Pinus Baumarktii

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Honey
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Pinus Baumarktii

Beitrag von Honey »

Ich hatte zwar mal erwähnt, dass ich nicht der Fan von Nadelbäumen bin, aber an dem ein oder anderen Schnäppchen kann ich dann doch nicht vorbeigehen - im Baumarkt hat heute schließlich die 50% Reduzierung begonnen 8)
Gefunden habe ich diese niedliche Kiefer (auf dem Schild stand nur "Pinus", welche Sorte wird denn im Baumarkt angeboten?) und ist sozusagen die erste dieser Art, die den Weg in meinen Garten fand.
Auf dem Weg zum Nebari ist mir ein (Schnecken?)Eiergelege und ein paar Engerlinge entgegengekommen, weswegen gleich zwangs-umgetopft wurde.
Gedanklich bin ich dem Baum in seiner Gestaltung schon ein paar Jahre voraus, bin dennoch für Anregungen sehr dankbar.

Vorderseite?

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Rückseite?

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Zukunftsvision? :wink:

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LG
Mia
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Mia,

bei Deiner neuen Kiefer dürfte es sich um eine Pinus mugo, Bergkiefer, handeln.

Deine Gestaltungsidee und Zukunftsvision (WEIT in der Zukunft...) finde ich OK.

Aber Du hast Deiner Kiefer vermutlich mit dem Umtopfen keine Verbesserung bieten können, da Du offenbar normale Blumenerde genommen hast, oder?
Besser wäre es gewesen, ein durchlässiges, grobkörniges Substratgemisch mit geringem Humusanteil zu nehmen (ich verwende gerne 30 % Akadama, 30% Bimskies, 30% Kiryu und 10% Qualitätsblumenerde). Darin erfolgt eine ausgezeichnete Wurzelentwicklung.
Reine Blumenerde bleibt für Kiefern meist viel zu lange nass und wird wegen der kleinen Partikel nicht gut genug durchlüftet, so dass die Kiefern meist keine allzu gute Entwicklung darin machen.

Dünger brauchst Du übrigens auch noch nicht aufzulegen, nachdem die Kiefer praktisch in puren Humus frisch umgetopft ist.
Andererseits sind 4 Stückchen Biogold für eine Schale dieser Größe eh nur eine verschwindend geringe Dosis. :wink:

Viele Grüße,

Heike
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Honey
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Beitrag von Honey »

Hallo Heike,

ist nur die oberste schicht blumenerde (typischerweise wieder ne Hand zu wenig einkalkuliert), darunter liegt viel lavagranulat, akadama, etwas Walderde usw, wie es sich gehört :wink: Biogold liegt nur so sparsam drauf, weil ich abwechselnd etwas Flüssigdünger mit ins Wasser gebe und dieses Jahr sowieso nicht mehr viel davon nötig sein wird.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Mia,

leider muss ich auch bei dieser Erdmischung Bedenken anmelden. Lava speichert auch sehr viel Wasser und ich habe damit keine sehr guten Erfahrungen bei Nadelbäumen gemacht, gerade in Verbindung mit humusreicher Erde.

Vielleicht teilst Du uns ja irgendwann Deine Erfahrungen mit. :wink:

Viele Grüße,

Heike
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Honey
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Beitrag von Honey »

Alternativ hatte ich nur noch Perlite zur Hand, aber was von beidem mehr Feuchtigkeit speichert könnte man jetzt ausdisskutieren :lol:
Meine Silbertanne steht seit einem Jahr in einer Mischung aus Kokohum und Perlite und fühlt sich sichtlich pudelwohl.
Fehlschläge werde ich jedenfalls öffentlich beklagen (auch wenn hier der Verlust glücklicherweise gering ausfallen würde).
Ich werde jedenfalls mein Sortiment deinen Tipps entsprechend fürs nächste Jahr erweitern *daumen_new*
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neschek
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Beitrag von neschek »

Heike_vG hat geschrieben:Hallo Mia,

leider muss ich auch bei dieser Erdmischung Bedenken anmelden. Lava speichert auch sehr viel Wasser und ich habe damit keine sehr guten Erfahrungen bei Nadelbäumen gemacht, gerade in Verbindung mit humusreicher Erde.


Heike
@heike
meinst du damit alle nadligen oder kiefern allgemein?
vllcht ist das ein grund, warum meine mädchen mich immer verlassen, oder ihre freiheiten im garten geniessen wollen...

meine wacholder hingegen mögen lava sehr gern. einer stand mal in 80 % davon.

@honey
warum nimmst die kurve nicht und machst zb
was gelehntes, windgepeischtes.
deine idee ist zwar sicherlich machbar, aber auch schon hunderte mal gesehen.

nur mal ein gedanke.
ansonsten viel spaß damit.
gruß
neschek

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur
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