Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Im letzten Jahr kam dieses Teil vom Grünabfall in meine Sammlung. Kräftig mit Sphagnum eingepackt und in einen großen Topf hat sie den Winter scheinbar halbwegs gut überlebt. Halbwegs deshalb, weil der große Hauptstamm es wohl nicht geschafft hat. Der Seitenstamm beginnt aber dennoch mit wunderbaren Austrieben und der Sockelbereich scheint auch noch vital zu sein und zeigt auch Austriebe. Von Verzweigung kann ja nun noch keine Rede sein aber in vielen Jahren lässt sich daraus sicher was feines basteln... eben ne dicke , fette Deutzia.
saludos
avicenna
saludos
avicenna
Zuletzt geändert von avicenna am 06.06.2012, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Ne Monsterdeutzia aus dem Grünabfall ...
meine fresse, solche teile aber auch immer. 
gruß marius
gruß marius
Re: Ne Monsterdeutzia aus dem Grünabfall ...
Es hat sich jetzt gezeigt, dass es keine Deutzia ist sondern ne dicke , fette Weigelia ssp.. Das erste Mal steht sie in Blüte ...
saludos
avicenna
saludos
avicenna
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Ein beneidenswert schöner Brummer.
Servus,
Robert
Servus,
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- Josef Knieke
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Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
...muss ich dir neidlos zugestehen, schönes Teil Dietmar!!
Josef
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Eva Warthemann
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Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Wow,Dietmar,
dazu kann man nur gratulieren. !
Wenn Du sie nicht mehr haben willst?...............Die könnte mir gefallen.
Aber von vornherein ein Tip, eine Weigelia passt optisch nicht in eine Felsenschale.
Da solltest Du Dich mal von unserer Heike gut beraten lassen.
Ich wünsche Dir noch viel Freude damit.
Liebe Grüße Eva Warthemann
dazu kann man nur gratulieren. !
Wenn Du sie nicht mehr haben willst?...............Die könnte mir gefallen.
Aber von vornherein ein Tip, eine Weigelia passt optisch nicht in eine Felsenschale.
Da solltest Du Dich mal von unserer Heike gut beraten lassen.
Ich wünsche Dir noch viel Freude damit.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Eva Warthemann hat geschrieben: [...] Aber von vornherein ein Tip, eine Weigelia passt optisch nicht in eine Felsenschale.![]()
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Da solltest Du Dich mal von unserer Heike gut beraten lassen.
Ich wünsche Dir noch viel Freude damit.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Hahaha, sorry, aber das war klasse.
Gruß
Daniel
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Eva Warthemann hat geschrieben:ber von vornherein ein Tip, eine Weigelia passt optisch nicht in eine Felsenschale.![]()
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da muss ich dir leider zustimmen ... auch wenn es schwer fällt
Ich muss wirklich zugeben, dass ich zu Anfang überhaupt keine Ahnung hatte, dass es sich um eine Weigelia gehandelt hat. Hab vorher noch nie solch dicke Stämme bei diesen Sträuchern gesehen. Offensichtlich hat irgendein Gartenbesitzer ihn damls entsorgt weil er ihm zu groß geworden war.
Jetzt schau ich, gerade weil das Blütenbild doch sehr auffällig ist, desöfteren in alten Gärten oder Grünanlagen nach den Gerüsten ... Die Besitzer zu Fragen lohnt sich allemal ...
Ich stehe oft vor diesem Teil und schwanke hin und her weil die Glockenblüten einerseits den Blick ständig einfangen, Bienen und Hummeln sich mächtig darin tummeln aber anderseits das Bild doch ein wenig albern erscheint. Albern insofern als der Baum sehr wild, massig und alt aussieht und irgendwie unpassend ( für meine Wahrnbehmung) eine beeindruckende Blütenglocke trägt. Würde aufbereitetes Totholz da nicht noch mehr diesen Gegensatz hervorheben ?
Was meint ihr ... soll man an so einem Teil den Totholzpart herausarbeiten ?
saludos
avicenna
- bonsaiheiner
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- Registriert: 24.05.2010, 15:30
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Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Hallo Dietmar,
Du hast mit diesem Kompost-Rohling ein so einmaliges Schnäppchen an Land gezogen, das sich auch noch wider Deinen Erwartungen zu einem Hingucker zu entwickeln scheint, dass früher Kirchenleute und andere Kreise schon mal das Wort "Vorsehung" in den Mund genommen haben.
Entwickel ihn weiter auf dieser hervorragenden Basis, zunächst ohne carving. Was wirklich abgestorben ist, scheint noch gar nicht definitiv ersichtlich zu sein.
Beste Grüsse,
Heiner
Bloß nicht! Jedenfalls nicht in nächster Zeit!avicenna hat geschrieben:
Was meint ihr ... soll man an so einem Teil den Totholzpart herausarbeiten ?
Du hast mit diesem Kompost-Rohling ein so einmaliges Schnäppchen an Land gezogen, das sich auch noch wider Deinen Erwartungen zu einem Hingucker zu entwickeln scheint, dass früher Kirchenleute und andere Kreise schon mal das Wort "Vorsehung" in den Mund genommen haben.
Entwickel ihn weiter auf dieser hervorragenden Basis, zunächst ohne carving. Was wirklich abgestorben ist, scheint noch gar nicht definitiv ersichtlich zu sein.
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
-
jupp
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Diese sagenhafte Weigelia ist mit ein paar gezielten Schnitten innerhalb von 5 Jahren zu einem sehr guten Baum zu gestalten....... Bleib dran und lass Dich eventuell gut beraten, denn das Teil hat ne Menge Potezial. Wäre wirklich Schade wenn solch ein Prachtstück "nur 08/15 " werden würde.
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
hallo dietmar,
GLÜCKWUNSCH ZU DIESEM TOP MATERIAL,
wie ich finde sind weigelien sehr gut zu gestalten;
beim todholz würde ich meiner empfindung nach wie bei jeker vorgehen...
nachdem die vorderseite festgelegt wurde
lg: klaus
GLÜCKWUNSCH ZU DIESEM TOP MATERIAL,
wie ich finde sind weigelien sehr gut zu gestalten;
beim todholz würde ich meiner empfindung nach wie bei jeker vorgehen...
nachdem die vorderseite festgelegt wurde
lg: klaus
Mijika yo ya
kemushi-no ue ni
tsuyo-no-tama.
Wie kurz war die Nacht!
Auf der behaarten Raupe
Kleine Tautropfen.
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-
Eva Warthemann
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Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Hallo Dietmar!
Ich hab mal die Weigelie etwas frei gestellt. Vieleicht kann jemand anderes noch eine schöne Bonsaischale darunter zaubern.
Bei dieser Weigelie ist der Höhepunkt im Jahr die Blütezeit.
Deshalb würde ich nur dann mit Totholz arbeiten, wenn es nicht zu vermeiden ist. Natürlich kann man es dann so einarbeiten, das es in der restlichen Zeit des Jahres den Baum gut zur Geltung bringt. Aber willkürlich Totholz erzeugen würde ich nicht.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ich hab mal die Weigelie etwas frei gestellt. Vieleicht kann jemand anderes noch eine schöne Bonsaischale darunter zaubern.
Bei dieser Weigelie ist der Höhepunkt im Jahr die Blütezeit.
Deshalb würde ich nur dann mit Totholz arbeiten, wenn es nicht zu vermeiden ist. Natürlich kann man es dann so einarbeiten, das es in der restlichen Zeit des Jahres den Baum gut zur Geltung bringt. Aber willkürlich Totholz erzeugen würde ich nicht.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Vielen Dank Eva,
der Baum ist eh noch in der absoluten Aufbauphase, hat gerade erstmalig an seinen bislang gesetzten Jahrestrieben Blüten gesetzt und steht immer noch in einem Pflanzgefäß zum Vitalisieren
.
Er hat nun mal einen riesigen Totholzpart eines abgestorbenen Stammes und bislang hab ich lediglich mit ne Zange einzelne Schnittflächen gebrochen. Ich möchte auch nicht unbedingt carven, denn ein Heruasbrechen zeigt hier natürlichere Strukturen.
Es ist nur grundsätzlich die Frage ob so eine Weigelie mit ausgearbeitetem Totholz nicht fast schon zu albern ausschaut ... zumindest während der Blühphase.
Dein Hinweis, dass auch in der restlichen Zeit ein optisch beeindruckendes Ergebnis mit Totholzparts möglich sei, bestärkt mich darin im Winter diese Stellen an zu gehen.
Über die Schalenwahl wird die Zeit entscheiden
... sicher wird es keine Felsenschale werden
saludos
avicenna
der Baum ist eh noch in der absoluten Aufbauphase, hat gerade erstmalig an seinen bislang gesetzten Jahrestrieben Blüten gesetzt und steht immer noch in einem Pflanzgefäß zum Vitalisieren
Er hat nun mal einen riesigen Totholzpart eines abgestorbenen Stammes und bislang hab ich lediglich mit ne Zange einzelne Schnittflächen gebrochen. Ich möchte auch nicht unbedingt carven, denn ein Heruasbrechen zeigt hier natürlichere Strukturen.
Es ist nur grundsätzlich die Frage ob so eine Weigelie mit ausgearbeitetem Totholz nicht fast schon zu albern ausschaut ... zumindest während der Blühphase.
Dein Hinweis, dass auch in der restlichen Zeit ein optisch beeindruckendes Ergebnis mit Totholzparts möglich sei, bestärkt mich darin im Winter diese Stellen an zu gehen.
Über die Schalenwahl wird die Zeit entscheiden
saludos
avicenna
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Hier mal ein update ... sie geht gut ab
, hab sie ein wenig zurückgeschnitten ...die einzelnen Triebe sind sehr glasig und mächtig brüchig, mit drahten hat es zur Zeit keinen Zweck ...
saludos
avicenna
saludos
avicenna
Re: Ne Monsterweigelia aus dem Grünabfall ...
Hallo Dietmar
Glückwunsch zu diesem Rohling und der wäre wenn du ihn jetzt veräußern würdest auch nicht billig zu haben.
Auf den Bildern kann man bis jetzt ja nur ahnen wo es hingeht.
Um das feine Carven kommst du irgendwann nicht drumherum, da du den durchaus üblich
abgestorbenen Teil des Hauptstammes integrieren musst.
Die Frage die sich für mich stellt ist, wo wird die zukünftige Vorder und wo die Rückseite sein.
Für einen der Substämme würde ich mich dann entscheiden, der andere muss dann irgendwann entfernt werden, ich würde mich zunächst
vom geahnten Gefühl her, für den kleineren entscheiden, der bleiben soll.
Entscheidend ist, für welche Triebe du dich entscheidest mit denen man einen Kronenaufbau bzw. ein Zweiggerüst machen kann
Den Totholzbereich auf deiner deklarierten Rückseite dann geschwungen in die Vorderseite integriert,
alles auch unter der Option das man den Neigungswinkel noch etwas verändert.
Ist immer schwierig von der Ferne.
Viel Spass dabei, bin gespannt was das wird.
Ich habe auch noch einige der Kaliber unter anderem Traubenkirsche mit einem Mords Nebari und wenn
die Zeit dafür da ist dann werde ich das so machen, vielleicht auch berichten.
Gruß Ralf
Glückwunsch zu diesem Rohling und der wäre wenn du ihn jetzt veräußern würdest auch nicht billig zu haben.
Auf den Bildern kann man bis jetzt ja nur ahnen wo es hingeht.
Um das feine Carven kommst du irgendwann nicht drumherum, da du den durchaus üblich
abgestorbenen Teil des Hauptstammes integrieren musst.
Die Frage die sich für mich stellt ist, wo wird die zukünftige Vorder und wo die Rückseite sein.
Für einen der Substämme würde ich mich dann entscheiden, der andere muss dann irgendwann entfernt werden, ich würde mich zunächst
vom geahnten Gefühl her, für den kleineren entscheiden, der bleiben soll.
Entscheidend ist, für welche Triebe du dich entscheidest mit denen man einen Kronenaufbau bzw. ein Zweiggerüst machen kann
Den Totholzbereich auf deiner deklarierten Rückseite dann geschwungen in die Vorderseite integriert,
alles auch unter der Option das man den Neigungswinkel noch etwas verändert.
Ist immer schwierig von der Ferne.
Viel Spass dabei, bin gespannt was das wird.
Ich habe auch noch einige der Kaliber unter anderem Traubenkirsche mit einem Mords Nebari und wenn
die Zeit dafür da ist dann werde ich das so machen, vielleicht auch berichten.
Gruß Ralf


