@ Norbert:
..genau Norbert, und so geht es sicher Vielen, einschließlich mir immer wieder. Wenn man sich mal auf eine Richtung eingeschossen hat fällt es manchmal schwer eine Alternative zu sehen. Genau deshalb finde ich es ja so gut, wenn man mit anderen über Alles dikutieren kann. Es tun sich dann oft neue Wege auf.stellt sich ja auch immer die Frage nach anderen Alternativen und die habe ich eben nicht gesehen, vielleicht jemand anderes.
Inzwischen war ich auch mal am Gartenhibiskus. Überwallungen, Vernarbungen usw. habe ich da keine gefunden. Ein paar tote Äste dessen Stümpfe bis zum Ansatz wegfaulen und das wars.
Als ich einen Ast probeweise abgebrochen habe konnte ich feststellen, daß das Holz in den Aussenbereichen härter ist wie im Inneren. Es bleibt sozusagen ein Holzring gleich unter dem Kambium stehen, der Rest innen ist weicheres Holz.
Aushöhlungen dürften für diese Pflanze möglich sein und nachdem bei Gartenhibiskus "starker und radikaler Rückschnitt jedes Frühjahr bis auf 15 cm....anschließend ist mit viel Neuaustrieb zu rechnen" empfohlen wird, dürfte auch ein Schnitt wie hier bei Dir den Baum nicht gefährden. Es bleibt die Frage wie er sich mit den Wundrändern und Überwallung verhält und wie der Baum von innen her dann abbaut oder sich abschottet.
Selber würde ich mich für einen Schnitt entscheiden, dann eine Vegetationsperiode sehen wie es mit der Vernarbung aussieht und wenn sich überwallungsmäßig nichts tut oder es dann anfängt zu faulen oder stilmäßig gut zum Baum paßt kann man sich immer noch für eine Aushöhlung entscheiden. Aber laß Dich bitte nicht beeinflussen, das wäre mangels meiner Erfahrung einfach ein Versuch mit Risiko!
Vielleicht meldet sich hier ja noch jemand der praktische Erfahrung damit hat.
viele liebe Grüße und bitte weiter berichten
Carmen


