Großer Fächerahorn aus Feldkultur

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Heike_vG
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Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG » 10.11.2009, 11:44

Hallo, Ihr Lieben,

da sich schon mehrere Leute dafür interessiert haben, was ich denn am Samstag in der Bonsaischule Enger auf der Schubkarre hatte, will ich Euch jetzt meine Neuerwerbung zeigen.

Ich war ziemlich überrascht, als ich diesen und einen weiteren recht kapitalen Fächerahorn als Ballenware im Beet eingeschlagen entdeckte. Hermann Pieper hatte mir vor längerer Zeit einmal erzählt, dass seine Versuche, Fächerahorne im Feld heranzuziehen, keine sehr befriedigenden Ergebnisse erbracht hatten, weil die Erde dort zu schwer und zu lehmig für sie ist.
Offenbar gab es doch noch ein paar letzte Mohikaner, die hartnäckig gewachsen waren. :wink:
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73 cm hoch, großer nasser Wurzelballen, sowas trägt man nicht gerne mit der Hand.
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Am nächsten Tag musste ich schauen, wie ich mit dem Baum umgehe, denn aus dem Ballentuch musste er heraus, nach den regnerischen Herbsttagen troff der Wurzelballen von Wasser und die schwere, lehmige Freilanderde taugt gerade bei einem Fächerahorn in einem Gefäß nicht viel. So spülte ich erst einmal den Großteil der Erde ab.
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Der Wurzelballen war groß, üppig und gesund, welche Freude! Aber anders kenne ich es von Pflanzen, die aus Enger kommen, sowieso nicht.
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Das Nebari ist nicht schlecht, besteht aber nur aus einigen dicken Wurzeln. Auf längere Sicht wünscht man sich natürlich mehr und ausgeglichenere Oberflächenwurzeln. Vorne in der Mitte zwischen den beiden nach rechts und links gehenden dicken Wurzeln befinden sich einige feine, junge Wurzeln. Die sollen sich entwickeln, das ist mir in nächster Zukunft wichtig.
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Die Wurzeln wurden angesichts der Jahreszeit nur wenig bearbeitet.
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Einige quer verlaufende und nach unten weisende Wurzeln wurden bereits weggeschnitten, insgesamt der Wurzelballen aber so groß belassen, dass es gerade möglich war, ihn in meine größte vorhandene Trainingsschale hineinzubringen.
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In eine große Kunststoffschale getopft. Das Substratgemisch besteht aus Akadama, Kanuma, Bims und ein wenig Qualitätsblumenerde.
Die Nebariwurzeln und besonders die kleinen jungen Wurzeln, die sich entwickeln sollen, sind gut abgedeckt.
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Um die jungen Wurzeln im nächsten Jahr vor dem Austrocknen zu schützen und auch das Entstehen neuer, kleiner Wurzeln zu fördern, habe ich die Nebari-Region mit Fahrradschlauchgummi abgedeckt. Dieses Vorgehen hat sich bei mir bereits bei verschiedenen Baumarten bewährt. Unter dem schwarzen Gummi bleibt die Erde schön feucht und warm im Sommer, das mögen die Würzelchen. :wink:
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Soweit, so gut. Beim nächsten Bild müsst Ihr stark sein. *confused3*
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DSCF6641k.jpg (54.47 KiB) 10878 mal betrachtet
Oh Schreck, was hat die Frau getan? Den ganzen schönen Baum kaputtgemacht. Und das auch noch im Herbst. *autsch*
Mir war von vornherein klar, dass ich hier einen kräftigen Stamm mit ausbaufähigem Nebari, ein paar interessanten Fokus-Punkten und einer brauchbaren Verjüngung, aber im Grunde ohne Äste gekauft habe.
Die Äste waren dick, in hässlichen Aufwärtsbögen und mit großen Internodien gewachsen, wie das im Feld beim Mästen so entsteht, davon war das allermeiste für die Gestaltung völlig unbrauchbar. Aber der normale grüne Fächerahorn ist sehr wuchskräftig und lässt sich recht schnell aufbauen.

Warum ich gerade jetzt so stark zurückgeschnitten habe? Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste war, dass sich in der buschigen Krone einige abgestorbene Äste befanden, die bleich und voller schwarzer Pünktchen waren. Ein Hinweis auf die gefürchteten Welkepilze (Verticillium), die Fächerahornen leicht zu schaffen machen, wenn sie in zu dichter Erde sitzen. Dieser Baum hatte genug Kraft aus seinem starken Wurzelsystem, diesen Pilzen zu trotzen, aber ich wollte alles, was darauf hindeutete, sofort loswerden. Das sollte nicht mehr am Baum sein und auch nicht in der Nähe meiner anderen Bonsai und Gartenbäume.
Diesmal habe ich auch alle benutzten Werkzeuge gleich desinfiziert (damit bin ich sonst eher nachlässig...).
Ein weiterer Grund war, dass die buschige Krone nicht einmal durch den Eingang meines Gewächshauses gepasst hätte, ohne großes Zerren und Würgen. Es ist mir aber wichtig, diesen Baum, nachdem er gerade ein bisschen was durchmachen musste, bei Frost im Gewächshaus schützen zu können.
Der dritte Grund ist, dass ich bei dem speziellen Kleinklima in meinem Garten / Gewächshaus nach langjähriger Erfahrung mit vielen Bäumen, darunter einer Reihe von verschiedenen Fächerhornen, ziemlich sicher und zuversichtlich bin, dass der Ahorn diese Behandlung im Herbst schadlos überstehen und sich im nächsten Jahr positiv entwickeln wird.

Nach dem Schnitt ist der Fächerahorn noch 54 cm groß. Später, wenn die Verzweigung entwickelt ist, wird er wieder auf ca. 70 cm Höhe kommen, denke ich. :wink:

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von hendrik » 10.11.2009, 12:16

Hallo Heike,

Toll und konsequent durchgeführt, sehr gut mit Bildern und
verständlicher Beschreibung beschrieben. Das mit dem Pilz, macht mir
etwas Bauchschmerzen, aber Daumen drück ich Dir.

Der Rückschnitt sieht gut aus, obwohl man wirklich
erst mal tief durchatmen muß, wenn man vorher/nachher zieht, aber in ca. fünf
Jahren kann man sagen, dass der Rückschnitt richtig war. Was mich etwas stutzig macht
ist die Spitze, gehen das mehrere Äste aus einem Punkt ab, oder täuscht es?

bis dann Hendrik

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Norbert_S
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Norbert_S » 10.11.2009, 12:22

Hallo Heike

Ein guter Kauf, auch wenn noch viel Arbeit vor die liegt, aber das weißt du ja.

Gestatte mir trotzdem einige Anmerkungen.
Deinen starken Rückschnitt finde ich voll in Ordnung, da ich ja um deine Möglichkeiten der Überwinterung weiß und ein zurück geschnittener, in gutes Substrat umgetopfter Ahorn übersteht den Winter besser als unbeschnitten in falscher, weil zu nasser und dichter Erde.
Der Verbleib des unteren rechten Astes ist, denke ich, nur temporär, als Startverstärker im Frühjahr, nehme ich an.
Dieser Ast ist verantwortlich für die dicke Wurzel des Nebari, die es zu "entschärfen" gilt. Das starke Wachstum des ersten Astes hat darüber hinaus für einen starken Absatz in Stammverlauf gesorgt. Bei deiner annähernden Zielvorgabe der Endhöhe wird er sicherlich nicht benötigt.
Ein entfernen im Sommer scheint mir deshalb angeraten, aber das hast du sicherlich schon selbst ins Auge gefasst.

Der starke Rückschnitt verschafft dir im nächsten Jahr sofort die Möglichkeit zielgenau an einen Kraftausgleich im gesamten Baum zu arbeiten.
Die Wurzeln haben dir den Weg gezeigt, wo Kraft reduziert und wo aufgebaut werden muss.

Viel Spaß bei der weiteren Arbeit und zeige uns doch bitte die Fortschritte.
Norbert

Was starke Wurzeln hat, muss den Sturm nicht fürchten!

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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Lehrling » 10.11.2009, 12:54

Wow, wenn ich die vorher- und nachher-Bilder sehe, trifft mich ja fast der Schlag.
Das ist mal ein richtiger Rückschnitt. So etwas hätte ich mir bei meinen Pflanzen nicht getraut, aus Angst der Baum würde nicht wieder durchstarten. Ich finde, dass alles aber verständlich für den Rückschnitt erklärt wurde. Ich hoffe, dass es ein richtig schöner Brummer wird. Auf die weitere Entwicklung bin ich schon gespannt.
Liebe Grüße, Reinhard
http://www.bonsai-links.info ab 3/2013 offline!

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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG » 10.11.2009, 14:29

hendrik hat geschrieben:Das mit dem Pilz, macht mir etwas Bauchschmerzen, aber Daumen drück ich Dir.
Hallo Hendrik, danke, Daumendrücken ist immer gut! Aber mir macht das nicht so große Bauchschmerzen, die betroffenen Stellen sind weit, weit weg gewesen vom verbliebenen, alle Schnittstellen sahen 100% sauber aus und in gutem Substrat und bei vollsonnigem Standort sollte dieser Fächerahorn genauso gut gedeihen wie meine anderen. Bin zuversichtlich. :wink:
hendrik hat geschrieben:Was mich etwas stutzig macht ist die Spitze, gehen das mehrere Äste aus einem Punkt ab, oder täuscht es?
Das täuscht in der Tat ein wenig. Dennoch hast Du es richtig bemerkt, dass da jetzt noch ein bisschen viel herumsteht, aber ich will erst einmal viele mögliche Ansatzstellen für neue Triebe belassen. Später kann dann weiter selektiert werden! 8)
Norbert_S hat geschrieben:Der Verbleib des unteren rechten Astes ist, denke ich, nur temporär, als Startverstärker im Frühjahr, nehme ich an.
Dieser Ast ist verantwortlich für die dicke Wurzel des Nebari, die es zu "entschärfen" gilt. Das starke Wachstum des ersten Astes hat darüber hinaus für einen starken Absatz in Stammverlauf gesorgt. Bei deiner annähernden Zielvorgabe der Endhöhe wird er sicherlich nicht benötigt.
Ein entfernen im Sommer scheint mir deshalb angeraten, aber das hast du sicherlich schon selbst ins Auge gefasst.
Hallo Norbert, vielen Dank für diesen (wie von Dir gewohnt) äußerst treffenden Hinweis! *z*
Norbert_S hat geschrieben:Der starke Rückschnitt verschafft dir im nächsten Jahr sofort die Möglichkeit zielgenau an einen Kraftausgleich im gesamten Baum zu arbeiten. Die Wurzeln haben dir den Weg gezeigt, wo Kraft reduziert und wo aufgebaut werden muss.
Viel Spaß bei der weiteren Arbeit und zeige uns doch bitte die Fortschritte.
Ich bin 100% gleicher Ansicht und hoffe, dass mir das gut gelingen wird. Natürlich halte ich Euch gerne auf dem Laufenden und freue mich auf weitere Kommentare und Hinweise. :D
Lehrling hat geschrieben:Wow, wenn ich die vorher- und nachher-Bilder sehe, trifft mich ja fast der Schlag.
Ja, wenn man mit der Vorgehensweise an solchen Bäumen nicht vertraut ist, ist das schon harter Tobak. Ich habe noch einen kleineren Fächerahorn, Sorte "Winterflame", der eine ähnliche Behandlung erhalten hat, diesem hier aber schon ein bisschen voraus ist. Wenn ich demnächst ein bisschen Zeit finde, kann ich den mal zeigen, wie da die Entwicklung vorangeschritten ist. :wink:

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Bernd Schreiner » 10.11.2009, 14:45

Hallo Heike,
Jow, ich denke, Du hast alles richtig gemacht und der Baum ist bei Dir in den allerbesten Händen.
Der Grundstein zu einem besonderen Bonsai ist geschaffen.
Links neben dem Kronenast geht ein kleiner Stummel senkrecht hoch, den würde ich noch abschneiden.
Ich schätze mal der Baum ist am Stammansatz ca. 11 bis 12 cm dick ?

Schöne Grüsse, Bernd
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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG » 10.11.2009, 14:59

Hallo Bernd,

vielen Dank für Deinen Zuspruch! Die Stummel im oberen Bereich gehen alle in ganz unterschiedliche Richtungen, das kommt auf dem Foto nicht gut heraus. Zurzeit wollte ich nicht noch mehr abschneiden, aber je nachdem, wo dann der neue Austrieb kommt, wird sicher noch der eine oder andere Stummel im nächsten Jahr entfernt. :wink:

Die Stammdicke oberhalb des Nebari beträgt etwa 8 cm. Einen dickeren habe ich nicht gefunden. :wink:

Liebe Grüße,

Heike
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Martin_S
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Martin_S » 10.11.2009, 15:19

Sehr konsequent und ordentlich gemacht!

Eine Frage: du hast die Oberflächenwurzeln mit Gummi.- oder Plastikstreifen abgedeckt. Warum das? Also das mit dem Moos auflegen um das Wachstum der Oberflächenwurzeln zu begünstigen kenn ich, aber so habe ich as bislang noch nicht gesehen. Daher wäre ich dir für eine kurze Erklärung "echt" dankbar! :wink:
M
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Martin

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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von camaju » 10.11.2009, 16:12

Hallo Heike, da hast du dir ja was schönes angelacht. *daumen_new*
Bin mal auf die Entwicklung gepannt.
Ausserdem bringst du mich da grad auf eine Idee :mrgreen:
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung

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Heike_vG
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Heike_vG » 10.11.2009, 17:14

Heike_vG hat geschrieben:Um die jungen Wurzeln im nächsten Jahr vor dem Austrocknen zu schützen und auch das Entstehen neuer, kleiner Wurzeln zu fördern, habe ich die Nebari-Region mit Fahrradschlauchgummi abgedeckt. Dieses Vorgehen hat sich bei mir bereits bei verschiedenen Baumarten bewährt. Unter dem schwarzen Gummi bleibt die Erde schön feucht und warm im Sommer, das mögen die Würzelchen. :wink:
Hallo, lieber Martin,

ist das nicht verständlich, oder hast Du das übersehen? :wink:

Ich habe irgendwann einmal mit einem etwas großen Stück Fahrradschlauch (war zu faul, es kleiner zu schneiden) Befestigungsdrähte über Nebariwurzeln abgepolstert und später ständig gestaunt, wieviele junge, neue Wurzeln sich darunter bildeten. Seitdem nutze ich diese Maßnahme gezielt.

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Martin_S » 10.11.2009, 17:19

Ach ich Depp!
Glatt "überlesen beim Überfliegen" (ich bin eben auch nur ein Mann :mrgreen: ).

Aber! Wieder was gelernt. Bringt ja so'n ollen Ingenieur wie mich direkt darauf, was denn wohl Stücke von schwarzer Folie machen würden......*grübel*

M
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Martin

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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von achim73 » 10.11.2009, 17:21

triple post... :lol:

werd ich auch mal testen :wink:
Gruss, Achim
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Nicsn
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Nicsn » 10.11.2009, 18:36

Hallo Heike,
ein sehr schöner Brummer!
Auf dem Foto kam er mir erst kleiner vor. Bin auf ein Foto nach dem ersten Austreiben gespannt.
Alles Gute für den Baum.

Viele Grüße

PS
Als ich das gerade mit den schwarzen Flecken gelesen habe, musste ich an meinen Korkahorn denken.

Handelt es sich dabei auch um diese gefährlichen Welkepilz?

Diese Flecken habe ich bei vielen trocknen Spitzen von Ästen.

Hab mal ein Foto gemacht. Durchmesser von diesen Stengeln ist 1mm. Ist wahrscheinlich gar nichts, oder?
Dateianhänge
Schwarze Flecken.jpg
Schwarze Flecken.jpg (27.35 KiB) 10630 mal betrachtet
Unbenannt.JPG
Zeichnung
Unbenannt.JPG (13.86 KiB) 10627 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Nicsn am 10.11.2009, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von manuu29 » 10.11.2009, 18:51

huhu heike



toller baum (ganz schöner brummer) gefällt mir sehr


bei deiner liebevollen pflege bin ich total auf den neuen austrieb im frühjahr gespannt (und natürlich auf deine schalenwahl wenns soweit ist)


unbedingt weiter berichten


liebe grüsse manuu :P
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)

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Tomsai 92
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Re: Großer Fächerahorn aus Feldkultur

Beitrag von Tomsai 92 » 10.11.2009, 19:20

Hallo Heike,

mir gefällt besonders die durchgehende Verjüngung ohne gerade Stammabschnitte. Bei auf dem Feld gezogenen Fächerahornen sieht man sowas ja eher selten.

Was hast du zukünftig eigentlich mit der großen Wunde über dem Stammansatz vor? Klassisch darauf hinarbeiten, dass es unauffällig zuwächst oder das Ganze à la Sabamiki zusätzlich betonen?

Gruß, Tom
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