reaktion nicht tiefer verletzt zu haben.
neinnein harald, bin da ganz schmerzfrei... :mrgreen:
und umgekehrt gilt das natürlich auch.

na gut, dann hat man hinterher wenigstens kreuzförmige rillen im baum *undwech*

und seitdem mir der unterschied zwischen live und photo bei meinen eigenen bäumen erst mal so richtig aufgefallen ist, halte ich mich mit bewertungen noch mehr zurück. und mein respekt vor leuten, deren bäume schon auf fotos super aussehen, ist noch mehr gestiegen... *huldigen*
Gruss, Achim
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migo
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Beitrag von migo »

achim73 hat geschrieben: na gut, dann hat man hinterher wenigstens kreuzförmige rillen im baum *undwech*
Zumindest bei Nadelbäumen mit einer groben Rindenstruktur ist dieser Effekt sogar erwünscht und teilweise läßt man den Draht sogar absichtlich tiefer einwachsen. Wenn der Baum das einige Jahre später überwallt hat, sieht er gleich einige Jahrzehnte älter aus.

Normalerweise wechselt man den Draht aber so früh, dass Druckstellen (Rillen) mit der Zeit wieder rauswachsen können.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ja, das hab ich bei kiefern gesehen...aber iuch mach den draht dann doch lieber rechtzeitig wieder ab. :)
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

achim73 hat geschrieben:jo, super... :)
sieht aus wie drei echte fachleute - obwohls nur einer war. :wink:

aber sehr lehrreich. wenn mal wieder was kniffliges anliegt, komm ich gerne wieder mal vorbei. aber bei dem meisten material von mir ist erstmal wachsenlassen und teetrinken angesagt...

um da nochmal drauf zurückzukommen : wie wärest du denn die sache angegangen (wenn überhaupt) ?
Na Achim, stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel, bei Deinem Freund (leider konnte ich mir seinen Namen nicht merken, aber er ist ein netter Kerl und wohl auch sehr interessiert) und Dir ist schon ein gutes Fachwissen vorhanden :D .
Tja, was hätte ich gemacht. Eigentlich das, was Du ja auch noch vor hast. Im Teichpflanzkorb erst einmal wachsen lassen. Dann aber bis der Stamm mindestens sechs cm Dicke hat. Vorher auf einen neuen Leittrieb abgesetzt und die ersten Äste durch Schnitt nicht zu mächtig werden lassen. Das dauert aber alles natürlich und das kann man auch mit einer einfacheren Lärche machen. Erwin sieht in Material wie diesem wirklich mehr als ich und kommt deshalb auch zu besseren Ergebnissen. Bei mir wären es wohl einige Äste weniger geworden :wink: .
Der Baum ist auf einem guten Weg.
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Reiner hat geschrieben: Bei mir wären es wohl einige Äste weniger geworden
Reiner
Stimmt schon, gerade im oberen Bereich sind noch zu viele Äste. Aber wir haben uns geeinigt, die erst mal dran zu lassen. In benadeldetem Zustand sieht das alles ganz anders aus und Achim kann den einen oder anderen dann immer noch rausnehmen. Wenn der Baum so nackig ist, sehen halt die Abstände der Äste größer aus.

(Und erinnere Dich, Reiner, wir haben im AK wohl schon einige Leute vergrätzt, weil wir alles rausgeschnitten hatten, was ging. Die kannten ihren Baum nicht wieder und gingen enttäuscht nach Hause)

Im Zweifel also dran lassen...

Erwin
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Rossi
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Beitrag von Rossi »

Achim laß sie erst mal dieses Jahr treiben da wirst Du sehen was im Spitzenbereich noch raus muß . Habe ich genauso gemacht , war letztes jahr zu dicht im spitzenbereich. Bist schon auf dem richtigen Weg.

Peter
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ok. ich werde dann im herbst nochmal bilder machen.
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Erwin hat geschrieben:
Reiner hat geschrieben:

(Und erinnere Dich, Reiner, wir haben im AK wohl schon einige Leute vergrätzt, weil wir alles rausgeschnitten hatten, was ging. Die kannten ihren Baum nicht wieder und gingen enttäuscht nach Hause)

Im Zweifel also dran lassen...

Erwin
Ein wahres Wort, gelassen getippt :wink: .
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achim73
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Beitrag von achim73 »

wer keine äste fallen sehen kann, sollte das hobby aufgeben... 8)

wie heisst es so schön :
"es kommt der tag, da will die säge sägen." :wink:
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achim73
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Beitrag von achim73 »

*updated*
so, nach gutem zuwachs im letzten jahr hab ich mich jetzt mal an die grundgestaltung "teil 2" gemacht. im oberen bereich sind, wie schon geplant, einige äste gefallen. einer ist zur neuen spitze hochgedrajtet worden. da der baum so vital war übers jahr, habe ich dsas umtopfen nochmal aufs nächste jahr verschoben. die feindrahtung in den sekundären ästen kommt dann auch.
der wurzelansatz wird später ungefähr in der höhe der jetzigen topfkante, etwas tiefer, liegen. die bilder sind 2 mögliche vorderseiten.
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Gruss, Achim
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heinz leitner
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Lärche

Beitrag von heinz leitner »

Achim
Ich will dir keinesfalls zu nahe treten,aber ich muss zu deiner Lärche Stellung nehmen.
Was soll das mit Gestaltung 1 und Teil 2 u.s.w.
Du als Fachwissenbereichsleiter solltest schon ein wenig mehr Drahtungstechnik und Endscheidungsfähigkeit haben und mehr als das auf dem Bildern gezeigte können oder?
Die Lärche ist meiner Meinung nach nichts Besonderes.
Die kann aber besser werden.Wenn sie von dir konsequent gestaltet wird.
Also, was soll dann das zögerliche Beschneiden und unprofessionelle Drahten ?
So wird das nichts.Da tut mir die Lärche leid.
Mach das konsequent oder gar nicht!
Nimm mir meine Meinung nicht übel,so denke ich darüber.
Gruss Heinz
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achim73
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Beitrag von achim73 »

na wenigstens schreibt überhaupt mal einer was. :)

also, wegen teil eins, zwei usw. :
die idee davon ist, die entwicklung von rohware eines anfängers (deshalb der titel) über die zeit zu zeigen, inklusive der fehler, etc., die man so macht.

die unprofessionelle drahtung liegt daran, dass das diesmal jemand gemacht hat, der ebenfalls noch vollkommen am anfang steht.
ich selbst kann das aufgrund meiner behinderung nicht machen.
dafür finde ich es nicht schlecht, zumindest tut es seinen dienst. wenn du was konkretes zu bemängeln hast, würde ich das gern hören. schliesslich will ich hier in erster linie lernen.

vielleicht wirkt das ganze auf einen profi nicht konsequent, ich arbeite mich lieber schritt für schritt vor. rausschneiden usw. geht immer, ich glaube nicht, dass ich bis jetzt irreparable fehlentscheidungen getroffen habe.

p.s. da mit dem fachbereichsleiter bezog sich auf das gelegentliche aufbereiten von beiträgen hier im forum. mit meiner fähigkeit in bezug auf bonsai hatte das nichts zu tun.
Gruss, Achim
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Hallo Achim

Ich finde es auch etwas zaghaft, aber das ist ja nicht (so) verkehrt. Wegschneiden geht immer. ;)
Also, was mir (als Laie) auffält, sind die Astwinkel. Die roten Linien zeigen Beispielhaft die richtung der Äste, dazwischen (lila) sind Äste, die vom Winkel irgendwie nicht reinpassen. Die müssten meiner Meinung nach korrigiert/runter gespannt werden.
Insgesamt hat er mit noch zuviel Äste, was wie obene schon gesagt erst mal nicht verkehrt ist. Aber Äste wie z.B. grün angezeichnet, können raus. Die schießen völlig quer.

Das nur mal um zu zeigen, das es auch anders geht, oder Heinz?
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Gruß
Frank :)

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